• 02.03.2010

Weitere Repressionen im Iran

Regime macht Zeitungen platt

Regimekritische Zeitung "Etemad" wird verboten, die Zeitschrift "Iran Docht" verliert Lizenz. Angeblich seien Grundsätze der Verfassung und das Pressegesetz verletzt worden.von Bahman Nirumand

  • 06.03.2010 08:27 Uhr

    von MikaR:

    Hallo zusammen. Ja, ja, die Iranische Regierung ist ja sooo böse, vor allem gegen Andersdenkende...
    Aber...war da nicht mal was mit offiziell von US-Seite eingestandener Destabilisierungskampagne mit allen (!) Mitteln gegen die Iranische Regierung um den Regierungs-Change herbeizuführen?
    Was von den aktuellen Vorgängen ist diesen US-Bemühungen zu verdanken? Interessiert diese Destabilisierung eines Landes irgendjemanden der westlichen Medien? Oder war das alles nur eine inhaltslose Erfindung von Angriffskrieger Bush...fragt ein neugieriger Leser.

  • 02.03.2010 21:55 Uhr

    von K.O.:

    Wie gehts jetzt weiter? Die friedlichen Mittel sind ja langsam ausgeschöpft. Gleichzeitig nimmt die gesellschaftliche Stellung der Revolutionsgarden immer mehr zu. Iran befindet sich wahrscheinlich auf dem Weg in eine Militärdiktatur. Zumindest dann, wenn es nicht endlich mal Reformen gibt. Es schmerzt zu sehen in welch einer Lage sich die Menschen im Iran befinden. Auf der einen Seite werden Millionen IranerInnen in ein diktatorisches Regime integriert und ideologisch geschult. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Menschen die sich auf 'legalem' Weg nicht wirksam wehren können. Viele Fragen kaum realistische Lösungen im heutigen Iran. Aber wie lange sollen die Menschen noch leiden? Viele versuchen zu fliehen oder nehmen Drogen. Ist das die Zukunft? Wohl kaum! Aber eine neu erstarkende militante Gegenbewegung wie die Mudschahedin würde kaum die Probleme lösen. Die Wahrscheinlichkeit des militanten Widerstandes nimmt aber wegen der zunehmenden Alternativlosigkeit zu.

  • 02.03.2010 19:07 Uhr

    von Peter:

    Tja der Islam und freie Meinungsäußerung sind eben natürliche Feinde.

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