• 18.02.2010

Wahlkampf in NRW

NPD macht auf Rechtspopulismus

Die eigentlich klassisch neonazistische Partei NPD springt auf den Trend Islamisierung auf. Bislang werden diese Ressentiments vor allem von "ProNRW" bedient.von Sunny Riedel

  • 22.02.2010 15:19 Uhr

    von Martin:

    @gegenRechts:

    Alles gaaanz tolle Ideen.
    Mir wärs ja lieber, wir hätten ein paar zehntausend tanzende Muslime/Muslima auf den Strassen, die den dreckigen alten Männern zeigen, das sie ihren perversen, patriarchalischen, repressiven religionsfaschistischen Glaubensmüll gar nicht wollen.

    Und den schleimigen Anbiederern wie Ihnen vor Augen führen, wem Sie sich da eigentlich andienern.

  • 22.02.2010 10:24 Uhr

    von Martin:

    Ne, die rechten werden's bei mir nicht. Die sind letztlich dann doch noch einen winzigen Tick antisemitischer und totalitärer als die Linken.

    Obwohl ich mir vor deren blöder Islamophilie, ihrer bedingungslosen Verherrlichung totalitärer Regimes, Ideologien und Gesellschaften, ihrer Freiheitsfeindlichkeit einen echten Ekel geholt habe.

    Es fehlt halt eine nicht-rechte, freiheitliche, säkulare, individualistische und damit implizit anti-islamische Partei.

  • 21.02.2010 18:17 Uhr

    von vic:

    Beim Thema NPD fällt mir immer das Stück der Ärzte ein:

    "Schrei nach Liebe"

    Mal reinhören,
    nichts beschreibt diese Leute besser.

  • 20.02.2010 02:11 Uhr

    von taz Leser:

    @von Bochumer:

    Ihresgleichen hat nichts zu bieten außer der Verleumdung und Beleidigung von Menschen wie mir, die die Demokratie und die Menschenrechte verteidigen. Was glauben Sie, wie satt ich es bin, mir als gebildetem, unbescholtenen Bürger derart wüste Unverschämtheiten von Leuten wie Ihnen anhören zu müssen.

    Ich dachte früher immer, dass die sogenannten Linken eher zu den reflektierenden, denkenden Menschen gehören. Aber heute weiß ich, dass es zum großen Teil ideologisch verblendete, dumpfe Hetzer sind, die sich sogar mit Religionsfaschisten zusammentun, um gegen das Bürgertum zu kämpfen.

    Für Leute wie Sie habe ich nur noch Verachtung übrig.

  • 19.02.2010 22:33 Uhr

    von Niederrheiner:

    Meine Stimme bekommen die Republikaner bei der Wahl. Ich habe lange genug die Altparteien unterstützt und auf die gewünschte Verbesserung gewartet. Wenn man sich im Freundes und Bekanntenkreis umhört, dann sehen das viele Menschen ebenso und wollen für die REP stimmen.

  • 19.02.2010 18:19 Uhr

    von Kira:

    "Diesen Professor Benz hier anzufügen, der den Moslems eine Art modernen Judenrolle andichtet ist grotesk angesichts der Tatsache, dass die schlimmste Verfolgung von Christen und Juden weltweit in islamischen Ländern exisitiert."

    Stimmt, für so eine unfundierte Aussage blendet man auch gern mal weit mehr als 6 millionen ermordete Juden auf europäischen Boden aus. *kopfschüttel*

    Nach Jahrhunderten der Judenverfolgung in ganz Europa (wie war das mit der Reconquista?) werden Juden jetzt dazu missbraucht, um ein christlich-jüdisches Abendland künstlich zu konstruieren. Vor 1945 hätte es nie eine Zeit gegeben, in der diese Wortkonstruktion jemals gefallen wäre. Heuchelei pur!

  • 19.02.2010 16:04 Uhr

    von gegenRechts:

    Benz kann auch nur meckern. Wie wäre es mit einem konkreten Aufruf zur Solidarität mit Muslimen ?

    Indem z.B. deutsche Frauen Kopftuch tragen als Zeichen gegen Rechts und Islamophobie ?

    Oder wir Solidaritätsfasten zum Ramadan ?

    Oder Unterschriften sammeln gehen für den Muezinruf.

    Den islamophben Rassisten muß in aller Deutlichkeit sichtbar gemacht werden, wie isoliert sie sind. Und Taten sind hier weitaus besser geeignet als nur Gelaber.

  • 19.02.2010 15:22 Uhr

    von Bochumer:

    @ taz-Leser:

    Es ist jawohl eine Frechheit sondergleichen eine Partei wie Pro-Köln als demokratisch zu bezeichnen und den Rassismus und die Ausländerfeindlichkeit dieser Partei, welche mit Sicherheit nicht die Mitte der Gesellschaft ist, als kritisch und angemessen zu bezeichnen.

    Es gibt eine Abgrenzung zwischen NPD und ProKöln - Die einen sagen was sie wollen, die Anderen verstecken es. Beides sind demokratiefeindliche Rechtspopulisten/Rassisten.

  • 19.02.2010 11:54 Uhr

    von mickaela:

    Schade, wenn Banausen auf diesen Zug aufspringen.
    Allerdings sollte man nicht außer Acht lassen, dass dadurch die Aussage nicht weniger wert wird!

  • 19.02.2010 11:07 Uhr

    von taz Leser:

    Typischer tendenziöser taz Artikel, der versucht eine Nähe zwischen einer demokratischen Partei (pro NRW, pro Köln) und einer vom Verfassungsschutz gesteuerten judenfeindlichen Partei (NPD) herzustellen.

    Pro NRW distanziert sich ausdrücklich von Extremisten aller Art, sowohl von rechts, als auch von links oder religöser Form.

    Pro NRW ist eine freiheitliche, in der Mitte der Gesellschaft verankerte politische Bewegung, die das Thema der Islamisierung und der damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen ohne Tabus diskutiert und den Bürgern präsentiert.

    Diesen Professor Benz hier anzufügen, der den Moslems eine Art modernen Judenrolle andichtet ist grotesk angesichts der Tatsache, dass die schlimmste Verfolgung von Christen und Juden weltweit in islamischen Ländern exisitiert.

  • 19.02.2010 08:29 Uhr

    von Patrice E. Lumumba:

    Wirklich eine sehr originelle Überschrift:

    "NPD macht auf Rechtspopulismus"

  • 19.02.2010 08:15 Uhr

    von schnorre:

    gutes program

  • 19.02.2010 03:52 Uhr

    von vic:

    Zum allgemein üblichen Ausländerhass kommt nun der Moslem("Islamisten")hass im Speziellen.
    Die Nazis haben wie immer den Finger am Puls des Volkes.
    Jetzt ist "der Türke" nicht nur Ausländer, sondern auch noch Islamist.
    Mein Geburtsland BRD ist mir zunehmend zuwider, und diesen Zustand zu steigern war schwer.

  • 19.02.2010 03:51 Uhr

    von Coll:

    Da wäre es spannend, zu sehen, wie die Partei das der "autonomen" Klientel verklickert, die nun mit Pali-Tüchern rumrennt und Lobeshymnen auf und an den Iran schreibt.

    Aber, hey: Wir wissen doch alle, dass Widersprüche im Weltbild für Nazis noch nie ein Grund waren, an sich zu zweifeln. Aber immer Vorlage, sie ideologisch kurzerhand zu überführen.

  • 19.02.2010 00:40 Uhr

    von Karlos:

    Die NPD sollte sich Nachhilfe bei Henryk M. Broder holen. Der kennt sich super aus im Muslime-Beschimpfen und hat bestimmt schon einige Verbesserungsvorschläge für die Poster, etc. parat.

  • 19.02.2010 00:38 Uhr

    von Herr Balke:

    1. Das Minarett fällt nicht, sondern richtet sich auf, wenn man mal einen Blick drauf wirft.

    2. NPD muss endlich verboten werden, weil: einfach verboten blöd.

  • 18.02.2010 18:18 Uhr

    von Politikwissenschaftler:

    Rechtspopulismus ist keineswegs eindeutig an "Modernisierungsverlierer" gerichtet. Diese These stellt eine Simplifizierung der Realität dar, da nicht nur eine rechtspopulistische Wählerschaft existiert. Außerdem sind Rechtspopulisten auch in europäischen Staaten mit starker Wirtschaft sehr erfolgreich, so zB. in der Schweiz und Norwegen.

  • 18.02.2010 18:09 Uhr

    von Panther:

    Islamopobie ist kein Trend sondern Bestandteil von neonazistischen Denken. Genau wie Antisemitismus und jede andere Xenophobie.

    Leider, ist Xenophobie in unserer Gesellschaft fest verankert undwird eben nicht von Neonazis in die Mitte getragen, sie wird nur aufgewärmt, und bedient. Vorhanden ist sie schon vorher gewesen.

  • 18.02.2010 16:28 Uhr

    von poli-tick:

    Eine neue Wahlalternative für Antigutmenschen.

  • 18.02.2010 14:59 Uhr

    von Juergen K:

    "... die Volksparteien bei Sozialthemen schlafen ..."

    Schlafen kann man nicht nennen,
    wenn das Verfassungsgericht feststellt,
    dass wiederholt "Mängel" nicht abgestellt werden.

    Es entgeht dem "Kerner kocht" Leser,
    und der "verfassungsliebenden Kanzlerin"

    dass die "andere (rechtswirksame) Mittel"
    zur Neige gehen;

    insbesondere,
    dass es nicht ein
    "nur ein bisschen verfassungswidrig"
    gibt.

    Hier ist nicht etwas etwas in Gefahr,
    sondern bereits verletzt.

    Diese Verletzung ist OBJEKTIV dargestellt.





  • 18.02.2010 14:47 Uhr

    von Peter Wenner:

    Die sollen lieber bei ihrem Rassismus bleiben und den Wiederstand gegen die Islamisierung den geistig gesunden Menschen überlassen.

  • 18.02.2010 14:29 Uhr

    von kyle:

    die Berichterstattung über die NPD steht immer in diametralen Gegensatz zu deren politischer Bedeutung. Ich schätze das inzwischen so obskure Parteien wie Büso und PBC die NPD an Bedeutung überholt haben.

  • 18.02.2010 14:09 Uhr

    von atypixx:

    "Es gelang ihnen rassistische Themen in die Mitte der Gesellschaft zu rücken und damit salonfähig zu machen."

    Es ist NICHT per se "rassistisch", sich gegen Minarette zu wenden. Eine solche Behauptung zielt auf Diskreditierung ab und schafft nur größeren Zulauf für Extrem-Rechts.

  • 18.02.2010 13:58 Uhr

    von Wolfgar:

    "So ein Konzept hat nur ein Chance, wenn die Volksparteien bei den sozialen Themen schlafen".

    Wen dem so wäre wäre die NPD schon an der Regierung.
    Soziale Themen interessieren die Volksparteien nämlich nicht die Spur.

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