: keine halbe sache an der samariterstraße
Vor zehn Jahren wurde Silvio Meier im U-Bahnhof Samariterstraße von Neonazis erstochen. An diesem Samstag haben nach Angaben der Antifaschistischen Aktion Berlin (AAB) 2.000 Menschen der Ermordung gedacht und gegen Rechtsextremismus demonstriert. Die Polizei sprach von 1.000 Teilnehmern. Der Protestzug stand unter dem Motto „Faschistische Strukturen angreifen! Weg mit NPD und Anti-Antifa“ und führte vom U-Bahnhof Samariterstraße zur NPD-Parteizentrale in der Josef-Orlopp-Straße und zu der Wohnung einer neonazistischen „Kameradschaft“. Die Demonstration wurde von einem großen Polizeiaufgebot begleitet. Eine Gruppe von Demonstranten entrollte vor der Wohnung in Anspielung auf den Soldatenfriedhof in Halbe ein Transparent. TGOEFOTO: GORDON WELTERS/SPOT
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen