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Norwegen: Streik geht weiter

Oslo (dpa/taz) - Die Mehrheit der Arbeiter in der norwegischen Öl- und Gasförderung setzen ihren Streik fort, obwohl die Regierung am Vortag ein Streikverbot verhängt hatte (siehe taz vom 4.7.). Nach Rundfunkangaben wurde die seit Sonntag eingestellte Produktion in keinem der größeren Öl- und Gasfelder wieder aufgenommen.

Die in der norwegischen Nordsee operierenden Energiekonzerne beschrieben die Lage angesichts des fortgesetzten Lohnstreiks übereinstimmend als „chaotisch“. Einige der Gewerkschaften hatten sich geweigert, an der von der bürgerlichen Minderheitsregierung Norwegens verfügten Zwangsschlichtung teilzunehmen.

Sprecher der jetzt illegal Streikenden verlangten die Zusicherung freier Verhandlungen vor der Wiederaufnahme der Arbeit. Mit dem am Sonntag begonnenen Arbeitskampf sollen durchschnittliche Einkommensverbesserungen von 4,25 Prozent durchgesetzt werden.

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