Der wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs inhaftierte Wetter-TV-Moderator Jörg Kachelmann ist aus Untersuchungshaft freigekommen. Es bestehe "kein dringender Tatverdacht" mehr.
Mythos Viele Anzeigen wegen Vergewaltigung basieren auf Lügen. Frauen zeigen Männer an, um diese zu schädigen oder sich an ihnen zu rächen.
Tatsache Falschbeschuldigungen sind laut Polizei extrem selten. Viel häufiger verzichten Frauen aus Angst und Scham auf eine Anzeige. Je näher sie mit dem Täter bekannt oder verwandt sind, desto seltener zeigen Frauen eine Vergewaltigung an.
Siehe Website des Notrufs für vergealtigte Frauen, Wuppertal
01.08.2010 14:44 Uhr
von Dominique S.:
Ein heikles Thema steht da zur Debatte. Frauen, die köperliche, sexuell motivierte Gewalt erleben - ob innerhalb oder außerhalb ihrer Beziehung -, müssen gegen die Täter etwas unternehmen und das Verbrechen selbstverständlich zur Anzeige bringen.
Leider sehe ich hier fast nur Kommentare von Schwesternkolonien beiderlei Geschlechts, die einen mutmaßlichen Vergewaltiger als Opfer darstellen.
Laut Notruf Wupptertal werden "jährlich bundesweit ca. 12.-13.000 Fälle von Vergewaltigung und sexueller Nötigung angezeigt. Die Dunkelziffer wird auf das 10- bis 20-fache geschätzt."
http://www.notruf.wtal.de/html/mythen.htm
Die Medienöffentlichkeit für Kachelmänner verwässert allerdings diese Fakten und ermutigt betroffene Frauen nicht gerade, die Vergewaltigung anzuzeigen. Vielmehr trägt sie dazu bei, sie zu verunsichern oder sogar zusätzlich zu blamieren. Ganz schön verdreht...
29.07.2010 13:43 Uhr
von Mandy Zeuten:
Das Gericht sieht eine "Bestrafungsmotivation" bei der Beschuldigerin. Aha. Wieviel gibt es eigentlich für den Straftatbestand der "falschen Beschuldigung"? Wo bleibt die Anklage gegen die Falschbeschuldigerin? Nur zur Beruhigung: Ich bin selbst eine Frau, aber ich habe ein Gerechtigkeitsempfinden.
Mandy Zeuten, Ludwigshafen
29.07.2010 13:18 Uhr
von Sissy:
Nach wieviel Monaten? Unglaublich. Jetzt ist Kachelmanns Ruf aber trotzdem am Ende.
29.07.2010 13:16 Uhr
von nicolaus:
Kachelmann war Opfer des Rachebedürfnisses einer narzisstisch schwer gekränkten Frau, der gendergesteuerten Justiz und zudem monatelang Objekt eines merkwürdigen, geradezu hysterischen Hyper-Moralismus seitens der Medien, so als ob "Bindungsunfähigkeit" oder bestimmte erotische Preferenzen (seit zehn Jahren einvernehmlich mit dem angeblichen Opfer "Simone"praktiziert) strafbare Tatbestände wären. Der Vorgang ist skandalös und sollte jeden Bürger nachdenklich machen.
29.07.2010 13:03 Uhr
von Philipp:
Auch wenn diese Erkenntnisse seit geraumer Zeit bestehen die jetzt zur Aussetzung des Haftbefehls geführt haben, so kommt es für Herrn Kachelmann dennoch genau vier Monate zu spät, von so einer Geschichte -schuldig oder unschuldig, ganz egal, wird er sich, mindestens in der Öffentlichkeit, vom Privaten ganz zu schweigen, nie wieder erholen. PS: Mal jemand was von Andreas Türck gehört?
29.07.2010 12:56 Uhr
von atypixx:
Das ging ja fix. Dann kann sein Leben ja weitergehen wie zuvor. Bestimmt ist er morgen abend wieder im Fernsehen. Oder er ist einfach erledigt.
Leserkommentare
01.08.2010 15:30 Uhr
von aXXt im Wald:
Mythos versus Tatsache:
Mythos
Viele Anzeigen wegen Vergewaltigung basieren auf Lügen. Frauen zeigen Männer an, um diese zu schädigen oder sich an ihnen zu rächen.
Tatsache
Falschbeschuldigungen sind laut Polizei extrem selten. Viel häufiger verzichten Frauen aus Angst und Scham auf eine Anzeige. Je näher sie mit dem Täter bekannt oder verwandt sind, desto seltener zeigen Frauen eine Vergewaltigung an.
Siehe Website des Notrufs für vergealtigte Frauen, Wuppertal
01.08.2010 14:44 Uhr
von Dominique S.:
Ein heikles Thema steht da zur Debatte.
Frauen, die köperliche, sexuell motivierte Gewalt erleben - ob innerhalb oder außerhalb ihrer Beziehung -, müssen gegen die Täter etwas unternehmen und das Verbrechen selbstverständlich zur Anzeige bringen.
Leider sehe ich hier fast nur Kommentare von Schwesternkolonien beiderlei Geschlechts, die einen mutmaßlichen Vergewaltiger als Opfer darstellen.
Laut Notruf Wupptertal werden "jährlich bundesweit ca. 12.-13.000 Fälle von Vergewaltigung und sexueller Nötigung angezeigt. Die Dunkelziffer wird auf das 10- bis 20-fache geschätzt."
http://www.notruf.wtal.de/html/mythen.htm
Die Medienöffentlichkeit für Kachelmänner verwässert allerdings diese Fakten und ermutigt betroffene Frauen nicht gerade, die Vergewaltigung anzuzeigen. Vielmehr trägt sie dazu bei, sie zu verunsichern oder sogar zusätzlich zu blamieren. Ganz schön verdreht...
29.07.2010 13:43 Uhr
von Mandy Zeuten:
Das Gericht sieht eine "Bestrafungsmotivation" bei der Beschuldigerin. Aha.
Wieviel gibt es eigentlich für den Straftatbestand der "falschen Beschuldigung"?
Wo bleibt die Anklage gegen die Falschbeschuldigerin?
Nur zur Beruhigung: Ich bin selbst eine Frau, aber ich habe ein Gerechtigkeitsempfinden.
Mandy Zeuten, Ludwigshafen
29.07.2010 13:18 Uhr
von Sissy:
Nach wieviel Monaten? Unglaublich. Jetzt ist Kachelmanns Ruf aber trotzdem am Ende.
29.07.2010 13:16 Uhr
von nicolaus:
Kachelmann war Opfer des Rachebedürfnisses einer narzisstisch schwer gekränkten Frau, der gendergesteuerten Justiz und zudem monatelang Objekt eines merkwürdigen, geradezu hysterischen Hyper-Moralismus seitens der Medien, so als ob "Bindungsunfähigkeit" oder bestimmte erotische Preferenzen (seit zehn Jahren einvernehmlich mit dem angeblichen Opfer "Simone"praktiziert) strafbare Tatbestände wären. Der Vorgang ist skandalös und sollte jeden Bürger nachdenklich machen.
29.07.2010 13:03 Uhr
von Philipp:
Auch wenn diese Erkenntnisse seit geraumer Zeit bestehen die jetzt zur Aussetzung des Haftbefehls geführt haben, so kommt es für Herrn Kachelmann dennoch genau vier Monate zu spät, von so einer Geschichte -schuldig oder unschuldig, ganz egal, wird er sich, mindestens in der Öffentlichkeit, vom Privaten ganz zu schweigen, nie wieder erholen.
PS: Mal jemand was von Andreas Türck gehört?
29.07.2010 12:56 Uhr
von atypixx:
Das ging ja fix. Dann kann sein Leben ja weitergehen wie zuvor. Bestimmt ist er morgen abend wieder im Fernsehen. Oder er ist einfach erledigt.