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Keine Spur von Sprengstoff-Auto

Von dem Auto des am Wochenende ermordeten Neuköllner Kaufmanns Erhard Hübner, das möglicherweise mit Sprengstoff präpariert ist, fehlt immer noch jede Spur. Das teilte die Polizei mit. Bekannt wurde, daß der 51jährige Hübner in Drogengeschäfte verwickelt war. Einer der beiden, inzwischen verhafteten, 21 und 22 Jahre alten mutmaßlichen Mörder habe für den Kaufmann als „Kleindealer“ gearbeitet, hieß es. In diesem Zusammenhang soll er von dem Kaufmann erpreßt worden sein. Auslöser für die tödlich endende Auseinandersetzung in Hübners Wohnung sei nicht zuletzt die Suche nach einem Drogenversteck gewesen. Der 22jährige hatte die Bluttat nach Angaben der Kripo zunächst als Racheakt bezeichnet, weil unter anderem seine Freundin von Hübner sexuell belästigt worden sei. Die Täter hatten den Kaufmann erschlagen und die zerstückelte Leiche in einen Schuttcontainer in der Nogatstraße in Neukölln gelegt.

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