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bewegungen

DONNERSTAG, 22. Januar

Wahlen in Griechenland Am 25. Januar wird in Griechenland ein neues Parlament gewählt – und die Linkspartei Syriza hat gute Chancen, diese Wahlen zu gewinnen. Podiumsdiskussion u. a. mit Theodoros Paraskevopoulos, Ökonom, Mitglied der Leitung der außenpolitischen Abteilung von Syriza. 19 Uhr, ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10 Von der Saat der Worte – Hrant Dink In seinen Arbeiten setzte sich Dink, der 2007 von einem Nationalisten erschossen wurde, für die Rechte der armenischen und anderer Minderheiten ein, stritt für Demokratie und Freiheit. Vortrag und Lesung, 19 Uhr, August Bebel Institut, Müllerstraße 163 Feminismus Störenfrida – Feministische Frauenkneipe. Mit Cellomusik von Liedermacherin Merle. Frauen, FrauenLesben und Trans* herzlich willkommen. 20 Uhr, f.a.q., Jonasstraße 40

FREITAG, 23. Januar

Tierrechte „Bio-veganer Landbau – Landwirtschaft ohne (Tier-)Ausbeutung?“ Mit den Referenten Daniel Mettke, Biologisch-veganes Netzwerk für Landwirtschaft und Gartenbau und Andreas Hinz, Sonnengärtnerei Petershagen. Vortrag, 18 Uhr, Hauptgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, Raum H 0110 Open Source Eine kleine Einführung in die Welt der Freien Software. Wer einen Laptop mitbringt, kann im Anschluss eine GNU/Linux Distribution installieren oder sich einen GNUpg Schlüssel zur „sicheren“ Kommunikation erstellen. Für GNUpg-Keys genügt es, einen USB-Stick oder eine SD-Karte als Datenträger mitzubringen. 19 Uhr, FAU-Lokal, Lottumstraße 11 Sicherheitsbehörden Vortrag in der Reihe „Insight NSU“ zum strukturellen Rassismus in Europa: „Der NSU-Komplex im Lichte nordirischer Erfahrungen“ mit Daniel Holder, stellvertretender Direktor des Commitee on the Administration of Justice, Belfast, und Dr. Peer Stolle, Nebenklagevertreter der Familie des am 4. April 2006 in Dortmund ermordeten Kioskbesitzers Mehmet Kubaşık. 19.30 Uhr, taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23

SAMSTAG, 24. Januar

Antifaschistischer Comic „Holocaust im Comic – das richtige Medium zur Darstellung des NS-Terrors?“ Workshop: Comic als Teil der Geschichtskultur, als Kunstwerk und als Lernmedium. Anhand der Beispiele „Master Race“ (1955) von Bernard Krigstein, „Maus“ (1980) von Art Spiegelman, „X-Men: Magneto Testament“ (2008/2009) von Greg Pak und „I got rhythm“ (2014) von Caroline Gille und Niels Schröder. 11 bis 16 Uhr, freiLand Potsdam, Friedrich-Engels-Straße 22, Potsdam

SONNTAG, 25. Januar

Rätedemokratie Gedenkspaziergang für die 1919 ermordeten Vorwärts-Parlamentäre vom ehemaligen Vorwärtshaus am Mehringplatz zum Dragonerareal. „Wir sehen uns auch als Teil einer Bewegung gegen die nur von Profit- und Spekulationsinteressen bestimmte Stadtentwicklung. Deshalb fordern wir, dass das große Areal der ehemaligen Dragonerkaserne nicht privatisiert und an den meistbietenden Spekulanten verschachert wird.“ Treffpunkt, 14 Uhr, Mehringplatz 8 vor dem Cafe MadAme

MONTAG, 26. Januar

Antifaschismus Am Vorabend des Jahrestags der Befreiung des KZ Auschwitz und des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus gegen BerGiDa oder gegen die Rassist*innen in Marzahn auf die Straße gehen. akmh.blogsport.eu

DIENSTAG, 27. Januar

Riot Grrrl*s Der Name ist eine Kampfansage. Doch was ist heute davon übrig geblieben? Ein Abend zur feministischen Jugendbewegung der 90er – mit der Doku „Don’t need you“, passender Musik und Zines zum Stöbern, veganem Essen, Freebox, Infotisch sowie Raum für Kritik und Inspiration. Offen ab 18 Uhr, Veranstaltung ab 20 Uhr, Linie 206, Linienstraße 206

MITTWOCH, 28. Januar

Reproduktionszwang Das Reden über die biologische Uhr ist so allgegenwärtig, dass Frauen sich selbst misstrauen, wenn sie die Uhr nicht ticken hören. Ein überfälliges Plädoyer für eine vorurteilsfreie und zeitgemäße Einstellung zu weiblicher Identität und für neue Konzepte des solidarischen Zusammenlebens von Sarah Diehl: „Die Uhr, die nicht tickt. Kinderlos glücklich“. Lesung, 19.30 Uhr, Tristeza, Pannierstraße 5

■ Den Bewegungskalender der taz und über 1.290 Initiativen findet ihr auch im Netz unter bewegung.taz.de