piwik no script img

Nahverkehr für Niendorf: HVV bewegt sich nur wenig

In ihrem Verkehrskonzept für das Niendorfer Gehege, das den Autoverkehr aus dem Naherholungsgebiet verbannen soll, machen Naturschutzbund (Nabu) und Verkehrsclub Deutschland (VCD) auch Vorschläge, wie der öffentliche Nahverkehr dort zu verbessern sei. Eine „wertvolle Untersuchung“ sei die Fleißarbeit der Verbände, lobt Hans-Heinz Kirchhoff vom Hamburger Verkehrsverbund (HVV). Die Vorschläge für bessere Busverbindungen in Hamburgs Norden will der HVV dennoch nicht umsetzen. Es gebe durchaus Busse zwischen Niendorf und Eidelstedt, sagt Kirchhoff, räumt aber ein, daß man mindestens einmal umsteigen muß. Der HVV plane immerhin, die Buslinie 374 so zu verlängern, daß man zumindest von Niendorf- Nord ohne Umsteigen zum Eidelstedter Platz gelangt.

Aber auch die chronisch verstopfte Kollaustraße, das Nadelöhr in die City für alle aus dem Nordosten, verleitet viele Autofahrer zur Abkürzung durch den Wald. Und hier ist der Bus zur Zeit keine gute Alternative, denn die Linie 102 steckt morgens und abends ebenfalls im Stau. Es gebe schon „Grobplanungen“ für eine Busspur, versichert Kirchhoff. Aber man wolle erstmal den Nutzen der Busspuren in Altona und Jenfeld ausloten, bevor der öffentliche Verkehr von Niendorf in die Stadt Vorfahrt bekommt. VM

40.000 mal Danke!

40.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Was uns besonders macht? Sie, unsere Leser*innen. Sie wissen: Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Wir suchen auch weiterhin Unterstützung: suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus – schon mit 5 Euro im Monat! Jetzt unterstützen