• 29.11.2010

Özdemirs Wikileaks-Schelte

Mecker vom Meister

Grünen-Chef Cem Özdemir sagte im Fernsehen, Wikileaks habe der Demokratie geschadet. Wie bitte? Wenn hier etwas demokratiefeindlich ist, dann diese Reaktion.von David Denk

  • 02.12.2010 17:21 Uhr

    von KesselBuntes:

    Wer hat die Welt mit einer infamen Lüge getäuscht (und weiter belogen), um in den Irak einmarschieren zu können?

    Wer hat Guantanamo eröffnet und das Foltern und Töten weltweit "offiziell" zugelassen?

    Wer hat die Mär von der ständigen Terrorbedrohung in die Welt gesetzt (de facto die Privatsphäre endgültig abgeschafft), um jeden einzelnen besser zu beobachten, zu kontrollieren und drangsalieren zu können?

    Wem haben wir es zu verdanken, daß alle Flugdaten (und noch einiges mehr)inkl. Bankverbindungen in die US ühermittelt werden?

    Wer versucht, diesen Zustand mit eisernem Griff zu halten und weiter auszudehnen?

    HALLO, schon alles vergessen . . . ???

    Aber da hält Cem Özdemir ja lieber die Schnauze,
    statt Respekt vor Transparenz, Offenheit und Mut zu zeigen - und mit den letzteren selber zu handeln!

    Solch eine Sch...einstellung schadet der Demokratie und Feiheit tatsächlich (von der Bedrohung und Gefährdung ganz zu schweigen)!

  • 02.12.2010 01:34 Uhr

    von Henry Miller:

    @P. Schmagold:


    "Die Akzeptanz des Afghanistan-Kriegs sinkt in Deutschland und auch in Afghanistan, dafür steigt die Zahl der Bombenanschläge, Kampfhandlungen und der toten Zivilisten und Soldaten."

    Auch von mir noch einmal ein herzlicher Dank an alle die dazu beigetragen haben, dass wir endlich wieder erhöhte Opferzahlen feiern können, denn wir bei den Grünen wissen ja: Nur ein toter Imperialist ist ein guter Imperialist!

  • 01.12.2010 22:50 Uhr

    von Mirko A.:

    Danke für den guten Artikel.
    Danke an Wikileaks.
    Kein "Danke" für die Grünen, denn ihr seid völlig unnütz.

  • 01.12.2010 16:06 Uhr

    von rudi_ruessel:

    @ P. Schmagold

    Dein Kommentar lässt jede kritische Grundhaltung vermissen. Zu sagen, dass Wikileaks schon darauf achten wird, dass durch die veröffentlichten Informationen niemand gefährdet wird ist mehr als gutgläubig.
    Wikileaks ist anscheinend selbst nicht gerade demokratisch organisiert und niemand weiß, wie diese Organisation gesteuert wird (Welche Interessen stecken dahinter?).
    Man könnte auch annehmen, dass Wikileaks gezielte Informationen streut um gezielt Konflikte zu schüren. Transparenz ist auch hier gefragt, aber viel mehr kritisches Denken.

  • 01.12.2010 14:16 Uhr

    von zalog:

    @ Philipp Schmagold

    Ich bin übrigens der Meinung, dass die Informationsfreiheit Vorrang vor dem Geheimhaltungsinteresse von Parteien hat, die sich schließlich von Steuergeldern finanzieren lassen. Die Grünen sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihre internen Besprechungprotokolle und andere Unterlagen veöffentlichen. Herr Schmagold, machen Sie einen Anfang, statt wohlfeile Leserbrife zu schreiben.

  • 01.12.2010 13:39 Uhr

    von Philipp Schmagold:

    Ich bin der Meinung, dass Informationsfreiheit den Vorzug vor Geheimhaltung -insbesondere im Fall von Kriegen- genießen sollte. Und Wikileaks achtet meines Wissens darauf, dass durch die Veröffentlichung nicht Menschen gefährdet werden, beispielsweise Agenten enttarnt werden usw.

    Oder soll etwa auch der investigative Journalismus begrenzt oder ganz untersagt werden? Dessen Betätigungsfeld ist mit dem von Wikileaks eng verwandt.

    Thematisch dazu passend übermittele ich meinen Leserbrief aus dem Spiegel Nr. 30/2010, Titel: Task Force 373 - Die Afghanistan-Protokolle: Amerikas geheimer Krieg:

    Ein Dank an jene Informanten, welche die Geheimnisse der Kriege mitteilen wollen, und ein Dank an WikiLeaks für deren Veröffentlichung. Die Akzeptanz des Afghanistan-Kriegs sinkt in Deutschland und auch in Afghanistan, dafür steigt die Zahl der Bombenanschläge, Kampfhandlungen und der toten Zivilisten und Soldaten.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-72462669.html

    Philipp Schmagold
    -Mitglied der Partei Bündnis 90 / Die Grünen

  • 30.11.2010 17:47 Uhr

    von Anke:

    Die Grünen sind nur noch peinlich. Die tun alles um irgendwie wieder an die Macht zu kommen und dafür tun die alles. Für mich sind die Aussagen aller Politiker nur noch blah blah blah... Hier sitzen die Leute voll gefressen vor ihrem Computer und nörgeln an WikiLeaks rum. Die WikiLeaker haben mehr erreicht als ihr es mit euren dämlichen Kommentaren gegen WikiLeaks je schaffen werdet.

  • 30.11.2010 15:14 Uhr

    von Leak mich doch am A...:

    Schwachsinsaktion von Wikileaks: Nix neues oder relevantes ueber Merkel & Co., ein Haufen Sprengstoff fuer den Nahen/Mittleren Osten, und Verltzung von Brief- und Fernmeldegeheimniss und/oder Persoenlichkeitsrechten der Absender der Depeschen. Vorschlag fuer aehnlich sinvolle Aktionen:
    - Lohnsteuerakten von allen Buergern veroeffentlichen
    - Personalakten von Siemens klauen und Veroeffentlichen (mit jaehrlichen Beurteilungen und Gehaltszetteln)
    - Betriebsanleitung fuer Atomkraftwerke inklusive Sicherheitseinrichtungen hochladen
    - Alle Geheimagenten des BND enttarnen
    - Alle Quellen des "Spiegel" der letzten 30 Jahre aufdecken
    - Verhandlungen zwischen Staaten/Parteien etc. mitschneiden und dann auf Youtube stellen
    Weiter Ideen, irgendwer?



  • 30.11.2010 14:54 Uhr

    von rudi_ruessel:



    Der Artikel hat auch mich maßlos geärgert; Dazu kommt der selbe Blödsinn in der Meinungsumfrage für morgen.

    Der Artikel ist schwach geschrieben, einseitig und dünn argumentiert, vielmehr von Unterstellungen geprägt.
    Kurz gefasst ist der Schaden für die Demokratie darin zu begründen, dass ohnenhin weitgehend transparente Staaten (dem. Staaten) ausgeforscht wurden und sicherlich in Zukunft zwischen diesen Staaten Kommunikationsbarrieren entstehen, weil die gegenseitige Verlässlichkeit fehlt.
    Spannender und hilfreicher wäre es gewesen, wenn solche Informationen aus Staaten wie China oder Iran veröffentlicht worden wären.
    Im Umkehrschluss werden es nämlich genau diese undemokratischen Staaten sein, die wesentlich von den aufgedeckten Informationen profitieren werden. Die demokratischen/transparenten Staaten werden wieder einmal für dumm verkauft!

  • 30.11.2010 14:11 Uhr

    von Jeeves:

    Es war und ist nicht Wikileaks, die irgendwas peinliches über deutsche Politiker behaupten (oder besser: feststellen), sondern Diplomaten aus den USA. Diese wären dann (wenn überhaupt) das, was dieser Grüne da keck behauptet.

  • 30.11.2010 13:24 Uhr

    von Tristan:

    @Differenzierer: sehr gute Reaktion auf diesen wirklich schwachen Artikel.

    Her Denk täte im übrigen gut daran, mal seine eigene Kollegin Frau Gaus von gestern zu lesen.

  • 30.11.2010 12:52 Uhr

    von Heike:

    Zwei Punkte zur Unterstützung von Özdemir:

    "leaken" ist nicht per se demokratisch, gerechtfertigt oder ein heroischer Akt. Was soll denn die Aussage bei den jetzigen Leaks sein? Überraschung, es gibt Diplomatie. Überraschung, Regierungen bilden Meinungen und informieren sich über ihre Botschaften. Und wo ist der Skandal? Wo das Aufklärungsinteresse? (anders bei den Irak Leaks)

    Die demokratische Legitimation von Wikileaks kann man konstruieren, aber als Organisation wird sie nicht nur nicht gewählt, sie ist auch selbst nicht transparent, kann daher in keiner Form kontrolliert werden und wird noch nicht mal per Abstimmung über Kauf von Zeitungen (oder Taz-Genossenschaftsanteilen) "gewählt".
    Wenn beides zusammen kommt - keine inhaltliche Aussage und fehlende (Selbst-)Kontrolle - dann leakt man wohl nur, weil man es kann, sich im Ruhme sonnt und über Konsequenzen eh nicht nachdenkt.

  • 30.11.2010 12:43 Uhr

    von Querulant:

    "von Thomas:
    @Anke: Cem Özdemir ist Deutscher."

    ...und ich dachte immer er wäre Schwabe ;-)

  • 30.11.2010 12:28 Uhr

    von Bernd Goldammer:

    Die kann man einfach nicht wählen!

  • 30.11.2010 12:26 Uhr

    von Thomas:

    @Anke: Cem Özdemir ist Deutscher.

  • 30.11.2010 12:19 Uhr

    von elke:

    Herr Özdemir ist ein Paradegrüner (Wasser immer für Andere, Wein für mich)
    Er duldet in seinem Haus keine Drückerstube, fliegt auch kurze Strecken und toleriert nur dann plebiszitäre Elemente, wenn sie den grünen Zielen dienen wie bei S21. Drängendere Probleme (Verspargelung der Landschaft, ungebremsterZuzug etc.) werden (logischerweise) vom Volk ferngehalten. Dieses wird dann mit "Stammtisch" denunziert, der ja nicht von seinem Wahlrecht Gebrauch machen sollte...
    Aber dass Wikileaks der Demokratie schaden soll zeigt aus meiner Sicht von seinem bodenlosen Demokratieverständnis.

  • 30.11.2010 11:50 Uhr

    von mit Majo:

    Erst haben die Damen und Herren Politiker eine CD mit Steuerdaten "gekauft" die aus zweifelhafter Quelle stammte und alles ist gut. Nun werden sie selbst entlarft, mit den Kabeldepeschen, die einfach aus dem Internet öffentlich gemacht wurden und schon ist das Geschrei groß. Zumindest weis nun die Öffentlichkeit, wer alles wen bescheißt und wie. Die Herren und Damen Schmierlavier werden als das gezeigt was sie sind, nicht mehr und nicht weniger.

  • 30.11.2010 11:49 Uhr

    von P.Haller:

    @ v.a.
    Was für ein unglaublicher Blödsinn !

    "Unter den Politikern ein Klima der Unsicherheit und des Misstrauens zu schaffen, ist mit Sicherheit KEIN großer Verdienst an irgendwas."

    Das Misstrauen der Politkaste untereinander wird doch wohl nicht durch die Veröffentlichung desselben geschaffen !
    Das haben diese Damen und Herren ganz alleine hingekriegt. Und warum sollen wir dieses nicht erfahren, auch wenn ich denke, dass das wohl jedem denkenden Menschen ohnehin schon klar war.

    Und es ist sehr wohl ein grosser Verdienst von wl, dass diesen Herrschaften in ihren Elfenbeintürmen mal klargemacht wird, dass es auch noch ein paar andere Bürger auf dieser Erde gibt, die ihnen ein wenig auf die Wurstfinger schauen.
    Ob das Ganze was nützt bezweifle ich, aber: steter Tropfen höhlt den Stein.....

    Ausserdem denke ich, dass unter den ca. 250.000 Akten sicher noch viel Spannenderes zu entdecken ist, wofür diese Herrschaften jetzt schon Schiss haben, darum dieses Geschrei und Wehklagen !!

  • 30.11.2010 11:45 Uhr

    von Ostzoner:

    Vielleicht sollten sich die Grünen mit der FDP vereinigen. Wo ist die Friedens-, die Anti-Atomkraft und die Umweltschutzbewegung? Cem Özdemir würde als Außenminister den Einsatz von Atomwaffen gegen Schurken-Staaten, die über Wikileaks-Leser verfügen, befürworten. Oh, wie dumm ist dieser Parteivorsitzender.
    Mit dem Wissen der Wikileaks- Dokumenten hätte der Kriegsgrund (Massenvernichtungswaffen im Irak) ad absurdum geführt werden können. Für die unzähligen Verbrechen im Irak müsste die gesamte US-Administration die Höchststrafe mittels Stuhl erhalten.
    Danke Wikileaks.

  • 30.11.2010 11:30 Uhr

    von Watmut Datmut:

    Es steckt doch in all der Vernetzung die grossartige Möglichkeit, DASS es überhaupt zu so demokratischen Wahrheitsfindungen kommen kann. Das Fehlen dieser Möglichkeit wurde tausende von Jahre missbraucht.
    Nun stehen wir an einem Wendepunkt in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit und wir sollten diese Chance nutzen und mutig der Zukunft vertrauen.
    Ich glaube an die Entwicklung des Menschen und will nicht noch einmal tausende von Jahren als unmündiger Halbwilder behandelt werden.
    Wir erleben grade grosse und edle Momente, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.

    Nun werden viele sagen, was für ein naives Geschwätz,
    der Mensch wird immer halb gut und halb schlecht bleiben und die Diplomatie (und die Politik wie wir sie kennen) wird auf alle Ewigkeit nötig sein, um mit dieser Tatsache klarzukommen.
    Ich sehe aber nicht, was es schaden soll, wenn Ränkespiele & Lügenpossen aufgedeckt werden.
    Lieber weiss ich, in der Hand wessen wahnsinniger Führungspersönlichkeit mein Schicksal liegt,
    als dass ich mir von Den Massenmedien einreden lasse, alles sei ok, solange ich nur mehr und mehr zum Einkaufszombie mutiere.
    Es werden auch die Lebensmittelskandale, die irrwitzigen Spiele der Pharmaindustrie und vieles mehr ans Licht kommen und wir werden es erkennen müssen und daraus lernen.

    Ich danke Wikileaks und bin mir sicher, dabei wird es nicht bleiben, denn der Mut und die Liebe zu den Menschen wird sich einen Weg suchen. Und finden.

  • 30.11.2010 11:25 Uhr

    von schlegel:

    Dann kann die TAZ ja mal mit gutem Beispiel vorangehen und die Protokolle ihrer Redaktionssitzungen veröffentlichen; einschließlich der Entscheidungsfindung, welche Themen gedruckt werden. Und vielleicht auch noch die Dokumente, auf denen die Beiträge beruhen (ohne Quellen). Dann kann sich jeder ein eigenes Bild machen, wie die Bereichterstattung der "Vierten Gewalt" zustandekommt.

  • 30.11.2010 11:14 Uhr

    von von drdre:

    Völlig richtig was hier als Aussage steht. Ähnlich äusserte sich Herr Niebel bei A.Will gegenüber dem Blogger Lobo. Er solle froh sein in einer Demokratie zu leben, da in anderen Ländern sowas nicht möglich gewesen wäre.
    Genau hier sieht man das Demokratieverständnis einzelner Politiker zu diesem Thema.
    Ja richtig ist, es geht um Machterhalt und man möchte sich nicht in die Karten schauen lassen. Und das Volk weiter im Unklaren über Ihre Ziele lassen.
    Ähnlich wie bei den Treffen der Bilderberger wo langfristig über das Schicksal der Völker entschieden wird. Demokratie sieht anders aus.

  • 30.11.2010 11:01 Uhr

    von Differenzierer:

    "Der Artikel von David Denk ist mit das Ärgerlichste und Dümmste, was ich je in der taz gelesen habe, weil er nicht einmal versucht zu erklären, ob und wenn ja wie er begrifflich relevante sachliche Informationen von informatorisch irrelevanten persönlichen Einschätzungen unterscheidet, damit beides gleichsetzt und nicht erkennt, dass die Veröffentlichung von persönlichen Einschätzungen eine schwere Verletzung des Persönlichkeitsrechts darstellt.

    Wir sind uns alle sicher einig darin, dass die Völker dieser Welt ein Recht darauf haben, sich über alle Tatbestände und Umstände zu erkundigen, die ihren Regierungen als Grundlage für politische Entscheidungen dienen. Aus diesem Grunde war die Regierung Bush beispielsweise verpflichtet wahrheitsgemäß mitzuteilen, ob der Irak unter Saddam Hussein den Bau von Atomwaffen plante und/oder vorangetrieben hatte und ist es mir bis heute ein Rätsel, weshalb die verantwortlichen Mitglieder der Regierung Bush für ihre Manipulationen nicht strafrechtlich belangt worden sind. Immerhin haben erst diese Manipulationen den zweiten Irakkrieg ausgelöst und somit den Tod von tausenden Soldaten und abertausenden Zivilisiten verursacht und kann in den USA schon ein ansonsten harmloser Ladendieb 15 Iahre eingeknastet werden, wenn er sich mehr als 30 Mal dabei erwischen lässt.

    Wie ein Mensch aber, egal ob nun als Politiker, Diplomat, Reporter oder Bürger, eine Information oder einen anderen Menschen bewertet bzw. ob und an wen er diese persönliche Einschätzung weitergibt, ist allein seine Sache und zählt zu seinem unantastbaren Persönlichkeitsrecht.

    Zur Verdeutlichung des abstrakten Problems soll ein auf die aktuellen Wikileaks-Enthüllungen gemünztes fiktives Beispiel dienen:
    Angenommen, es hat ein Treffen von Protagonisten der in Afghanisten mit bewaffneten Einheiten vertretenen Regierungen gegeben, bei welchem diese über die neuesten Entwicklungen informiert werden und hierzu anschließend Stellung nehmen können, was Kanzlerin Merkel und Außenminister Westerwelle als deutsche Regierungsmitglieder auch tun. Nehmen wir weiter an, genannte Entwicklungen verlaufen ungünstig und verdeutlichen einmal mehr, dass sich die mit dem Einsatz westlicher Streitkräfte verbundenen Ziele und Hoffnungen in Afghanistan nicht verwirklichen lassen. Wollen wir endlich davon ausgehen, dass es den meisten Regierungen peinlich ist, dies einzugestehen, weil damit bewiesen ist, dass sie die politische Lage iahrelang falsch beurteilt haben, sodass sie am Ende der Veranstaltung beschließen, Ergebnis und Verlauf der Informationsveranstaltung vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Die jeweiligen Regierungen wurden auf dieser Veranstaltung von ihren Stäben (ausgewählten Staatssekretären und Diplomaten) unterstützt, die damit beauftragt waren, sowohl die mitgeteilten Informationen als auch die hierzu abgegebenen Stellungnahmen der anderen Regierungsvertreter zu bewerten.

    Hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf, auch über diese neuesten Entwicklungen informiert zu werden: selbstverständlich, weil sie nur dadurch die Arbeit ihrer gewählten Regierungen beurteilen können. Aus demselben Grund müssen die Bürger auch erfahren dürfen, welche Stellungnahmen ihre Vertreter (in genanntem Beispiel also Merkel und Westerwelle) hierzu abgegeben haben – schließlich wählen Bürger in einer Demokratie ihre Regierungen selbst und sollte ieder Wähler wissen, wessen Geistes und Verstandes Kind ein Wahlbewerber ist, einfach ausgedrückt: ieder Wähler hat das Recht, über offiziell verlautbarte Stellungnahmen ihrer Regierungsvertreter in Kenntnis gesetzt zu werden, um sich so selbst ein Bild davon machen zu können, ob die Gewählten kompetent oder unfähig bzw. kreativ oder ideenlos sind.

    Wenn aber ein Staatssekretär oder Diplomat oder Reporter sich eine Meinung zu einem Sachverhalt und Mitgliedern anderer Regierungen gebildet hat und aus welchen Gründen auch immer beschließt, diese Meinung nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich zu machen, so hat niemand das Recht, sich über diese Entscheidung hinwegzusetzen und sie zu veröffentlichen."

  • 30.11.2010 10:59 Uhr

    von Calico Jack Rackham:

    Ach die Grünen und der Labersack,

    die haben doch schon verschissen, seitdem die mit der
    SPD 3x links abgebogen und am Ende rechts angekommen sind. Was soll da schon von denen für eine andere Aussage als sowas kommen.

  • 30.11.2010 10:58 Uhr

    von Arno:

    @taz
    Wenn Sie sich schon schon über die "Unsitte des Nachrichtengeschäfts", immer jene zu interviewen, die die geringste Ahnung haben, beschweren, warum ändern Sie das nicht. Sie sind doch Journalisten, oder?

  • 30.11.2010 10:51 Uhr

    von Fenriswolf:

    Demokatie und Transparenz sind keine Einbahnstraße!
    Aber auch keine gute Idee ausgerechnet jemand zu fragen bei den Grünen der eh den Schuß verpeilt hat.

    Weiter öffendlciharbeits durch Wikileads und den Deutschen Pressebereich für sie.

  • 30.11.2010 10:50 Uhr

    von BiBo:

    Was fuer ein Zufall, dass diese Depeschen kurz nach einer weiteren Anklage und der kurzzeitigen Inhaftierung von Jullian Anssage kommt. Wobei ich niemand bin, der Verschwoerungstheorien sonderlich ernst nimmt.

    Dennoch, solche Dossiers haben alle Staaten dieser Erde, alle Wirtschaftsmenschen dieser Erde und viele, viele mehr erstellt. Ja, jedes Gespraech zweier Lehrer ueber einen Schueler kann man so deuten. Muss so was veroeffentlicht werden, ich weiss es nicht. Aber scheinbar kann es. Da sieht man mal, wie es mit der Datensicherheit in dem Staaten bestellt ist. Als naechstes kommen die Daten, die man fuer das Visa angeben muss oder gleich die Bilder aus dem Nacktscanner.

    Daher, gut WikiLeaks, es scheint halt Lecks zu geben. Mal sehen, ob die USA mal nachdenken.

    Achja, zurueck zum Thema. Guter Artikel, trifft, so finde ich, das Thema auch in der Bewertung!

  • 30.11.2010 10:44 Uhr

    von Jakob :

    @anke Ich bin doch mehr als verblüfft und entsetzt, eine solche Äusserung hier auf der taz-Seite zu lesen: Cem Özdemir ist Deutscher, ob Sie das wollen oder nicht!

  • 30.11.2010 10:32 Uhr

    von _Flin_:

    Wenn die Grünen sich nur mächtig anstrengen, dann werden sie noch genau die gleichen Politkasper wie alle anderen auch. Oh, momentan, JMSTV in NRW, check, verzeiht, sie sind es schon.

  • 30.11.2010 10:27 Uhr

    von Willy Dutch:

    Holländische Sklaventreiber waren die grausamsten und menschenverächtlichsten Menschenhändler.

    Was wäre passiert, wenn Zeitgenossen diese Praktiken wirkungsvoll hätten anprangern können?

    Spaniens Kapitalbeschaffer Columbus startete zusammen mit christlichen Horden den Völkermord an den Indianer in den Amerika's.

    Was wäre passiert, wenn Zeitgenossen diese Praktiken wirkungsvoll hätten anprangern können.

    Erneut wurde wieder die Nachricht mit dem Boten verwechselt. Diese Nachrichten zu verschweigen, würde der Demokratie einen Bärendienst erweisen.

  • 30.11.2010 10:26 Uhr

    von Theo:

    Macht sich nicht jener Sorgen, der selbst etwas von sich weiß das nicht gut ist. Demokratie ist also nach dem Verständnis der Politik, lügen, betrügen, beeinflussen, Lobbyarbeit, und euch die Demokraten wie Marionetten zu steuern! Also stehen wir doch schon unter Herrschaft und nicht mehr Demokratie. Du sollst nicht denken sondern das tun was man dir Verkauft.
    Wünsche euch viel Glück für die Zukunft!

  • 30.11.2010 10:15 Uhr

    von V.A.:

    Was für ein unglaublicher Blödsinn!

    Was bitteschön soll an Özdemirs Aussage Demokratiefeindlich sein?
    Und was bitteschön soll gut daran sein, dass Wikileaks derartige Vermerke veröffentlicht?? Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Veröffentlichungen von entlarvenden Dokumenten aus dem Irak-Krieg oder ähnlichem zu tun.

    Unter den Politikern ein Klima der Unsicherheit und des Misstrauens zu schaffen, ist mit Sicherheit KEIN großer Verdienst an irgendwas.

  • 30.11.2010 10:14 Uhr

    von Theo:

    Macht sich nicht jener Sorgen, der selbst etwas von sich weiß das nicht gut ist. Demokratie ist also nach dem Verständnis der Politik, lügen, betrügen, beeinflussen, Lobbyarbeit, und euch die Demokraten wie Marionetten zu steuern! Also stehen wir doch schon unter Herrschaft und nicht mehr Demokratie. Du sollst nicht denken sondern das tun was man dir Verkauft.
    Wünsche euch viel Glück für die Zukunft!

  • 30.11.2010 10:14 Uhr

    von hallo?:

    Sorry, da muss ich mal IchLeakAlles zustimmen.
    Abgesehen davon, dass diese Papiere extreme Sprengkraft haben und Konflikte entstehen lassen können, hat WikiLeaks auch nicht mehr wirklich Ähnlichkeit mit solchen journalistischen Aktivitäten wie Watergate, hinter denen echte Recherche steckt.
    Diese Plattform kann jeder vielmehr für seine Interessen nutzen. Der einzige Anspruch ist der, dass die Dokumente echt sind.
    Vollständigkeit? Ist doch egal.
    Ist auch egal, wenn das vielleicht gezielt gemacht wird, um Staaten oder Regierungen zu destabilisieren. Es wird einfach alles ins Netz gestellt, was man in die Finger bekommt und das dann als Demokratie und Transparenz verkauft. Verantwortung mag dafür keiner übernehmen.

  • 30.11.2010 10:13 Uhr

    von panfred:

    Zunehmend drängt sich der Eindruck auf, dass ungeahnt viele Politikeranmutungen in harter Konkurrenz zu Herrn Westerwelle stehen.

    Ich beklage nicht das Schauspiel, ich beklage seine Erbärmlichkeit!

  • 30.11.2010 10:12 Uhr

    von pupsnase:

    großartiger artikel.

    @ IchLeakAlles

    verantwortungslos ist einzig und allein das handeln der spitzenpolitiker. und das der geheimdienste die kurz vor release wikileaks mit DoS lahm legen. der leak wird die welt möglicherweise nich enorm verändern, aber funny ist es trotzdem, zeigt es doch allen einmal schwarz auf weiß, was politik eigentlich ist. das ist alles nur die spitze des eisbergs.

    eine frechheit, dass man das studieren kann...

  • 30.11.2010 10:12 Uhr

    von Kai:

    Naja, Özdemirs und der GRÜNEN Demokratieverständnis hat sich ja auch bei der von den GRÜNEN verlorenen Schul-Volksabstimmung in Hamburg gezeigt. da passt dies nun lediglich ins Bild, dürfte aber nicht überraschen.

  • 30.11.2010 10:05 Uhr

    von hancock:

    deutschland sucht den superstar

    die einschaetzungen deutscher politiker durch wl sind nun wirklich nicht besonders skandaloes oder informativ, doch was an aussagen arabischer potentaten zum thema gewuenschter amerikanischer agression im iran bzw. militaerischer vertuschungen im jemen zu lesen sind schon.
    ich aergere mich ueber den grossteil der deutschen presse inklusive der taz, die mehrheitlich ueber die bekannten peinlichkeiten deutscher politiker berichten aber anscheinend kaum ueber den nationalen tellerrand hinausschauen.
    ist das nun ignoranz oder teil einer ablenkungsstrategie

    ps.: danke anke

  • 30.11.2010 09:40 Uhr

    von Norbert Dahn:

    Wikileaks hat ein Strohfeuer entzündet, sie werden wenig bekommen, um nachzulegen. Politik verändern werden sie nicht, höchstens ein paar diplomatische Regeln, die kalndestiner werden, und gewisse Sicherheitsroutinen. Die interpretierenden Journalisten sind in der Rolle der spießelnden Wadlbeißer, vom Spiegel bis zur Taz wird alles zur Bunten.

  • 30.11.2010 09:32 Uhr

    von MontiBurns:

    das ist schlichtweg Diebstahl "privater" Informationen. Das ist so, als ob man bei der TAZ einbricht und die Emailkorrespondenz veröffentlicht. Hier geht es nicht darum eine Vertuschung oder einen Skandal aufzudecken.. das ist reine Sensationsgier von Wikileaks

  • 30.11.2010 09:19 Uhr

    von Katinka:

    An Anke: Na, mal den "Sarazin" machen? Was hat dieser Kommentar mit der Meinung von Herrn Oezdemir zu tun?
    Ich verstehe nicht diesen Konflikt. Man kann die Meinung von Herrn Oezdemir vertreten oder eben nicht. Noch haben wir Meinungsfreiheit! Die Veroeffentlichungen von Wikileaks haben gute und schlechte Seiten. Das zu bemerken muss moeglich sein. Informanten werden gebraucht und deren Enttarnung bedeutet unter Umstaenden Lebensgefahr.
    Was die USA ueber Herrn Westerwelle denken, geht mir am Po vorbei, da gibt es wirklich Wichtigeres!

  • 30.11.2010 09:13 Uhr

    von Sebastian:

    Das finde ich in der Form reichlich übertrieben. Ich denke man kann völlig legitim geteilter Meinung über die neusten Wikileaks sein - dass die Leaks diplomatische Beziehungen z.T. unnötig erschweren ist sicher nicht nur positiv. (Andererseits hat mehr Transparenz sicher auch positive Seiten).
    Insofern ist es nicht "demokratiefeindlich" was Özdemir sagt. Es ist eine Meinung innerhalb der Demokratie.

  • 30.11.2010 09:10 Uhr

    von UNI:

    Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Das müssen sich wohl auch die Grünen gefallen lassen, dass es mal zuerst um ihren Machterhalt geht. Sie werden es selbst auch erkannt haben, zugeben wollen sie es aber nicht. Aber ohne Macht kann kaum was bewegt werden... - aber bei der Wahrheit sollte man trotzdem bleiben, sonst ist man eben nicht anders als andere Lügner.

  • 30.11.2010 09:03 Uhr

    von Dr. No:

    Reine Kraftverschwendung über diesen Typen zu urteilen!

  • 30.11.2010 09:01 Uhr

    von Herr Kaliban:

    Dass die Herren von Wikileaks im Sinne der Öffentlichkeit handeln, wenn sie Dokumente veröffentlichen, die Ereignisse aus einem mit massig Desinformation geführten Krieg aus dem Dunkel holen, sehe ich ein.

    Aber Dossiers mit Einschätzungen von Botschaftern? Wo ist denn das "wichtig für die Gesellschaft"? Das ist meinetwegen interessant für Historiker (und oft ziemlich lustig), aber grundsätzlich erst einmal Privatpost und geht niemanden was an. Mich irritiert schon, wie geifernd die Medien auf dieses Thema springen, obwohl sie doch eben noch dem Datenschutz und der Privatsphäre das Wort geredet haben -- aber das gilt natürlich alles nicht mehr, das höchste Gut im Staat ist das "Nachrichteninteresse" der Öffentlichkeit. Bah.

    Hätte sich Wikileaks übrgens einen Zacken aus der Krone gebrochen, wenn sie bei “Cablegate” erst mal auf Dokumente aus den letzten 10 bis 15 Jahren verzichtet hätten? Aber dann wär’s natürlich kein Mediencoup geworden und der SPIEGEL hätte kein Geld für die Exklusivrechte gezahlt.

    Tja.

  • 30.11.2010 09:01 Uhr

    von fragezeichen:

    herr özdemir steht für das manifestierte angekommensein der grünen in der mitte der gesellschaft, wie man so sagt. von rot-grün würde ich eher eine stellungnahme dazu erwarten:

    http://www.freitag.de/community/blogs/streifzug/wikileaks---usa-afghanistan-guttenberg-westerwelle

    "... The government is hoping to have the new mandate approved by the Bundestag before the end of February, with significant (if not majority) support from the opposition SPD and Greens. ..."

  • 30.11.2010 08:56 Uhr

    von Dr. No:

    Reine Kraftverschwendung über diesen Typen zu urteilen!

  • 30.11.2010 06:36 Uhr

    von klaus:

    Özdemir als Büttel der USA - wie überraschend

  • 30.11.2010 06:23 Uhr

    von eltomo:

    Craig Murray, immerhin ehemaliger britischer Botschafter meint dazu:
    "The best advice is advice you would not be prepared to defend in public. Really? Why? In today's globalised world, the Embassy is not a unique source of expertise. Often expatriate, academic and commercial organisations are a lot better informed. The best policy advice is not advice which is shielded from peer review."
    (http://tinyurl.com/3x2mnzv)

    und der muss es wissen.

  • 30.11.2010 05:51 Uhr

    von theofriedrich:

    Nur Ehrlichkeit und Offenheit schafft Vertrauen. Nicht gegenseitiges in die Tasche lügen. Leider ist die "Weltgemeinschaft" nur offen und ehrlich gegenüber kleinen Staaten, die sich kaum wehren können - siehe Kuba -. Ehrlichkeit gegenüber China wagt niemand. Die könnten dann ja ihre seltenen Erden für sich behalten gelle?

  • 30.11.2010 05:27 Uhr

    von Faltbrot:

    Wen interessiert denn der Tratsch von irgentwelchen Diplomaten ? Schade Wikileaks hat gut angefangen und der Welt mit seinenm Enthüllungen wichtige Informationen gegeben.Aber das jetzt sind eher Infos für die Presse mit den vier großen Buchstaben.
    Ist ja "völlig neu" das unser Außenmenister inkompetent und eitel ist.
    Muß man ja aufpassen und sich Augen und Ohren zuhalten,wenn Klofrau/mann aus den Regierungsvierteln Informationen an die Öffentlichkeit bringt.

  • 30.11.2010 05:21 Uhr

    von Laotse:

    wahre Worte sind nicht schön
    schöne Worte sind nicht wahr

  • 30.11.2010 02:21 Uhr

    von Bitte nachdenken!:

    "von Anke:

    Der türkische Neoliberale an der Spitze der Grünen geht mir auf die Nerven."

    Haben Sie ihn gefragt, ob er türkischer Staatsbürger ist? Ich meine mich zu erinnern, dass man deutscher Staatsbürger sein muss, um in den Bundestag gewählt werden zu dürfen, was Herr Özdemir bereits wurde.

  • 30.11.2010 02:07 Uhr

    von vic:

    Özdemir macht sich derzeit vorsorglich schonmal ein bisschen schwarz hier und da- man weiß ja nie...
    Tja, und da redet so einer dann halt mal dummes Zeug, wg Mainstream, Mitte und so.
    Paint it black, Cem - ich rate zum rechtzeitigen Übertritt.

  • 30.11.2010 00:46 Uhr

    von Ben:

    Ich dachte schon ich hätte das gestern geträumt... Wirklich nur noch peinlich der Mann ! Aber in Gorleben das Interview mit Tobias Schlegl war noch hitverdächtiger....
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extrablog111.html

  • 30.11.2010 00:45 Uhr

    von Lauscher:

    @Markus: Was hat denn bitte das eine mit dem anderen zu tun, mal davon abgesehen, dass es in deinen Augen falsch war? Was hat irgendein taz-Kommentar zu einem Referendum in der Schweiz (ich nehme an, du meinst das Minarett-Verbot), dass einen wie auch immer gearteten Vergleich mit der aktuellen WL-Veröffentlichung zulässt?

    Herrlich, wie völlig verschiedene Dinge in einen Sack gesteckt werden, nur um anschließend draufhauen zu können. Nur geht das Konzept zwei Fliegen mit einer Klappe eben nicht immer auf.

  • 30.11.2010 00:16 Uhr

    von Benedikt:

    Ich halte es für unehrlich, jetzt Wikileaks zu kritisieren. Die Leute von Wikileaks haben von Anfang an gesagt, dass alles, was ihnen zugeschickt wird und verifizierbar ist (also insb. keine Gerüchte) und für die Presse interessant sein könnte, publiziert wird. Als Wikileaks bekannt wurde (durch vergangene Veröffentlichungen), wäre der richtige Zeitpunkt für Kritik gewesen, jetzt ist es viel zu spät (vor dem Wochenende wäre es nur zu spät gewesen).

  • 30.11.2010 00:07 Uhr

    von Andreas Walter:

    Grün sein bedeutet doch nicht automatisch, dass man/frau auch links ist oder Sozialist. Moderne Nationalsozialisten könnte man doch heutzutage auch nicht mehr ernst nehmen, wenn sie nicht auch ökologisch sind. Wie will denn ohne eine Recyclingkultur und Erneuerbare Energien ausgerechnet ein so rohstoffarmes Land wie Deutschland denn sonst das nächste Jahrhundert überhaupt erreichen? Oder wollen wir in Zukunft eine grüne Armee grauer Panther in die große weite Welt rausschicken, um die letzten Quellen Spice für Germania Magna zu sichern.

  • 30.11.2010 00:05 Uhr

    von Marw:

    Wenn dieser Artikel mal nich reine Niedermache der Grünen is aus Neid über die derzeitigen Umfragewerte.
    Mag sein, dass Özdemir sich da etwas in der Wortwahl vergriffen hat, aber im Grunde hat er recht. Sehr gut kommentiert wurde dies in einem anderen taz-Artikel heute (die verstummte Welt). Die unreflektierte Einseitigkeit diese Artikels hingegen find ich peinlich.

  • 29.11.2010 23:59 Uhr

    von tom:

    Die Wahrheit ist weder gut noch schlecht. Alle fordern sie, aber das sind, wie man hier wieder erkennt, nur Lippenbekenntnisse. Dann läßt Euch doch weiter belügen und beschimpft den Überbringer der authentischen Nachricht.

    Wer das extra3-Interview mit Özdemir beim Castor-Transport gesehen hat, (http://watch2video.net/cem-ozdemir-in-gorleben-video-dTtE7zXxZbX.html) dürfte wohl kaum mehr von seiner primitiven Art überrascht sein. Özdemir ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.

  • 29.11.2010 23:53 Uhr

    von Tyler Durden:

    Aaaah... da beweist halt eine ehemalige "Grüne" Partei, dass sie staatstragend geworden ist und für die Machtübernahme bereit!
    Man muss diesem Herrn dankbar für seine Offenheit sein, es wird einige der Grünen Wähler zu Grünen es-Wähler machen.

  • 29.11.2010 23:45 Uhr

    von Diplomat:

    Will da jemand Außenminister werden ?

  • 29.11.2010 23:24 Uhr

    von Yves:

    Wenn eine Weltmacht sich Einschätzungen, mit verschiedenen Quellen (das wird selten erwähnt), über Politiker in aller Welt einholt, ist das ein verständlicher Vorgang (als ob Deutschland oder wer auch immer das nicht täte).
    Unmoralisch, abartig und krank ist jedoch der monströse Umfang von 250.000(!) Seiten. Und als sei das nicht schon genug, werden auch noch Leute innerhalb von Parteispitze(n) als Spitzel rekrutiert oder vielleicht sogar als solche eingeschleust.

    Hätte sich das China erlaubt, wäre die Sache vermutlich heute bereits bei der UNO.

  • 29.11.2010 23:11 Uhr

    von Peter Maas:

    "Wenn hier etwas demokratiefeindlich ist, dann diese Reaktion."

    Wieso? Hat Özdemir sich für die Abschaffung der Presse- oder gar Meinungsfreiheit ausgesprochen? Denks Artikel enthält zu viele Zeilenfüller. Wäre es nicht wichtiger und auch spannender, über Nutzen und Schaden von WikiLeaks zu debattieren? Das Internet gibt's ja schon eine Weile, und da sollte man das Stadium "Toll, die veröffentlichen was im Internet" so langsam überwunden haben. Wenn ich das Treiben von WikiLeaks mit entsprechenden Aktionen der Printmedien vergleiche (Spiegel-Affäre, Watergate, Abu Ghraib, etc.), dann wird klar, das nur letztere zielgerichtet, professionell und wirklich aufklärerisch waren. Bei WikiLeaks werde ich den Eindruck nicht los, dass die Veröffentlichung Selbstzweck und das Werk narzisstischer Wichtigtuer ist.

  • 29.11.2010 23:10 Uhr

    von spin:

    @Markus: "Das ist genauso Demokratiefeindlich, wie Eure Reaktion auf das Referendum in der Schweiz!"

    nur wenn man ein recht formales verhältnis zur demokratie hat und findet, dass mehrheiten auch dann recht haben, wenn sie rassistisch und in der konsequenz brutal wählen.
    und wenn man nicht zu den unglücklichen "ausgeschafften" gehört. einziger trost: es werden jetzt auch mal ein paar mitteleuropäer nach ladendiebstal mal die abschiebeerfahrung machen.

  • 29.11.2010 23:10 Uhr

    von Jürgen:

    Erwischt!
    Herr Özdemir, herzlichen Glückwunsch als neues offizielles Mitglied im Korps der professionellen Macht-Politiker. Demokratie bedeutet ihnen wohl nur noch die eigene Machtausübung. Und die Mittel erfüllen den Zweck.

    Aber was erwarte ich überhaupt von Politikern, die am liebsten im Hinterzimmer unser Wohl verschachern. Wäre doch blöd wenn da raus kommt auf was man sich alles eingelassen hat.

  • 29.11.2010 23:06 Uhr

    von TheRedAgent:

    Der Tüp ist echt für den A****, wegen Leuten wie dem habe ich ca 50% weniger bock grün zu wählen. Gibt viele gute Leute bei den grünen aber die laberbacken an der spitze sind echt unnötig

  • 29.11.2010 23:04 Uhr

    von kay:

    @KFR: "Party Co-Chairman Cem Oezdemir -- who failed to win his direct mandate and was too low on the party list to win a seat in the Bundestag -- said that the Greens would establish themselves as a "think tank for social issues and for Germany as a whole.""

    "For the foreseeable future, Oezdemir hinted
    that his party would concentrate on achieving good results at
    future state elections and plotting their return to power in
    ¶2013"

    http://cablegate.wikileaks.org/cable/2009/09/09BERLIN1197.html

    Ansonsten gilt abwarten bis jetzt sind gerade mal ca. 250 von 2500000 Depeschen veröffentlicht.

  • 29.11.2010 22:58 Uhr

    von o aus h:

    "Das ist so rhetorisch schlau wie inhaltlich ärgerlich, denn die" Schlussfolgerung von Herrn Denk ist nur eine behauptete. Das bloße Veröffentlichen von tausenden unwichtigen bis belanglosen Bemerkungen ist kein Dienst an der Öffentlichkeit, sondern zerstört nur Vertrauen und erschwert Zusammenarbeit. Und auch darauf ist eine Demokratie angewiesen, nicht alleine auf Offenheit.

  • 29.11.2010 22:57 Uhr

    von sbi:

    Eigentlich ist das ein Klassiker. Leute die mit Kunden zu tun haben, sollten wirklich keine Bemerkungen auf die Kundenkartei schreiben, die schlecht rüber kommen könnten - und diese auch noch "liegen" lassen. Die Nichtigkeiten über diverse Politiker bestätigt deutschen Presseprovinzionalismus. Wen interessieren eh schon sattsam bekannte Nichtigkeiten rund um Merkel, Westerwelle, Seehofer und Anhang, außer eben: Unsere Medienwelt, deren Schreibende nun voneinander abschreibend, das Gleiche wieder käuen. Rechtsstaatsferne Schweinereien lassen sich dank Wikileaks immer weniger im Trüben und Verborgenen machen. Und davon erfährt man ja auch das eine und andere, leider kaum aus der deutschen Presse. Weshalb stört das ausgerechnet den Vorsitzenden der Grünen (gerade bei BDK mit über 80% bestätigt)?

  • 29.11.2010 22:55 Uhr

    von Timocracy:

    Wäre es den staatlichen Diensten nicht schon längst gelungen, Wikileaks geschickt für die eigenen Zwecke zu nutzen, wäre der ganze Laden schon längst plattgemacht worden. Wer brisantes Material im Netz veröffentlichen oder finden möchte, der muss täglich neue Wege gehen oder suchen.
    Der Herr Özdemir heuchelt natürlich noch etwas Entrüstung in grün-üblicher Standartstrategie dazu, obwohl der genau weiss, was Sache ist.

  • 29.11.2010 22:50 Uhr

    von Guido:

    Cem Özdemir ist - wie viele CDU und FDP Granden und Wirtschaftsgrößen - Mitglied in der Atlantik - Brücke. Das ist ein Verein, welcher sich die "guten" Beziehungen zwischen Deutschland und den USA auf die Fahnen geschrieben hat. Auch Kai Diekmann mischt hier mit. Kann es überraschen, das Özdemir die Bloßstellung der USA kritisiert?

  • 29.11.2010 22:42 Uhr

    von Peter Maas:

    @antiantiantianti

    "Irgendwann wird es auch die taz einsehen, dass Anhänger einer bestimmten Religion 2 Systemen dienen, aber dem einen mehr als dem anderen."

    Kannst du bitte noch den Klartext nachreichen? Oder klingt der zu dumm?

  • 29.11.2010 22:37 Uhr

    von kay:

    Danke Cem, mehr Informationen, als aus den deutschen Medien gewohnt sind demokratiefeindlich. Interessante, wenn auch nicht außergewöhnliche Einstellung. Viele Diktatoren und Pseudodemokraten auf diesem Planeten sehen das so, mit dieser Einstellung bist du also keineswegs allein, sondern auf Linie mit dem politischen Establishment. Seit gestern ist mir bekannt, das ich demnächst wählen darf, nach 30 Jahren wird die Wahl diesmal wohl anders ausfallen.

    @SPD, CDU, FDP, nur falls ihr euch Hoffnungen macht, vergesset es, ihr seit Teil der Demokratiesimulation.

  • 29.11.2010 22:33 Uhr

    von Peter Maas:

    @Anke:

    "Der türkische Neoliberale an der Spitze der Grünen geht mir auf die Nerven."

    Bitte? Özdemir hat die Veröffentlichung von Regierungsdokumenten kritisiert und dabei fällt dir der Begriff "neoliberal" ein? Neoliberalismus ist ein radikaler Wirtschaftsliberalismus. Wahrscheinlich war es dir zu peinlich, einfach "Özdemir ist doof" zu sagen.

  • 29.11.2010 22:29 Uhr

    von Yannick:

    Es geht bei dieser Veröffentlichung von Wikileaks eben nicht um Themen, die für die Gesellschaft relevant sind und deshalb aufgedeckt werden müssen (bsp. Schüsse auf Reporter/Zivilisten), sondern um persönliche Einschätzungen Politiker untereinander. Ich finde auch, dass die Offenlegung solcher Daten eher ein Verstoß gegen den Datenschutz ist, als ein Mittel zur Schaffung von Transparenz in der Politik. Hinzu kommt noch, dass sämtliche Dokumente vollkommen unreflektiert veröffentlicht wurden. Für den einfachen Bürger (mich zum Beispiel) völlig unklar, ob die veröffentliche Meinung Wiedergabe der gesamten US-amerikanischen Sicht der Politik ist oder nur der eines einzelnen Mitarbeiters in der US-Botschaft. Aber hauptsache die Demokratiefeindlichkeitskeule geschwungen. Hätten Sie lieber Herr Denk besser zunächst einmal nachgedacht über das, was sie schreiben, anstatt sofort reflexartig solch einen Grünen-Bashings-Artikel zu veröffentlichen.

  • 29.11.2010 22:14 Uhr

    von anna blume:

    Mr. Miles & More hält halt nicht viel von Enthüllungen...

  • 29.11.2010 22:00 Uhr

    von Dieter:

    "das kann Konflikte entstehen lassen"

    die Depeschen zeigen, dass fast alle Nahost-Staaten die USA zum Krieg gegen den Iran aufgefordert haben. Die Konflikte sind also schon vorhanden.

    Dieses Argument sehe ich genauso nichtig, wie bei den Afghanistan Dokumenten. "Man würde V-Leute gefährden" etc pp.. Die führen da völkerrechtswidrig Krieg. Die Kriegstoten sind schon da, nicht irgendwelche theoretischen Folgeopfer (von denen es nicht einen Befund gibt bisher). Über diese sollten die Bevölkerungen erfahren, die ihre Heere aussenden, um Krieg zu führen. Und dann ggf. die Legitimation in Frage stellen und die Regierungen abwählen.
    Also verhindert das eher Tote (wenn man die richtigen Schlüsse zieht), als dass es sie bringt

  • 29.11.2010 22:00 Uhr

    von @4anti:

    sprich es ruhig aus: deine fulminant formulierte und sicher stichhaltig formulierte these, welche alle hier erblassen lässt.

    nur mut! hopp hopp.

  • 29.11.2010 21:43 Uhr

    von Paul:

    Ist Özdemir nicht auch im "Young-Leaders Programm" der "Atlantischen Brücke", dann gilt für ihn evt. auch, was sie von Guttenberg "kabelten" "Alter bekannter Freund, Atlantiker,Hoffnungsträger der USA" , das sind doch peinlichere Enthüllungen, als die zarte, weit untertriebene Kritik an Merkel und Co...oder!?

  • 29.11.2010 21:34 Uhr

    von Migrationshintergrund:

    Hat je jemand daran gezweifelt, dass es den Mächtigen um die Erhaltung der Selbigen geht? Da geht es den Macht-Menschen -um bei Orwell zu bleiben- wie den Schweinen bei "Animal Farm"...
    Die Menschen, die nicht so darauf sind, haben dann auch keine Macht. Zumindest nicht im polistisch uns bekannten Formen.

  • 29.11.2010 21:34 Uhr

    von herr ning:

    eindeutig einer der besseren artikel. mit sehr richtiger feststellung zum schluss.
    zur sache: wie kann man es ernsthaft unverantwortlich oder wie auch immer schlecht finden, DASS diese dokumenten öffentlich wurden?! nur wer dem unverwirklichten ideal von demokratie und dazu notwendiger transparenz eh nicht traut, wünscht sich selbst und allen anderen lieber im dunklen über die machenschaften seiner politischen führer gelassen zu werden.
    und ja, in der tat, der türkische neoliberale - und gerade deshalb wohl auch vorzeige-migrant - nervt.
    mfg

  • 29.11.2010 21:24 Uhr

    von Grüne:

    Was der Herr Özdemir so teilweise von sich gibt tut seiner Partei und Sache nicht unbedingt gut ..

  • 29.11.2010 21:23 Uhr

    von ex-grüner:

    "Noch bevor die Grünen irgendeine Wahl gewonnen haben, hat ihr Chef deutlich gemacht, worum es in der Politik geht - auch in der Partei mit den alternativen Wurzeln: um Machterhalt."

    Richtig. Aber das ist genauso neu wie Angelas "mangelnde Kreativität".

  • 29.11.2010 20:48 Uhr

    von Brechvogel:


    @ Anke: "Der türkische Neoliberale an der Spitze der Grünen geht mir auf die Nerven." Liebe Anke, fast! Richtigerweise muss es heissen: "Der schwäbische Neoliberale an der Spitze der Grünen geht mir auf die Nerven." Em Tschem seine Grüne, die tun auch dir guad, die Grüne vom Tschem, jetz probierschs halt, die Grüne.. vom Tschem...


    @ IchLeakAlles: don't be afraid of revolution!

  • 29.11.2010 20:35 Uhr

    von Informant:

    Leider ist Information nicht immer gleich Information. Ohne jeden Zusammenhang werden nun bruchstückhaft Zitate in den Kommentaren der weltweiten Presse auftauchen. Alles miserabel aus einem Zusammenhang gerissen, und noch dazu schlecht recherchiert.
    Niemand hat etwas von diesen Aussagen, die so oberflächlich sind, dass eigentlich alles so bleiben könnte, wie es ist.

  • 29.11.2010 20:32 Uhr

    von valeria:

    Die deutschen Gruenen sind 2010 die besten Agenten der USA in Europa und in Lateinamerika. Die Gruene Partei in Brasilien (Partido Verde) arbeiten ganz offen fuer die Interessen der USA. Believe or not!

  • 29.11.2010 20:14 Uhr

    von Ephraim:

    Eine realistische Analyse, denn die demokratiefeindliche Position des Grünenvorsitzenden bekommt der Partei gar nicht gut, sah man die Partei bislang doch immer noch als Opposition zu konservativer Politik. Dass sie das nicht ist, sah man in der Regierungsverantwortung Rot-Grün und auch zu so wichtigen Themen wie dem Lebensmittelrecht, wo man immer nur Mindestforderungen stellte, anstatt Biolebensmittel, gerade fern des EU-Ökosiegels mit nur geringem Qualitätsniveau, zum Standard zu erheben, oder etwa der Militärpolitik.

  • 29.11.2010 20:12 Uhr

    von m3t4bom4n:

    Wie lange habe ich jetzt auf einen wirklich kritischen Artikel über die Grünen gewartet? Ganz schön lange !!!

    Vielen Dank an die Authoren, endlich sagts mal einer!

  • 29.11.2010 19:53 Uhr

    von mak:

    Was hat denn die generelle Technikfeindlichkeit der Grünen mit der Kritik Özdemirs an der Wikileakspraxis, geklaute vertrauliche Informationen auszuplaudern, zu tun?
    Gar nichts.
    Und dann bleibt nur noch die nicht weiter begründete Meinung übrig, das Özdemir blöd ist, weil er in dieser Frage nicht auf Parteilinie und Medienlinie liegt.

  • 29.11.2010 19:20 Uhr

    von Normalo:

    Was, lieber Herr Denk, ist daran demokratisch, wenn ein paar Einzelne ohne jede demokratische Legitimation beschließen, welche Geheimnisse ein Staat haben darf und welche nicht (bzw. dass er eigentlich keine haben darf)??

    Mal allen aktuellen basisdemokratischen Mitrede-Wahn beiseite:
    1. Aufklärung muss einen Sinn haben, der über die Aufklärung selbst hinausgeht. Hier war zwar der Vertrauensbruch gewaltig, die Aufklärungsleistung aber überhaupt nicht. Jetzt wissen wir also, dass die US-Botschaft in Berlin genau so über einige Politiker denkt wie ein Großteil unserer Bevölkerung und der hiesigen Medien - dramatisch!!

    2. "Demokratie" ist nicht dasselbe wie "Anarchie". Ein funktionierender Staatsapparat braucht genau so eine geschützte interne Kommunikation wie jedes Ehepaar oder jedes Unternehmen. Wie handlungsfähig wäre Ihre Redaktion noch, wenn regelmäßig eine Liste aller ihrer vertraulichen Quellen in der Bild erschiene?

    3. Die Folge wird sein, dass die interne Kommunikation der Staatsapparate auf der Welt entweder noch umständlicher, rundgelutschter und damit ineffizienter wird und/oder dass man sie noch besser abschirmt und sie so zukünftig effektiv auch vor solchen Lecks geschützt ist, die wirklich im öffentlichen Interesse stehen - also zum Beispiel solche über echte staatliche Verbrechen.

    "No more secrets!" klingt gut, ist aber schon beim ersten echten Hindenken offensichtlich Blödsinn.

  • 29.11.2010 19:01 Uhr

    von IchLeakAlles:

    Der Autor des Textes sollte allerdings beachten, dass neben den Einschätzungen von Merkel, Westerwelle und Co., die niemanden überraschen, auch Einschätzungen zum Nahen Osten etc stehen.

    Das Klatsch und Tratsch über europäische Politiker ist unwichtig.
    Wenn ich jedoch nachlese wie Scheich sowieso zu irgendwas steht... das kann Konflikte entstehen lassen.

    Ich fand Wikileaks bisher gut. Aber es war verantwortungslos solche Informationen ins Netz zu stellen

  • 29.11.2010 19:00 Uhr

    von KFR:

    ... gerad mal nachsehen,ne da scheint nichts über Hern Özdemir vorzuliegen oder hat jemand schon etwas gefunden ?

    Vielleicht hat ja gerade die fehlende lobende Erwähnung und Bio Herrn Özdemir verärgert ??

  • 29.11.2010 18:47 Uhr

    von sheerfan:

    wen soll man wählen, wo der Hermann Scheer tot ist ... und nicht mal den konnte ich direkt wählen

  • 29.11.2010 18:45 Uhr

    von Markus:

    Das ist genauso Demokratiefeindlich, wie Eure Reaktion
    auf das Referendum in der Schweiz!

  • 29.11.2010 18:45 Uhr

    von Stefan:

    "Es gehört eben auch zu den Unsitten des Nachrichtengeschäfts, dass immer die interviewt werden, die die Macht haben, was nicht automatisch auch diejenigen sind, die am meisten Ahnung haben von einem bestimmten Thema."
    Sososo, die Journalisten, die über ein Themas schreiben sind aber diejenigen, die am meisten Ahnung von einem Thema haben? Quasi Experten für alles?

  • 29.11.2010 18:38 Uhr

    von Uwe:

    Ich denke nicht, dass der Parteivorsitzende beim Thema WikiLeaks für seine ganze Partei sprechen kann, da seine plumpe Äußerung bestimmt auf keinem Parteitag als Konsens durchgekommen wäre. Was hat er also gesagt? Naja, wohl seine eigene Meinung...Die interessiert mich leider so wenig, wie ihn wohl meine Meinung.

    Der Artikel trifft es ganz gut.

  • 29.11.2010 18:37 Uhr

    von Anke:

    Der türkische Neoliberale an der Spitze der Grünen geht mir auf die Nerven.

  • 29.11.2010 18:23 Uhr

    von antiantiantianti:

    Irgendwann wird es auch die taz einsehen, dass Anhänger einer bestimmten Religion 2 Systemen dienen, aber dem einen mehr als dem anderen.

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