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Spanien: Leichen auf dem Abstellgleis

Immer wieder hört man von Briefträgern, die die ihnen anvertraute Post nicht austragen, sondern zu Hause horten. Eine bisher nicht dagewesene Variante solcher heimlichen Sammlungen entdeckte jetzt die spanische Polizei: In einem Haus in Malaga fand sie die Überreste von über 50 Gestorbenen. Die Toten waren dort von einem Bestattungsunternehmer, der die Leichen eigentlich hätte einäschern sollen, in einem Kellerraum unterhalb des Firmensitzes versteckt worden. Der Unternehmer hatte nach Presseberichten von den Angehörigen der Toten 70.000 Pesetas (830 Mark) für die Einäscherung kassiert, die Leichen aber einfach in Holzkisten in einem Raum unterhalb einer Garage deponiert. Den Angehörigen überreichte er Urnen, von denen er behauptete, daß sie die Asche der Toten enthielten. Der Urnenschurke und vier mutmaßliche Komplizen wurden festgenommen.Foto: H. Schwarzbach/argus

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