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Greenpeace legt Bohschiff lahm

Greenpeace-Aktivisten haben in der Nacht zum Freitag in der Emsmündung ein Bohrschiff vorübergehend behindert. Die Umweltschutzorganisation protestierte mit der Aktion gegen geplante Erdgasbohrungen der BEB Erdgas und Erdöl GmbH am Rande des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer.

Nach Angaben der Wasserschutzpolizei in Oldenburg wurde das schwimmende Bohrgeschirr für knapp drei Stunden daran gehindert, seine Zielposition zu erreichen. Das Greenpeace-Schiff „Moby Dick“ hatte sich auf die in Ausicht genommene Ankerstelle des Bohrschiffs gelegt. Mit einem „geschickten“ Manöver sei es der Wasserschutzpolizei gegen 03.30 Uhr gelungen, die Blockade zu unterlaufen.

Greenpeace war nach den Feststellungen der Polizei mit vier Schlauchbooten und der „Moby Dick“ beteiligt. Die Polizei hatte mehrere Boote im Einsatz.

dpa

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