@Wolfgang J. Wie wär's mit Ursula von der Leyen? Die hätte die Kanzlerin damals mal lieber gleich genommen.
03.01.2012 17:49 Uhr
von Ralf Martin Findeisen:
Ich war nie ein Freund des Politikers Wulff. Mag sein,dass er auch Fehler gemacht hat. Wenn jetzt aber ausgerechnet ein Drecksblatt wie BILD, das nur von Lügen und Dreck zusammen gehalten wird, mit dem Finger auf Wulff zeigt..., das ist doch einigermaßen lustig.
03.01.2012 13:53 Uhr
von Wolfgang J.:
Ich glaube nicht, das es so einfach ist. Ich versuche gerade mir die Opitionen von Frau Merkel vorzustellen: - Dritte BP Wahl mit ihrem dritten Kandidat. - Dritte BP Wahl mit einem Kandidat den andere vorschlagen. - Weiter mit diesem Kandidaten leben. Und ich glaube nicht das ihr eine davon gefällt...
03.01.2012 12:06 Uhr
von Hans:
Wer mit der BILD im Aufzug nach oben fährt, fährt auch mit ihr wieder runter. Wobei in diesem Falle Wulff nur Fehler gemacht hat, dabei war der Kredit ansich noch einer der kleinsten. Sein Krisenmanagement ist unbeschreibar schlecht.
Der Höhepunkt ist aber wirklch sich auf einer Tonbandaufnahme so auszulassen.
Wenn es sich um irgendeinen Privatkram handelt und die BILD Druck ausübt, verstehe ich solche Überreaktionen, aber die Dinge, die ans Licht gekommen sind, gehen in so einem Amt nunmal alle etwas an.
vielleicht ist der Wulff ja ein ganz Lieber und hat gedacht, dass wären richtige Freundschaften. Kein Wunder, dass er sauer ist ;)
03.01.2012 09:54 Uhr
von Karl K:
So viel Rede war nie.
Von den Freiheitsrechten. Und das vom Staatsoberhaupt.
Recht auf Privatsphäre. Recht auf Meinungsfreiheit. Recht auf freie Berichterstattung ( auch Krokodilsträne Kai Diekmann&Recht auf Penisverlängerung" Friede sei mit dir"). Recht auf freien Vetragsabschluß. Recht auf freie Bankenwahl.Recht auf Anzeige. Recht auf freie Wahl der Freunde und zweiten Ehefrau. Recht auf Dummheit und schlechte Anwälte. usw
Mal sehn, was noch so kommt.
Aber, wenn ich das Fotto der beiden in der Papierausagabe so sehe , fällt mir der Spruch des Steigers K.H. Dortmund-Huckarde-Nord ein: " Aus nem Scheißhaus kannste kein Wohnzimmer machen". Und - kein Wunder , dass sich "LÜGT" in so einen unbedarften ewigen Obersekundaner verliebt. ( Herr Lehrer, ich weiß was, - im Keller brennt Licht - ich hab's ausgemacht).
So ein Aufsteigerkrüppel hat auch keinen Sensus für falsche Freunde und Schleimscheißer . Ein Freund und Sangesbruder - kennt beide aus Osnabrück und trug vor Operation auch immer Antigewinderollkragen - " ja wennste dem Schrotthändler Geerkens die Hand gibst, immer mindestens die Finger nachzählen."
Tja,nicht jeder hat das Glück Trümmerkindergeschwister zu haben, die mit Typen dieses Kalibers um Pfennige fuchsten für ihre häufig unter Lebensgefährung rausgeklaubte Beute.
Küppersbusch hat sinngemäß schon recht, Man sollte wg Parteicatching in der Pubertät bei Wuff, Schwesterquelle, Rösler et al. die betroffenen Parteien wg Kindesmißbrauch anzeigen. Was die können, können wir doch allemal. Aber Hallo!
03.01.2012 08:11 Uhr
von Hans Schramm:
Ja Ja die BLÖD-Zeitung die Speerspitze des investigativen Journalismus in D ? Was ein hässliches Spielchen wird da eigentlich getrieben? Ohne Zweifel ist der amtierende BP wiedermal eine Fehlbesetzung von "Angie Alternativlos"
Ich hab gerade Franz Josef Degenhardt im Ohr : Spiel nicht mit den Schmuddelkindern
03.01.2012 08:02 Uhr
von KFR:
Ein Freund, ein guter Freund, ist alles was du brauchst auf der Welt... ( hoffentlich ist der song GEMA-frei sonst droht "not available for your country" )
03.01.2012 03:18 Uhr
von vic:
Wer auf einer solchen Schleimspur surft, sollte der Hand die einen füttert wirklich nicht drohen. Wen Bild hochschreibt, kann Bild auch wieder runterholen.
03.01.2012 03:13 Uhr
von abdul:
sie woollen ihn anscheinend wirklich los werden. aber so blöd der bild drohungen auf die mailbox zu sprechen, muss man als bundespräsident auch erst einmal sein.
03.01.2012 03:05 Uhr
von Walter Benjamin:
Ein Tag genügt, um festzustellen, dass ein Mensch böse ist; man braucht ein Leben, um festzustellen, dass er gut ist. (Jouffroy)
Die Hetzjagd auf Familie Wulff kommt (vielleicht) von oberster Stelle. Sie passt zur drohenden Neujahrsansprache. „Die einzige Drohung, die einem Deutschen Angst einjagt, ist die des sinkenden Umsatzes.“(Heinrich Böll)
Politik machen: den Leuten soviel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.(Wolfram Weidner) Aus Angst, mit Wenigem auskommen zu müssen, läßt sich der Durchschnittsmensch zu Taten hinreißen, die seine Angst erst recht vermehren. (Epikur) Kein Ereignis ist so schrecklich wie die Angst davor. (Andreas Tenzer)
Wenn wir Angst haben, werden wir gewalttätig. Wir wollen vernichten im Namen Gottes, im Namen der Religion, im Namen einer sozialen Revolution, und so weiter und so weiter. (Krishnamurti) P.S.
Also der fast gleiche Artikel mit Bildarchiv-Übersicht erschien auf Bildblog um 17.20. Und dieser hier?
03.01.2012 02:13 Uhr
von Markus Breiske:
Die Vergangenheit Christian Wulffs im Umgang mit kritischer Berichterstattung wird hier wenig beleuchtet - passt aber gut dazu: http://www.die-krise.com/bundesprasident-christian-wulff-und-die-medien/
03.01.2012 01:28 Uhr
von Klaus Hütt:
Die ernüchternde und zugleich erhellende Erkenntnis, die sich aufdrängt, und die jetzt keiner mehr revidieren kann, schon gar nicht Wulff selbst, ist: Die Mitte unter Merkel hat damals genau diesen Mann auserkoren und ihn präsentiert als den Tauglichsten aus ihren Reihen für dieses Amt. Nach Köhler. Welch erneuter, fataler Irrtum der Haupt-Head-Hunter(in)! Das erbärmliche Scheitern von Köhler und Wulff fällt unmittelbar zurück auf die Kanzlerin, die es - indirekt - mit zu verantworten hat, dass die von ihr gegen Widerstände massiv durchgedrückten und schon vor ihrer jeweiligen Wahl blassen und faden Kandidaten das Amt des Bundespräsidenten derart massiv diskreditieren konnten. Kennen die sich eigentlich nicht gut genug untereinander? Das Ganze ist ein bühnenreifes Lehrstück in Sachen politischer Inkompetenz auf höchstem Niveau. Von ähnlich geistig Unbedarften in diesem Land übrigens immer wieder - und mit verblüffender Chuzpe! - gern gegeben (siehe "KT"!) Man befürchtet - unter der gleichen Intendanz - baldige Wiederaufführung. Mit freundlichem Gruß, Klaus Hütt
03.01.2012 01:10 Uhr
von Karla:
Amigo-Wulff hat sich nun selbst entlarvt und sich sogar gegen ein wichtiges Grundrecht in unserem Land gestellt, indem er im Größenwahn selbst der BILD drohte. Das ist ein Vorgang, der das Fass zum überlaufen bringt - er muss gehen. Bei einem Verbleib im Amt wird der Schaden noch viel größer, zumal Wulff immer öffentlich angreifbar und dazu unglaubwürdig bleibt. Respekt vor der Person und dem Amt gehen zunehmend verloren. Frau Merkel, die den feinen Herrn ausgesucht hat, gehört zu den weiteren Verlierern. Der Präsident sollte vom Volk gewählt werden, dann bekommen wir wieder Männer und Frauen, die unsere Republik tadellos vertreten können.
03.01.2012 01:01 Uhr
von Micha:
Der beste "Artikel", den ich bisher zur Causa Wulff gelesen habe. Wirkt schon fast zu gut, zu suggestiv. Trotzdem äußerst stark. Chapeau!
Die Lücke zwischen dem 6.10.10 und dem 12.12.11 - mehr als ein Jahr - müsste jetzt aber gefüllt werden. Unwahrscheinlich, dass es da nichts gab!
Also Herr Dachsel, Avanti!
Micha
03.01.2012 00:49 Uhr
von Marvin:
Stellen Sie dieser Chronik eine Chronik der Bild-Berichte über Herrn zu Guttenberg gegenüber.
Vergleichen Sie:
- Begleitung des Aufstiegs - Dokumentation des Handelns (hier insbesondere: Auftritte an Times Square & Hindukusch) - Begleitung des Skandals (Hetzjagd! Hetzjagd!) - Begleitung der Nachgeschichte (Baby, come back!)
Stellen Sie fest, dass "Bild" nach Belieben Menschen hoch- und -herunterschreibt, aufsteigen und fallen lässt, zu Verlierer*in oder Gewinner*in des Tages macht - dass Kollaboration mit Springer zu (vermeintlichem) Erfolg führen kann, aber eben keine Garantie hierfür darstellt (vgl. Gauck!) und lassen Sie nicht außer Acht, das taz & Bild miteinander herumschäkern als gehe es hier um karnevalistische humurvolle Schein-Feindschaft (vgl. Wiesbaden/Mainz, Düsseldorf/Köln).
Erkken Sie das moralische Versagen des Konzerns und aller seiner Kollaborateurinnen und Kollaborateure. Erleuthern Sie, was Springer unter Pressefreiheit versteht. Verabschieden Sie sich von Verharmlosungen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
03.01.2012 00:47 Uhr
von Der Querulant:
Wulff und Guttenberg haben vieles gemeinsam. Vor allem ist ihnen gemeinsam, daß sie zu dumm waren bzw. sind, rechtzeitig genug die Konsequenzen aus ihrem Fehlverhalten zu ziehen. Oder ist das die Arroganz vermeintlicher Macht? Egal, Dummheit ist es jedenfalls immer.
Seit 1985, als Bundespräsident Richard von Weizsäcker am 8. Mai seine denkwürdige Rede hielt, hat weder er selbst, noch einer seiner Nachfolger das Amt nochmals mit soviel Glanz und Würde versehen. Und nun schickt Wulff sich an, das Amt der Lächerlichkeit preiszugeben, es auf das unterirdische Niveau gewöhnlicher Politik(er) herabzuwürdigen. Wulff verleiht dem Amt den Anstrich von Arroganz, Dilettantismus, Verlogenheit, Unglaubwürdigkeit und Fehlbesetzung, der der Politik, den Parteien und ihren Protagonisten ganz allgemein und in immer größerem Ausmaß anhaftet.
Ein Bundespräsident als Marionette der Bundeskanzlerin - gebeugt unter den körperlichen Schmerzen, die er schon bei Rau empfand und die er sich nun selbst zugefügt hat - das ist das Bild, das bestenfalls noch von Wulff in Erinnerung bleiben wird. Ein trauriges und schändliches Bild.
Es wird höchste Zeit für einen neuen Bundespräsidenten, der sich der vordringlichsten Probleme unserer Zeit annimmt. Als da wären: Zunehmende Verarmung der Mehrheitsgesellschaft und daraus folgende Spaltung der Gesellschaft mit einhergehender Radikalisierung. Wir haben ein generelles Gerechtigkeitsproblem und den bald völligen Verlust aller Werte unter den Führungseliten unserer Gesellschaft zu beklagen. Da bräuchte es schon einen besonderen Bundespräsidenten, unabhängig und stark, diese Mißstände deutlich anzuprangern.
Mein Vorschlag: Prof. Dr. Dres. h.c. Hans-Jürgen Papier. Unter seiner Präsidentschaft erlebte das Bundesverfassungsgericht Sternstunden der Rechtswissenschaft und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung. Von Dr. Papier als Bundespräsident dürften wir sicherlich erheblich mehr erwarten, als von der Mehrheit aller Präsidenten bis Heute. Vielleicht wäre er sogar dazu bereit, das Amt zu übernehmen.
Allerdings scheint man in der CSU schon so tief gesunken zu sein, will man doch tatsächlich Guttenberg reanimieren, daß es kaum vorstellbar scheint, daß man sich nochmals aus dem politischen Sumpf erhebt. Und dabei hätte die CSU noch einen sehr guten Kandidaten anzubieten: Dr. Hans-Peter Uhl.
Nun gut, die Tage eines Wulff sind wohl gezählt. Schade um das viele Geld, daß uns Steuerzahler dieser Mann noch lebenslang kosten wird. Jeder Cent die pure Verschwendung. Es wird höchste Zeit, an der Finanzierungspraxis in der Politik radikale Veränderungen vorzunehmen.
03.01.2012 00:01 Uhr
von autist:
Aber gescheitert ist Wulff bei allen Bürgerinnen und Bürgern, weil er Konformist ist. Er wollte es sich muckelig einrichten im Schloss Bellevue, erstmal bisschen bunte Republik propagieren, damit er später auch mal Verzicht predigen können.
War wohl nix: hin von Großburgwedel mit dem Helikopter, zurück in der zweiten Klasse von der Deutschen Bahn.
Sehen wir es so: die Konservativen hat er schnell enttäuscht, SPD und Grüne denken noch nach - aber ziemlich langsam. Und die Bevölkerung mag ihn nicht mehr sehen, schon gar nicht als Schwiegersohn.
Dass der Wulff Bild unter dem Schafspelz mit den Zähnen angefletscht hat, damit hat er sich im Endeffeckt in das eigene Fleisch gebissen. Jetzt hört Bild mit der Lobdudelei auf ihn auf, da der Skandal besser vermarkten lässt. Bezugnehmend, der Tatsache, dass Wulff den Medien einen Maulkorb verpassen wollte, was seine Person betrifft zitierte ein SPD Politiker das Grundgesetz:
„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“
Focus hat den Springer-Chef Mathias Döpfner zitiert:
"Wer mit der "Bild"-Zeitung "im Aufzug nach oben fährt, der fährt auch mit ihr im Aufzug nach unten"
Wer sich bei der Blöd-Zeitung einschleimt, kann gewiss manchmal einen Höhenflug geschenkt bekommen. Das heist aber nicht, dass dieselben Leute einen abrupt wieder nach unten katapultieren.
02.01.2012 23:31 Uhr
von Thomas:
Wenn die taz mal etwas über ihren Schatten gucken könnte würde sie hier von einem offensichtlichen Turkey shooting sprechen. Schade!!!
Ich mag Wulff auch kein Stück, aber was da jetzt passiert ist doch mal wirklich sowas von offensichtlich -.-
02.01.2012 22:34 Uhr
von K. B. :
Hätte das Volk entscheiden können, wäre Herr Wulff nie Bundespräsident geworden. Er ist nicht nur der falsche Präsident, es war auch die falsche Wahl.
Nun können wir nur hoffen, dass Frau Merkel sich bei Bild & Welt entschuldigt. Gleichtzeitig sollte Frau Merkel Ihren "Joker" ziehen und Guido Westerwelle zum neuen Präsident wählen lassen. Dieser versteht sich besser mit der Springer Presse.
02.01.2012 22:22 Uhr
von Lügner:
Einen Lügner und einen Gauner zum Präsidenten!
Der Wulff ist weg vom Fenster und macht den Guttenberg!
02.01.2012 22:09 Uhr
von Wolf:
Ein Angriff a.d. Pressefreiheit.
Für mich stellt sich nicht mehr die Frage, ob ein Rücktritt angesagt ist, sondern wann er endlich erfolgt.
Sowas hat sich nach meinem Wissen noch kein 1. Mann des Staates erlaubt bzw. erlauben dürfen.
02.01.2012 22:06 Uhr
von Martin Luther:
Die BLÖD ist das letzte Prollo-Revolverblatt, Wurstblatt, unterste Schublade, unterste Sorte, ein Schmierblatt übelster Sorte, hetzerisch, verdummend, für toitschen white trailer trash, und sonst nichts. Nicht der Aufregung, geschweige denn des Rummels und der Aufregung wert, die um dieses Epitom toitscher Verblödung getrieben wird. Die BLÖD gehört auf den Misthaufen, nein, selbst dazu ist sie nicht gut genug, ich würde mir meinen Misthaufen nicht durch dieses Drecksblatt beschmutzen wollen. Herr Wulff, wer sind Sie denn, daß Sie sich mit solch einer heruntergekommenen Klientel wie dem BLÖD-Pack überhaupt abgeben, ihm überhaupt nur einen Funken Aufmerksamkeit zollen? Das sind die doch gar nicht wert! Ignorieren muß man die, sonst nichts.
02.01.2012 21:48 Uhr
von Manfred Witte:
Dieser Mensch muss Präsident bleiben. Kein anderer verkörpert die Gesellschaft so wie er. Aus dem Schatten kämpfte er sich ans Helle und strebt weiter dem Lichte entgegen. Für ihn ist Geiz geil, gelegentlich lässt er gute Freunde für sich arbeiten, genießt den Hauch der Reichen und der Schönen. Er predigt die Zeit, liest Bild, geht zum Friseur, bewundert sich in der Bunten, lässt andere für sich schreiben und seine Probleme lösen. Ein Leben zwischen Traum und Wirklichkeit, Lichtgestalt und Albtraum. Er ist wie wir. Er ist einer von uns.
Kumpanen vertragen sich und Kumpanen verraten sich (gegenseitig). Solche 'Manieren' werden dem Fuß-Volk in Deutshland von oben herab (von der Bundesregierung abwärts) beigebracht, auf dass wahre Freundschaften in Verruf kommen sollen - und die Vereinzelung noch mehr um sich greift.
02.01.2012 20:36 Uhr
von emil:
ach herrlich, transparenz tut richtig gut.
02.01.2012 20:15 Uhr
von Olaf Niclasen:
Schade. Ich hatte die naive Hoffnung gehegt, Wulff hätte am Tag seiner öffentlichen Reue einer Lebenslüge abgeschworen: dass alles in Ordnung sei, was nicht direkt gegen geltendes Gesetz verstoße. Das hätte nämlich die Chance in sich geborgen, andere gesellschaftlich umstrittene Themen ebenfalls einer offenen Neubewertung zu unterziehen. Für Wulff persönlich hätte das bedeutet, als Präsident aus der gefährdeten Wackelposition zu wirklicher Anerkennung quer durch das Volk und zu historischer Größe wachsen zu können. Die Schnäppchenmentalität war stärker. Und wie so oft nach Billigkäufen muss Wulff scheibchenweise erkennen, dass der billige Preis (= das billige Verschweigen unappetitlicher Details) anschließend doppelt teuer kommt. Wulff hat seine Chance vergeigt, seinen Ruf endgültig demoliert und ist nicht mehr zu halten.
02.01.2012 20:00 Uhr
von ebi:
in der sendung am 18. fragte günther jauch den leiter des hauptstadtbüros von bild, herrn blome, ob mit weiteren erkenntnissen zu rechnen sei... nach meiner erinnerung erfolgte keine eindeutige antwort...ob herr blome schon von dem anruf am 12. bei diekmann wusste? welches spiel spielt bild?
02.01.2012 20:00 Uhr
von Claus Carstensen:
Man darf hoffen, daß der Mitschnitt der Mailbox geleakt wird oder dann doch direkt auf bild.de anzuhören sein wird :)
Leserkommentare
04.01.2012 17:27 Uhr
von Irene:
@Wolfgang J.
Wie wär's mit Ursula von der Leyen? Die hätte die Kanzlerin damals mal lieber gleich genommen.
03.01.2012 17:49 Uhr
von Ralf Martin Findeisen:
Ich war nie ein Freund des Politikers Wulff. Mag sein,dass er auch Fehler gemacht hat. Wenn jetzt aber ausgerechnet ein Drecksblatt wie BILD, das nur von Lügen und Dreck zusammen gehalten wird, mit dem Finger auf Wulff zeigt..., das ist doch einigermaßen lustig.
03.01.2012 13:53 Uhr
von Wolfgang J.:
Ich glaube nicht, das es so einfach ist. Ich versuche gerade mir die Opitionen von Frau Merkel vorzustellen: - Dritte BP Wahl mit ihrem dritten Kandidat.
- Dritte BP Wahl mit einem Kandidat den andere vorschlagen.
- Weiter mit diesem Kandidaten leben.
Und ich glaube nicht das ihr eine davon gefällt...
03.01.2012 12:06 Uhr
von Hans:
Wer mit der BILD im Aufzug nach oben fährt, fährt auch mit ihr wieder runter. Wobei in diesem Falle Wulff nur Fehler gemacht hat, dabei war der Kredit ansich noch einer der kleinsten. Sein Krisenmanagement ist unbeschreibar schlecht.
Der Höhepunkt ist aber wirklch sich auf einer Tonbandaufnahme so auszulassen.
Wenn es sich um irgendeinen Privatkram handelt und die BILD Druck ausübt, verstehe ich solche Überreaktionen, aber die Dinge, die ans Licht gekommen sind, gehen in so einem Amt nunmal alle etwas an.
vielleicht ist der Wulff ja ein ganz Lieber und hat gedacht, dass wären richtige Freundschaften. Kein Wunder, dass er sauer ist ;)
03.01.2012 09:54 Uhr
von Karl K:
So viel Rede war nie.
Von den Freiheitsrechten. Und das vom Staatsoberhaupt.
Recht auf Privatsphäre. Recht auf Meinungsfreiheit. Recht auf freie
Berichterstattung ( auch Krokodilsträne Kai Diekmann&Recht auf
Penisverlängerung" Friede sei mit dir"). Recht auf freien Vetragsabschluß.
Recht auf freie Bankenwahl.Recht auf Anzeige. Recht auf freie Wahl der Freunde und zweiten Ehefrau. Recht auf Dummheit und schlechte Anwälte. usw
Mal sehn, was noch so kommt.
Aber, wenn ich das Fotto der beiden in der Papierausagabe
so sehe , fällt mir der Spruch des Steigers K.H. Dortmund-Huckarde-Nord ein:
" Aus nem Scheißhaus kannste kein Wohnzimmer machen".
Und - kein Wunder , dass sich "LÜGT" in so einen
unbedarften ewigen Obersekundaner verliebt.
( Herr Lehrer, ich weiß was, - im Keller brennt Licht -
ich hab's ausgemacht).
So ein Aufsteigerkrüppel hat auch keinen Sensus für falsche Freunde
und Schleimscheißer .
Ein Freund und Sangesbruder - kennt beide aus Osnabrück und trug vor Operation
auch immer Antigewinderollkragen - " ja wennste dem
Schrotthändler Geerkens die Hand gibst, immer mindestens
die Finger nachzählen."
Tja,nicht jeder hat das Glück Trümmerkindergeschwister
zu haben, die mit Typen dieses Kalibers um Pfennige fuchsten
für ihre häufig unter Lebensgefährung rausgeklaubte Beute.
Küppersbusch hat sinngemäß schon recht,
Man sollte wg Parteicatching in der Pubertät bei Wuff, Schwesterquelle, Rösler et al.
die betroffenen Parteien wg Kindesmißbrauch anzeigen.
Was die können, können wir doch allemal. Aber Hallo!
03.01.2012 08:11 Uhr
von Hans Schramm:
Ja Ja die BLÖD-Zeitung die Speerspitze des investigativen Journalismus in D ?
Was ein hässliches Spielchen wird da eigentlich getrieben?
Ohne Zweifel ist der amtierende BP wiedermal eine Fehlbesetzung von "Angie Alternativlos"
Ich hab gerade Franz Josef Degenhardt im Ohr :
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern
03.01.2012 08:02 Uhr
von KFR:
Ein Freund, ein guter Freund, ist alles was du brauchst auf der Welt... ( hoffentlich ist der song GEMA-frei sonst droht "not available for your country" )
03.01.2012 03:18 Uhr
von vic:
Wer auf einer solchen Schleimspur surft, sollte der Hand die einen füttert wirklich nicht drohen.
Wen Bild hochschreibt, kann Bild auch wieder runterholen.
03.01.2012 03:13 Uhr
von abdul:
sie woollen ihn anscheinend wirklich los werden. aber so blöd der bild drohungen auf die mailbox zu sprechen, muss man als bundespräsident auch erst einmal sein.
03.01.2012 03:05 Uhr
von Walter Benjamin:
Ein Tag genügt, um festzustellen, dass ein Mensch böse ist; man braucht ein Leben, um festzustellen, dass er gut ist. (Jouffroy)
Die Hetzjagd auf Familie Wulff kommt (vielleicht) von oberster Stelle. Sie passt zur drohenden Neujahrsansprache.
„Die einzige Drohung, die einem Deutschen Angst einjagt, ist die des sinkenden Umsatzes.“(Heinrich Böll)
Politik machen: den Leuten soviel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.(Wolfram Weidner)
Aus Angst, mit Wenigem auskommen zu müssen, läßt sich der Durchschnittsmensch zu Taten hinreißen, die seine Angst erst recht vermehren.
(Epikur) Kein Ereignis ist so schrecklich wie die Angst davor.
(Andreas Tenzer)
Wenn wir Angst haben, werden wir gewalttätig. Wir wollen vernichten im Namen Gottes, im Namen der Religion, im Namen einer sozialen Revolution, und so weiter und so weiter.
(Krishnamurti)
P.S.
http://erbloggtes.wordpress.com/2011/12/25/anti-wulff-kampagne-wer-hat-den-prasidenten-in-der-hand/
03.01.2012 02:50 Uhr
von Bob:
Also der fast gleiche Artikel mit Bildarchiv-Übersicht erschien auf Bildblog um 17.20. Und dieser hier?
03.01.2012 02:13 Uhr
von Markus Breiske:
Die Vergangenheit Christian Wulffs im Umgang mit kritischer Berichterstattung wird hier wenig beleuchtet - passt aber gut dazu: http://www.die-krise.com/bundesprasident-christian-wulff-und-die-medien/
03.01.2012 01:28 Uhr
von Klaus Hütt:
Die ernüchternde und zugleich erhellende Erkenntnis, die sich aufdrängt, und die jetzt keiner mehr revidieren kann, schon gar nicht Wulff selbst, ist: Die Mitte unter Merkel hat damals genau diesen Mann auserkoren und ihn präsentiert als den Tauglichsten aus ihren Reihen für dieses Amt. Nach Köhler. Welch erneuter, fataler Irrtum der Haupt-Head-Hunter(in)!
Das erbärmliche Scheitern von Köhler und Wulff fällt unmittelbar zurück auf die Kanzlerin, die es - indirekt - mit zu verantworten hat, dass die von ihr gegen Widerstände massiv durchgedrückten und schon vor ihrer jeweiligen Wahl blassen und faden Kandidaten das Amt des Bundespräsidenten derart massiv diskreditieren konnten.
Kennen die sich eigentlich nicht gut genug untereinander?
Das Ganze ist ein bühnenreifes Lehrstück in Sachen politischer Inkompetenz auf höchstem Niveau. Von ähnlich geistig Unbedarften in diesem Land übrigens immer wieder - und mit verblüffender Chuzpe! - gern gegeben (siehe "KT"!)
Man befürchtet - unter der gleichen Intendanz - baldige Wiederaufführung.
Mit freundlichem Gruß,
Klaus Hütt
03.01.2012 01:10 Uhr
von Karla:
Amigo-Wulff hat sich nun selbst entlarvt und sich sogar gegen ein wichtiges Grundrecht in unserem Land gestellt, indem er im Größenwahn selbst der BILD drohte. Das ist ein Vorgang, der das Fass zum überlaufen bringt - er muss gehen. Bei einem Verbleib im Amt wird der Schaden noch viel größer, zumal Wulff immer öffentlich angreifbar und dazu unglaubwürdig bleibt. Respekt vor der Person und dem Amt gehen zunehmend verloren.
Frau Merkel, die den feinen Herrn ausgesucht hat, gehört zu den weiteren Verlierern. Der Präsident sollte vom Volk gewählt werden, dann bekommen wir wieder Männer und Frauen, die unsere Republik tadellos vertreten können.
03.01.2012 01:01 Uhr
von Micha:
Der beste "Artikel", den ich bisher zur Causa Wulff gelesen habe. Wirkt schon fast zu gut, zu suggestiv. Trotzdem äußerst stark. Chapeau!
Die Lücke zwischen dem 6.10.10 und dem 12.12.11 - mehr als ein Jahr - müsste jetzt aber gefüllt werden. Unwahrscheinlich, dass es da nichts gab!
Also Herr Dachsel, Avanti!
Micha
03.01.2012 00:49 Uhr
von Marvin:
Stellen Sie dieser Chronik eine Chronik der Bild-Berichte über Herrn zu Guttenberg gegenüber.
Vergleichen Sie:
- Begleitung des Aufstiegs
- Dokumentation des Handelns (hier insbesondere: Auftritte an Times Square & Hindukusch)
- Begleitung des Skandals (Hetzjagd! Hetzjagd!)
- Begleitung der Nachgeschichte (Baby, come back!)
Stellen Sie fest, dass "Bild" nach Belieben Menschen hoch- und -herunterschreibt, aufsteigen und fallen lässt, zu Verlierer*in oder Gewinner*in des Tages macht - dass Kollaboration mit Springer zu (vermeintlichem) Erfolg führen kann, aber eben keine Garantie hierfür darstellt (vgl. Gauck!) und lassen Sie nicht außer Acht, das taz & Bild miteinander herumschäkern als gehe es hier um karnevalistische humurvolle Schein-Feindschaft (vgl. Wiesbaden/Mainz, Düsseldorf/Köln).
Erkken Sie das moralische Versagen des Konzerns und aller seiner Kollaborateurinnen und Kollaborateure.
Erleuthern Sie, was Springer unter Pressefreiheit versteht. Verabschieden Sie sich von Verharmlosungen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
03.01.2012 00:47 Uhr
von Der Querulant:
Wulff und Guttenberg haben vieles gemeinsam. Vor allem ist ihnen gemeinsam, daß sie zu dumm waren bzw. sind, rechtzeitig genug die Konsequenzen aus ihrem Fehlverhalten zu ziehen. Oder ist das die Arroganz vermeintlicher Macht? Egal, Dummheit ist es jedenfalls immer.
Seit 1985, als Bundespräsident Richard von Weizsäcker am 8. Mai seine denkwürdige Rede hielt, hat weder er selbst, noch einer seiner Nachfolger das Amt nochmals mit soviel Glanz und Würde versehen. Und nun schickt Wulff sich an, das Amt der Lächerlichkeit preiszugeben, es auf das unterirdische Niveau gewöhnlicher Politik(er) herabzuwürdigen. Wulff verleiht dem Amt den Anstrich von Arroganz, Dilettantismus, Verlogenheit, Unglaubwürdigkeit und Fehlbesetzung, der der Politik, den Parteien und ihren Protagonisten ganz allgemein und in immer größerem Ausmaß anhaftet.
Ein Bundespräsident als Marionette der Bundeskanzlerin - gebeugt unter den körperlichen Schmerzen, die er schon bei Rau empfand und die er sich nun selbst zugefügt hat - das ist das Bild, das bestenfalls noch von Wulff in Erinnerung bleiben wird. Ein trauriges und schändliches Bild.
Es wird höchste Zeit für einen neuen Bundespräsidenten, der sich der vordringlichsten Probleme unserer Zeit annimmt. Als da wären: Zunehmende Verarmung der Mehrheitsgesellschaft und daraus folgende Spaltung der Gesellschaft mit einhergehender Radikalisierung. Wir haben ein generelles Gerechtigkeitsproblem und den bald völligen Verlust aller Werte unter den Führungseliten unserer Gesellschaft zu beklagen. Da bräuchte es schon einen besonderen Bundespräsidenten, unabhängig und stark, diese Mißstände deutlich anzuprangern.
Mein Vorschlag: Prof. Dr. Dres. h.c. Hans-Jürgen Papier. Unter seiner Präsidentschaft erlebte das Bundesverfassungsgericht Sternstunden der Rechtswissenschaft und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung. Von Dr. Papier als Bundespräsident dürften wir sicherlich erheblich mehr erwarten, als von der Mehrheit aller Präsidenten bis Heute. Vielleicht wäre er sogar dazu bereit, das Amt zu übernehmen.
Allerdings scheint man in der CSU schon so tief gesunken zu sein, will man doch tatsächlich Guttenberg reanimieren, daß es kaum vorstellbar scheint, daß man sich nochmals aus dem politischen Sumpf erhebt. Und dabei hätte die CSU noch einen sehr guten Kandidaten anzubieten: Dr. Hans-Peter Uhl.
Nun gut, die Tage eines Wulff sind wohl gezählt. Schade um das viele Geld, daß uns Steuerzahler dieser Mann noch lebenslang kosten wird. Jeder Cent die pure Verschwendung. Es wird höchste Zeit, an der Finanzierungspraxis in der Politik radikale Veränderungen vorzunehmen.
03.01.2012 00:01 Uhr
von autist:
Aber gescheitert ist Wulff bei allen Bürgerinnen und Bürgern, weil er Konformist ist. Er wollte es sich muckelig einrichten im Schloss Bellevue, erstmal bisschen bunte Republik propagieren, damit er später auch mal Verzicht predigen können.
War wohl nix: hin von Großburgwedel mit dem Helikopter, zurück in der zweiten Klasse von der Deutschen Bahn.
Sehen wir es so: die Konservativen hat er schnell enttäuscht, SPD und Grüne denken noch nach - aber ziemlich langsam. Und die Bevölkerung mag ihn nicht mehr sehen, schon gar nicht als Schwiegersohn.
02.01.2012 23:55 Uhr
von bastapapsta!:
http://view.stern.de/de/original/1043015/Tier-Raubtiere-Wolf-Schaf-wolf-schafsfell-Schwarz.jpg
Dass der Wulff Bild unter dem Schafspelz mit den Zähnen angefletscht hat, damit hat er sich im Endeffeckt in das eigene Fleisch gebissen. Jetzt hört Bild mit der Lobdudelei auf ihn auf, da der Skandal besser vermarkten lässt.
Bezugnehmend, der Tatsache, dass Wulff den Medien einen Maulkorb verpassen wollte, was seine Person betrifft zitierte ein SPD Politiker das Grundgesetz:
„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“
Focus hat den Springer-Chef Mathias Döpfner zitiert:
"Wer mit der "Bild"-Zeitung "im Aufzug nach oben fährt, der fährt auch mit ihr im Aufzug nach unten"
Wer sich bei der Blöd-Zeitung einschleimt, kann gewiss manchmal einen Höhenflug geschenkt bekommen. Das heist aber nicht, dass dieselben Leute einen abrupt wieder nach unten katapultieren.
02.01.2012 23:31 Uhr
von Thomas:
Wenn die taz mal etwas über ihren Schatten gucken könnte würde sie hier von einem offensichtlichen Turkey shooting sprechen. Schade!!!
Ich mag Wulff auch kein Stück, aber was da jetzt passiert ist doch mal wirklich sowas von offensichtlich -.-
02.01.2012 22:34 Uhr
von K. B. :
Hätte das Volk entscheiden können, wäre Herr Wulff nie Bundespräsident geworden. Er ist nicht nur der falsche Präsident, es war auch die falsche Wahl.
Nun können wir nur hoffen, dass Frau Merkel sich bei Bild & Welt entschuldigt. Gleichtzeitig sollte Frau Merkel Ihren "Joker" ziehen und Guido Westerwelle zum neuen Präsident wählen lassen. Dieser versteht sich besser mit der Springer Presse.
02.01.2012 22:22 Uhr
von Lügner:
Einen Lügner und einen Gauner zum Präsidenten!
Der Wulff ist weg vom Fenster und macht den Guttenberg!
02.01.2012 22:09 Uhr
von Wolf:
Ein Angriff a.d. Pressefreiheit.
Für mich stellt sich nicht mehr die Frage, ob ein
Rücktritt angesagt ist, sondern wann er endlich erfolgt.
Sowas hat sich nach meinem Wissen noch kein 1. Mann des Staates erlaubt bzw. erlauben dürfen.
02.01.2012 22:06 Uhr
von Martin Luther:
Die BLÖD ist das letzte Prollo-Revolverblatt, Wurstblatt, unterste Schublade, unterste Sorte, ein Schmierblatt übelster Sorte, hetzerisch, verdummend, für toitschen white trailer trash, und sonst nichts. Nicht der Aufregung, geschweige denn des Rummels und der Aufregung wert, die um dieses Epitom toitscher Verblödung getrieben wird. Die BLÖD gehört auf den Misthaufen, nein, selbst dazu ist sie nicht gut genug, ich würde mir meinen Misthaufen nicht durch dieses Drecksblatt beschmutzen wollen. Herr Wulff, wer sind Sie denn, daß Sie sich mit solch einer heruntergekommenen Klientel wie dem BLÖD-Pack überhaupt abgeben, ihm überhaupt nur einen Funken Aufmerksamkeit zollen? Das sind die doch gar nicht wert! Ignorieren muß man die, sonst nichts.
02.01.2012 21:48 Uhr
von Manfred Witte:
Dieser Mensch muss Präsident bleiben. Kein anderer verkörpert die Gesellschaft so wie er. Aus dem Schatten kämpfte er sich ans Helle und strebt weiter dem Lichte entgegen. Für ihn ist Geiz geil, gelegentlich lässt er gute Freunde für sich arbeiten, genießt den Hauch der Reichen und der Schönen. Er predigt die Zeit, liest Bild, geht zum Friseur, bewundert sich in der Bunten, lässt andere für sich schreiben und seine Probleme lösen. Ein Leben zwischen Traum und Wirklichkeit, Lichtgestalt und Albtraum. Er ist wie wir. Er ist einer von uns.
hren Kommentar hier eingeben
02.01.2012 21:32 Uhr
von Juergen K.:
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wulff-soll-sogar-friede-springer-angerufen-haben/6012808.html
02.01.2012 21:24 Uhr
von Kumpanen:
Kumpanen vertragen sich und Kumpanen verraten sich (gegenseitig).
Solche 'Manieren' werden dem Fuß-Volk in Deutshland von oben herab (von der Bundesregierung abwärts) beigebracht, auf dass wahre Freundschaften in Verruf kommen sollen - und die Vereinzelung noch mehr um sich greift.
02.01.2012 20:36 Uhr
von emil:
ach herrlich, transparenz tut richtig gut.
02.01.2012 20:15 Uhr
von Olaf Niclasen:
Schade. Ich hatte die naive Hoffnung gehegt, Wulff hätte am Tag seiner öffentlichen Reue einer Lebenslüge abgeschworen: dass alles in Ordnung sei, was nicht direkt gegen geltendes Gesetz verstoße.
Das hätte nämlich die Chance in sich geborgen, andere gesellschaftlich umstrittene Themen ebenfalls einer offenen Neubewertung zu unterziehen. Für Wulff persönlich hätte das bedeutet, als Präsident aus der gefährdeten Wackelposition zu wirklicher Anerkennung quer durch das Volk und zu historischer Größe wachsen zu können.
Die Schnäppchenmentalität war stärker. Und wie so oft nach Billigkäufen muss Wulff scheibchenweise erkennen, dass der billige Preis (= das billige Verschweigen unappetitlicher Details) anschließend doppelt teuer kommt.
Wulff hat seine Chance vergeigt, seinen Ruf endgültig demoliert und ist nicht mehr zu halten.
02.01.2012 20:00 Uhr
von ebi:
in der sendung am 18. fragte günther jauch den leiter des hauptstadtbüros von bild, herrn blome, ob mit weiteren erkenntnissen zu rechnen sei... nach meiner erinnerung erfolgte keine eindeutige antwort...ob herr blome schon von dem anruf am 12. bei diekmann wusste? welches spiel spielt bild?
02.01.2012 20:00 Uhr
von Claus Carstensen:
Man darf hoffen, daß der Mitschnitt der Mailbox geleakt wird oder dann doch direkt auf bild.de anzuhören sein wird :)
02.01.2012 19:48 Uhr
von Verfassungsschützer:
Was ist eigentlich da dran?
http://www.firstlady-skandal.com/