: Galerienspiegel
Mit klarem Blick: „Hamburger Malerei im Biedermeier“ Daß dies ein Sammlungsthema der Kunsthalle wurde, ist dem ersten Direktor Alfred Lichtwark zu verdanken. Erwin Speckter, Julius Oldach, Christian Morgenstern und Jacob Gen-sler sind einige Maler, die den Nachgeborenen ein heiles Bild in sich ruhender Menschen und stimmungsvoller Landschaften zu vermitteln schienen. Daß das nicht alles ist, zeigt Victor Emil Janssen mit seinem kalt-modernen Selbstbildnis. Eröffnung: morgen, 19 Uhr, Kunsthalle, bis 29. Dezember
Klaus Elle: Die Vergangenheit liegt vor uns Der Hamburger Künstler kombiniert Fotos mit Zeichnungen und Alltagsobjekten zu Installationen, die über die Herrschaft des Geldes die Utopie der geistigen Ganzheit retten wollen. Dabei ist ihm die beuyssche Idee der sozialen Plastik Vorbild. Eröffnung, morgen, 18 Uhr, Forum Fotografie im Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, bis 26. Januar 97
Susann Stuckert: Durchs Nicht sehen Drei Wochen wurde die Galerie zum Handlungsort der Künstlerin: der Boden mit Hartfaser, die Fenster mit Teerpappe abgedeckt. Das Wort „nicht“ im Fester ist die einzige Öffnung, durch die die figürlichen Zeichnungen in verschiedenen Materialien zu sehen sind. Eröffnung: heute, 19 Uhr, Bahrenfelder Galerie, Di-Fr 15-19, sa 10-13 Uhr, bis 8. November
La Cueca del Vacio:
Sieben merkwürdige Gestalten in der U-Bahn, statt des Kopfes haben sie Videomonitore. Und so kommen die Fahrgäste in den zufälligen Genuß von Dokumentationen über Leben und Arbeit deutscher und ausländischer Künstler. Heute, von 9-15 und 19-23 im mittleren Abteil eines fahrenden Zuges der U2 josch
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