piwik no script img

Tunesien-Fähre vom Stapel gelaufen

Das erste von zwei neuen Fährschiffen für die tunesische Staatsreederei Compagnie Tunisienne de Navigation (COTUNAV) ist am Samstag in Bremerhaven vom Stapel gelaufen. Tunesiens Außenminister Abderrahim Zouari taufte in Anwesenheit seines deutschen Kollegen Klaus Kinkel (FDP) das bei der Schichau Seebeck-Werft (SSW) gebaute Schiff auf den Namen „Ulyssee“. Da Alkohol bei Mohammedanern verboten ist, zerplatzte am Wulstbug statt der obligatorischen Sektflasche eine Gallone mit Orangenparfum.

Kinkel, der sich persönlich für den Auftrag zum Bau der Fähren eingesetzt hatte, unterstrich die Bedeutung des deutschen Schiffbaus. Dieser habe eine „gute Zukunft“. Es sei die feste Absicht der Bundesregierung, daß Deutschland „diese Technologiefahrkarte behält und im Schiffbau tätig bleibt“, sagte der Außenminister. Die beiden Fähren sind der vorläufig letzte Auftrag (Volumen: 213 Millionen) für die Werft, die mit dem Vulkan-Verbund in Konkurs ging. dpa

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen