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E'cup: Werder-Hannover

■ Zum Auftakt Nordderby: Manager glücklich, Trainer traurig

Als gestern in Zürich nur noch zwei Lose in der Trommel lagen, war alles klar: Der erste große internationale Auftritt des Zweitligisten Hannover 96 im Europapokal der Pokalsieger findet an der Weser statt. Denn nur noch die beiden deutschen Vereine waren nicht gezogen worden.

Während der Trainer von Hannover 96, Eberhard Vogel, laut „Katastrophe“ schrie, frohölockten die Schatzmeister und Manager. Denn das internationale Duell des Titelverteidgers Werder mit dem deutschen Senastionspokalsieger Hannover 96 soll ein absoluter Kassenschlager werden. „Absoluter Kracher“, frohlocktwe Werder —Manager Willi Lemke. „Bei zwei ausverkauften Spielen wird zweimal richtig Geld verdient.“ Den Hannoveranern bot Lemke generös an, ihnen bei den Fernsehverhandlungen zu helfen. Auch Hannovers Präsident Fritz Willig war's zufrieden. Erstens wegen der Einnahmen und zweitens wegen gesparter Ausgaben. Willig: „Wir sparen Reisekosten.“ Sportlich hat Werder gegen die 96er noch einiges gutzumachen. Hatte doch die Zweitligamannschaft den hohen Favoriten Werder im Halbfinale des Deutschen Pokals nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb geworfen. An ein Remake glaubt freilich nicht einmal Hannovers Trainer Vogel, der vorab schon mal die Flinte ins Korn warf: „Werder in zwei Spielen auszuschalten ist fast unmöglich.“ Das erste Spiel findet am 16. September im Weserstadion statt. 14 Tage später wird in Hannover gespielt. hbk

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