: Alfred Döblin
Das hätte dem Arzt und Schriftsteller Döblin sicher sehr gefallen: Das Kreuzberger Urban-Krankenhaus unterhält seit einem Jahr eine Alfred-Döblin-Patientenbibliothek! In einer Bilanz schreiben uns der Ärztliche Leiter Prof.Dr.Lothar Weißbach und der Bibliothekar Ludger Bült: Es gab bisher »8067 Besucher, die in der Bibliothek gelesen, gestöbert, Auskünfte eingeholt, geblättert, nach Informationen gesucht, Probleme angesprochen, den Geist haben schweifen lassen und Literatur entliehen haben«. Die Erfolgsbilanz verzeichnet noch so tröstliche Details wie: James Joyces Ulysses wurde ebenso häufig entliehen wie Konsaliks Heiß wie der Wüstenwind. Wir finden das alles sehr nobel und löblichst und grübeln schon, was wir mal Harmloses im Urban-Krankenhaus mit Placebos und guter Literatur auskurieren könnten.
40.000 mal Danke!
40.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Was uns besonders macht? Sie, unsere Leser*innen. Sie wissen: Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Wir suchen auch weiterhin Unterstützung: suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus – schon mit 5 Euro im Monat! Jetzt unterstützen