: Kein Marsch von Blödleuten
Betr.: „Ritualisierte Langeweile“, taz nord vom 7. / 8. / 9. 4. 2007
Schon 1961 „marschierte“ ich als Jüngling beim Ostermarsch von Bergen-Hohne/(Belsen) in drei Tagen bis nach Hamburg. Inzwischen ist der „Kalte Krieg“ zwar scheinbar vorbei, aber er hat sich leider verändert, zum „Heißen Krieg“. Wer nur nach der Höhe der TeilnehmerInnen schielt, um die Legitimität zu beurteilen, muss auch die Anfänge des Ostermarsches in Deutschland sehen – damals waren wir knapp 200 Protestlerinnen. War der Ostermarsch deshalb ein Marsch von Blödleuten und Langweilern? Damals war die Musik (Fasia Jansen) übrigens auch nicht unbedingt hip! PETER GUTZEIT, Hamburg