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was fehlt ...... das Liveerlebnis

Polens Ex-Ministerpräsident Kaczynski schlägt die Einladung seines Nachfolgers Donald Tusk zum Besuch des EM-Eröffnungsspiels aus. Er guckt lieber zu Hause – wie alle.

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat alle seine Vorgänger zum gemeinsamen Besuch des Eröffnungsspiels der Fußball-Europameisterschaft am 8. Juni in Warschau eingeladen. Der einstige Kapitän und Stürmer der Parlamentskicker bekam allerdings schon eine Absage.

Jaroslaw Kaczynski, Tusks Amtsvorgänger und Oppositionsführer der Nationalkonservativen, zeigt ihm die kalte Schulter. „Ich bin dankbar, aber ich wähle das, was Millionen Polen wählen müssen, nämlich den Fernseher“, sagte Kaczynski am Donnerstag im polnischen Fernsehsender TVP 1.

Er wolle keine Privilegien ausnutzen und die Einladung annehmen, während Zehntausende polnischer Fußballfans höchstens auf Losglück bei der Jagd nach einer Karte hoffen könnten, erklärte Kaczynski. Der polnische Fußballverband hat die meisten Tickets an Sponsoren und Verbände vergeben. Fans klagen, dass die Mehrzahl von ihnen keine Chance hat, beim Auftaktspiel gegen Ex-Europameister Griechenland live im Stadion dabei zu sein. (dpa)

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