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Latte M. für alle!

Die Surfpoeten sind eigentlich Biertrinker. Das passt auch besser zum BFC-Dynamo-Fan. Doch diesmal würdigen die Vorlesejungs den Caffè Latte

Die Surfpoeten feiern den Latte Macchiato mit Texten, Schallplatten und Freigetränken; vielleicht rappt Baguette-Cesar auch Ussama-Bin-Laden-Sutren; Mudd Club, Große Hamburger Straße 17, ab 21 Uhr

Der Latte Macchiato, jenes verführerische Heißgetränk, das in seiner aromatischen Unschuld – wir erinnern uns: ein Drittel Espresso, ein Drittel Milch, ein Drittel Milchschaum – nur eine Stufe über dem Babybrei rangiert, feiert seinen zwanzigsten Geburtstag. Und die Surfpoeten feiern mit. Denn solch ein Jubiläum sollte keinesfalls am Kulturleben dieser Stadt, die sich durch die zugezogenen Lattetrinker ja auch ständig neu definieren darf, vorbeigehen.

Ahne von den Surfpoeten meint, der Latte Macchiato habe auf seinem Siegeszug von Mailand über New York bis nach „Kreuz-, Prenzlauer und Friedrichsberg“ jene Orte von Grund auf verändert. Wie genau diese Veränderungen aussehen, und wie sie das Leben des vormals provinziellen Berlins dynamisierten, wird heute Abend von den Herren der Vorlesekunst dargelegt. Mit ihren selbst geschriebenen Geschichten, die oft genug von der Groteske „Mensch“ erzählen, werden sie diesmal ganz groß Danke sagen. Hymnen an die Milchschaum-Kaffeekultur stehen auf dem Programm, Heavy Metal und ein sprechender Hund. JSI

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