: Stasi-Parlamentarier Verdacht
Dresden. Nach neun Parlamentariern in Mecklenburg-Vorpommern werden jetzt auch 20 Landtagsabgeordnete im sächsischen Parlament beschuldigt, für den früheren Staatssicherheitsdienst der DDR gearbeitet zu haben. Dies wäre ein Achtel aller Abgeordneten. Nach Informationen der 'Dresdner Morgenpost‘ hat das die Überprüfung anhand der Stasi-Akten durch den Sonderbeauftragten der Bundesregierung, Joachim Gauck, ergeben. Bei zwei Abgeordneten soll es sich um schwerwiegende Fälle handeln. Sie hätten über einen langen Zeitraum in wichtiger Funktion dem Ministerium für Staatssicherheit zugearbeitet.
Nach Informationen der 'DM‘ zufolge liegt dem Landtagspräsidium aber ein offizieller Abschlußbericht der Gauck-Behörde noch nicht vor. ap
Eine Koalition, die was bewegt: taz.de und ihre Leser:innen
Unsere Community ermöglicht den freien Zugang für alle. Dies unterscheidet uns von anderen Nachrichtenseiten. Wir begreifen Journalismus nicht nur als Produkt, sondern auch als öffentliches Gut. Unsere Artikel sollen möglichst vielen Menschen zugutekommen. Mit unserer Berichterstattung versuchen wir das zu tun, was wir können: guten, engagierten Journalismus. Alle Schwerpunkte, Berichte und Hintergründe stellen wir dabei frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade jetzt müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Was uns noch unterscheidet: Unsere Leser:innen. Sie müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Es wäre ein schönes Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen