piwik no script img

Renault und Volvo trennen sich

■ Abkommen über Auflösung der Beteiligungen

Paris (AFP) – Der staatliche französische Autokonzern Renault und die private schwedische Autogruppe Volvo haben gestern ein Abkommen zur Auflösung ihrer 1990 geschlossenen Allianz unterzeichnet. Die Trennung soll in zwei Phasen erfolgen und es beiden Konzernen ermöglichen, ihre Freiheit zur Zusammenarbeit mit Dritten wieder zu finden, wurde in Paris offiziell bekanntgegeben. Beide Unternehmen ziehen damit die Konsequenzen aus dem Scheitern ihrer Fusionspläne.

Zunächst sollen der gemeinsamen Vereinbarung zufolge die gekreuzten Beteiligungen von AB Volvo Goeteborg an Renault Vehicules Industriels (45 Prozent) sowie von Renault an Volvo Car Corporation (25 Prozent) durch Tausch ohne weitere Zahlungen aufgelöst werden. Erst in einer zweiten Phase würde die 45prozentige Beteiligung von Renault an Volvo Truck Corporation durch AB Volvo zurückgekauft. Die Beteiligung von Volvo an Renault soll wieder deutlich unter die Schwelle von 20 Prozent sinken, welche die schwedische Holding gegenwärtig besitzt. Das Abkommen wird nach Angaben von Renault in zehn Tagen nach der Unterrichtung des Betriebsrates in Kraft treten.

taz lesen kann jede:r

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen