Ich verdiene mit dem Bloggen kein Geld, sagt der weißrussische Blogger Viktor Malishevsky. Damit fällt auch ein wichtiges Druckmittel weg.von Alexandra Friedmann
Ich finde auch, das Bloggen oder Interaktive beim Internet ist eine der letzten Möglichkeiten, den pseudo-kleinen Kreis Diskurs wegen der homogenen atomähnlichen Struktur - es werden doch überall in den Kleingruppen recht ähnliche Debatten geführt - endlich zu einer realen, untereinander kommunizierenden Öffentlichkeit zu machen. Das formalen Mittel sind, dass die Debatten im Netz gespeichert werden - die Nachklänge der Revolution des schriftlichen Gedächtnis - und daher "patchworkartige" Strukturen annhemen. Das ist auch für die professionellen Medienleute günstiger, weil die Quellprobleme sehr viel deutlicher, vor allem in ihrer statistischen Verteilung, werden. Schließlich ist es auch für die sozialpsychologische Entwicklung sehr günstig, weil die "Passgenauigkeit" der Diskussionen zunimmt und der Druck alleine gegen immer ein aggregierte institutionalsierte Masse anzuschreiben oder zu diskutieren, sich mehr einer realen 1 zu 1 Diskussion annähert. Der neurologsiche Ursprung dieses "Druckgefühls" - der "Alp" der Geschichte, der auf allen lastet - der Ansicht der anderen wird klarer und damit würde eine Selbsterkenntnis der Menschen möglich, von der das Delphische Orakel in seinem mythischsten Ausschweifungen nichts ahnen lässt. Die Erfüllung der Wünsche eines so entwickelten Volkes hätte sehr kurze Wege zur Realisierung.
Aber wie oft ist die demokratische Gegeöffentlichkeitssuppe nicht doch noch in Salz auf die Wunden verwandelt worden. Viel Glück nach Weissrussland.
24.04.2010 15:41 Uhr
von jemandq:
Ich stimme Bär zu. Auch lassen sich mit Tools wie dem google translator Seiten einfach übersetzen, sodass es auch für Nicht- Fremdsprachler möglich ist die Seiten zu verfolgen.
22.04.2010 17:51 Uhr
von Bär:
Ich finde zu solchen Arikeln über Online-themen, und gerade über Blogger wäre es gut wenn man immer den Link zur Seite des Bloggers mit veröffentlichen würde. Manche sind des russischen mächtig und für sie wäre es interessant so etwas zu lesen. Gleiches gilt bei anderen Artikeln wie z.B. den über den Prfessor der online vorleseungen hält.
Leserkommentare
25.04.2010 11:48 Uhr
von Dr. Harald Wenk:
Ich finde auch, das Bloggen oder Interaktive beim Internet ist eine der letzten Möglichkeiten, den pseudo-kleinen Kreis Diskurs wegen der homogenen atomähnlichen Struktur - es werden doch überall in den Kleingruppen recht ähnliche Debatten geführt -
endlich zu einer realen, untereinander kommunizierenden Öffentlichkeit zu machen. Das formalen Mittel sind, dass die Debatten im Netz gespeichert werden -
die Nachklänge der Revolution des schriftlichen Gedächtnis - und daher "patchworkartige" Strukturen annhemen.
Das ist auch für die professionellen Medienleute günstiger, weil die Quellprobleme sehr viel deutlicher, vor allem in ihrer statistischen Verteilung, werden.
Schließlich ist es auch für die sozialpsychologische Entwicklung sehr günstig, weil die "Passgenauigkeit" der Diskussionen zunimmt und der Druck alleine gegen immer ein aggregierte institutionalsierte Masse anzuschreiben oder zu diskutieren, sich mehr einer realen 1 zu 1 Diskussion annähert.
Der neurologsiche Ursprung dieses "Druckgefühls" - der "Alp" der Geschichte, der auf allen lastet - der Ansicht der anderen wird klarer und damit würde eine
Selbsterkenntnis der Menschen möglich, von der das Delphische Orakel in seinem mythischsten Ausschweifungen nichts ahnen lässt.
Die Erfüllung der Wünsche eines so entwickelten Volkes hätte sehr kurze Wege zur Realisierung.
Aber wie oft ist die demokratische Gegeöffentlichkeitssuppe nicht doch noch in Salz auf die Wunden verwandelt worden.
Viel Glück nach Weissrussland.
24.04.2010 15:41 Uhr
von jemandq:
Ich stimme Bär zu. Auch lassen sich mit Tools wie dem google translator Seiten einfach übersetzen, sodass es auch für Nicht- Fremdsprachler möglich ist die Seiten zu verfolgen.
22.04.2010 17:51 Uhr
von Bär:
Ich finde zu solchen Arikeln über Online-themen, und gerade über Blogger wäre es gut wenn man immer den Link zur Seite des Bloggers mit veröffentlichen würde. Manche sind des russischen mächtig und für sie wäre es interessant so etwas zu lesen.
Gleiches gilt bei anderen Artikeln wie z.B. den über den Prfessor der online vorleseungen hält.