: IN ALLER KÜRZE
Linke will eigenen Yagmur-Bericht
Die Linke in der Bürgerschaft will für den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zum Tod von Yagmur einen eigenen Abschlussbericht schreiben. Das kündigte Jugendpolitiker Mehmet Yildiz gestern vor Beginn der Sitzung an, auf der über den Bericht beraten wurde. „Bereits der erste Entwurf bestätigt, dass man nur auf der Suche nach individuellen Schuldigen ist“, sagt Yildiz. Stattdessen gehöre die desolate Lage der gesamten Kinder- und Jugendhilfe auf den Prüfstand. Der PUA wird noch viermal tagen und seine Arbeit mit dem fertigen Bericht am 18. Dezember beenden. (taz)
China Time auch mit Kunst und Kultur
Bei der 5. „China Time“ vom 4. bis zum 23. November sollen mehr als 200 Veranstaltungen die Vielfalt des Austauschs zwischen der Metropolregion und China zeigen. Kultureller Höhepunkt ist die Ausstellung „Secret Signs“ in der Sammlung Falckenberg in Harburg. Dort wird eine der größten Schauen zeitgenössischer, chinesischer Kunst in Europa zu sehen sein. (dpa)
Luftfahrt soll noch stärker wachsen
Der Senat will den Luftfahrtstandort stärken. Das Hamburg Centre of Aviation Training (HCAT) werde deshalb in einen Verein überführt, teilte die Wirtschaftsbehörde am Dienstag mit. Das soll die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften verbessern und neue Forschungsprojekte ermöglichen. Zudem könne das Luftfahrtzentrum dann Fördergelder vom Bund und von der Europäischen Union erhalten. Geführt wird der Verein von Wirtschaftsvertretern und Bildungsträgern. „Um das HCAT beneiden uns viele Standorte auf der ganzen Welt“, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos), dessen Behörde dem Zentrum künftig 200.000 Euro pro Jahr stellt. (dpa)
Lehrer-Rekord mit Einschränkung
Die Zahl der Lehrer an Hamburgs Schulen ist laut Schulsenator Ties Rabe (SPD) auf einen Rekordwert gestiegen. „Hamburgs Schulen haben die beste Lehrerausstattung, die es je in Hamburg gegeben hat“, sagte Rabe. Dafür habe der Senat gegenüber 2011 rund 1.400 zusätzliche Pädagogen eingestellt, 997 Lehrer (plus 8,5 Prozent) sowie 399 Erzieher und Sozialpädagogen (plus 31,6 Prozent). Auf Nachfrage schränkte er allerdings ein, dass er die Rekord-Aussage ganz sicher bis 1998 treffen könne, weil er dies an Hand von Zahlen aus seinem Hause nachgeprüft habe. (taz/dpa)