Hin und her bei den Ermittlungen gegen den Wikileaks-Mitgründer Julian Assange: Die schwedische Justiz geht nun wieder wegen des Verdachts der Vergewaltigung gegen ihn vor.
Die alte Leier, wenn die Mächtigen dieser Welt jemanden mundtot machen wollen, passiert es immer zum angeblichen Schutz von Frauen und am Ende bleiben eben diese auf der Strecke.
01.09.2010 15:27 Uhr
von Karl:
Es läuft halt doch wie immer: "Machen wir den Dreckskerl fertig. Finden Sie was!" schickt der CIA-Boss seine Agenten wutschnaubend los.
Jetzt möchte ich Allen hier mal eine Frage stellen: Wer von Euch nutzt immer noch Google oder Yahoo und denkt: "Mir und hier kann sowas nicht passieren. Und Google zB ist doch soooo benutzerfreundlich.."? (In meinem Umkreis sind es erschreckend Viele - auch Aufgeklärte...).
Denkt bitte an die beiden Grundsätze: Mit Speck fängt man Mäuse und das Internet vergißt nichts! Informiert euch und seid wachsam!
01.09.2010 15:18 Uhr
von tsaimath:
Hachja, eine wunderschöne Situation für Verschwörungstheoretiker: Wenn Assange die Vergewaltigung begangen hat und dafür Beweise auftauchen werden die Geheimdienste beschultigt da was "gedreht" zu haben.
Wenn keine Vergewaltigung stattgefunden hat und es werden keine Beweise gefunden wurde die Schwedische Justiz mit irgendetwas von Wikileaks unter Druck gesetzt.
Wenn eine Vergewaltigung stattgefunden hat und keine Beweise gefunden werden hat die Schwedische Justiz versagt.
Wenn keine Vergewaltigung stattgefunden hat und Beweise gefunden werden hat entweder die Schwedische Justiz versagt, die Geheimdienste haben was gedreht oder die "extremste" Situation: Assange selbst fingiert das ganze um dann im letzten Moment mit einem Alibi rauszukommen und es den Geheimdiensten "anzuhängen"
Ich fürchte in der ganzen Sache ist die Wahrheit das erste Todesopfer.
01.09.2010 14:09 Uhr
von Name:
Die Möglichkeit der Rache ist gar nicht so unwahrscheinlich. Die Reaktionen aus Washington lauten zwar: "lächerlich", aber das hat ja nichts zu sagen.
so lange seine Schuld nicht bewiesen ist, gilt die Unschuldsvermutung. Sollte er schuldig sein, wäre das ein schwerer Schlag für die Glaubwürdigkeit des gesamten Projekts (und die Gegner hätten ihr Ziel erreicht).
01.09.2010 13:32 Uhr
von dni:
Schmeckt sehr nach gezielt eingefädelter Rache.
Weil a) ein "interessantristischer" Mensch auch ohne Gewaltanwendung Zugang zu Groupies und Beischlaf haben dürfte, und b) man "verbrecherische Handlungen" ja wohl auch in der Anonymität vornehmen dürfte, und nicht gerade im presse-trächtigen und betreuten "Aufenthalt bei Freunden".
Davon abgesehen, dass so ein Verhalten eigentlich auch nicht wirklich zu einem Mensch passt, der sich dem Engagement für Freiheit, Aufklärung und mehr Demokratie verschrieben hat.
Leserkommentare
02.09.2010 23:52 Uhr
von Charlot:
Die alte Leier, wenn die Mächtigen dieser Welt jemanden mundtot machen wollen, passiert es immer zum angeblichen Schutz von Frauen und am Ende bleiben eben diese auf der Strecke.
01.09.2010 15:27 Uhr
von Karl:
Es läuft halt doch wie immer:
"Machen wir den Dreckskerl fertig. Finden Sie was!" schickt der CIA-Boss seine Agenten wutschnaubend los.
Jetzt möchte ich Allen hier mal eine Frage stellen: Wer von Euch nutzt immer noch Google oder Yahoo und denkt: "Mir und hier kann sowas nicht passieren. Und Google zB ist doch soooo benutzerfreundlich.."?
(In meinem Umkreis sind es erschreckend Viele - auch Aufgeklärte...).
Denkt bitte an die beiden Grundsätze:
Mit Speck fängt man Mäuse und das Internet vergißt nichts!
Informiert euch und seid wachsam!
01.09.2010 15:18 Uhr
von tsaimath:
Hachja, eine wunderschöne Situation für Verschwörungstheoretiker:
Wenn Assange die Vergewaltigung begangen hat und dafür Beweise auftauchen werden die Geheimdienste beschultigt da was "gedreht" zu haben.
Wenn keine Vergewaltigung stattgefunden hat und es werden keine Beweise gefunden wurde die Schwedische Justiz mit irgendetwas von Wikileaks unter Druck gesetzt.
Wenn eine Vergewaltigung stattgefunden hat und keine Beweise gefunden werden hat die Schwedische Justiz versagt.
Wenn keine Vergewaltigung stattgefunden hat und Beweise gefunden werden hat entweder die Schwedische Justiz versagt, die Geheimdienste haben was gedreht oder die "extremste" Situation: Assange selbst fingiert das ganze um dann im letzten Moment mit einem Alibi rauszukommen und es den Geheimdiensten "anzuhängen"
Ich fürchte in der ganzen Sache ist die Wahrheit das erste Todesopfer.
01.09.2010 14:09 Uhr
von Name:
Die Möglichkeit der Rache ist gar nicht so unwahrscheinlich. Die Reaktionen aus Washington lauten zwar: "lächerlich", aber das hat ja nichts zu sagen.
so lange seine Schuld nicht bewiesen ist, gilt die Unschuldsvermutung. Sollte er schuldig sein, wäre das ein schwerer Schlag für die Glaubwürdigkeit des gesamten Projekts (und die Gegner hätten ihr Ziel erreicht).
01.09.2010 13:32 Uhr
von dni:
Schmeckt sehr nach gezielt eingefädelter Rache.
Weil a) ein "interessantristischer" Mensch auch ohne Gewaltanwendung Zugang zu Groupies und Beischlaf haben dürfte, und b) man "verbrecherische Handlungen" ja wohl auch in der Anonymität vornehmen dürfte, und nicht gerade im presse-trächtigen und betreuten "Aufenthalt bei Freunden".
Davon abgesehen, dass so ein Verhalten eigentlich auch nicht wirklich zu einem Mensch passt, der sich dem Engagement für Freiheit, Aufklärung und mehr Demokratie verschrieben hat.