Im Netz kursiert ein neu vertonter Ausschnitt aus dem Kult-Film „Das Leben des Brian“ von Monty Python. Doch nicht die Römer sind diesmal der Gegner, sondern Google.von Philipp Reinken
</param>
</param>
</param><embed src="http://www.youtube.com/v/Et-XLO33fwc?fs=1&hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="460" height="364"></embed></object>
„Die Server hacken, den Hauptspeicher verringern, Stoppschilder davor anbringen und unsere Forderungen darauf zementieren“, lautet der ausgeklügelte Plan, mit Hilfe dessen die Umstürzler Google dazu zwingen möchten, ihre „Schnüffeleien“ einzustellen. Und natürlich trägt Google allein die Verantwortung dafür, dass es nun mit dem Tode bedroht wird, so der Anführer der Bande.
Auf die eher rhetorisch gemeinte Frage jedoch, was das Unternehmen jemals Sinnvolles getan habe, fällt den Oppositionellen plötzlich so einiges ein. Doch schlussendlich einigt man sich: Bis auf die Suchmaschine, ein großes Email-Konto, den Online-Kalender, Google Earth, die Open Source-Philosophie und einige unbedeutende weitere Errungenschaft hat Google absolut nichts für die Menschheit getan. Und jetzt auch noch Street View...
Eine erste Protestaktion immerhin war ein volles Erfolgserlebnis, wie eine Botin plötzlich verkündet. Denn die Botschaft der Bande wurde veröffentlicht, „in allen Zeitungen der Welt, mit riesigen Fotos von unseren Häusern.“ Dem Überfall auf Google kann also nichts mehr im Wege stehen...
Die Persiflage dürfte die Meinung eines Großteils der Netzgemeinde widerspiegeln, der die zunehmend kleinkarierte und hitzig geführte Debatte um Google Street View sowie die Verteuflung des Unternehmens kaum nachvollziehen kann. Das Portal GoogleWatchBlog.de zeigt sich bereits begeistert und bezeichnet das Filmchen als „gelungene Abwechslung zum ständigen Street View-Bashing.“ An der öffentlichen Meinung in Deutschland jedoch dürfte auch dieses Video wenig ändern.
Zur guter Letzt noch eine Information für alle Verschwörungstheoretiker: Python ist nicht nur Montys Nachnahme, sondern ebenfalls die Bezeichnung für eine bekannte Programmiersprache, die auch von Google verwendet wird. Der Erfinder von Python arbeitet für Google.
Verschleiern reicht in Saudi-Arabien nicht aus, um Sittenwächtern gefällig zu sein. Auch bunte Nägel sind verpönt. Eine Frau machte sich jetzt stark für ihren Nagellack. von Jasna Zajcek

Kita-Ausbau, Betreuungsgeld, Flexi-Quote - nix klappt bei der Familienministerin. Keine Schnute ziehen, Frau Schröder. taz.de hat Vorschläge für andere Aktivitäten.

Echte Stars, begeisterte Fans, prima Shopping-Tipps - wir freuen uns auf die Fußball-Europameisterschaft.

Starre Rituale, öde Debatten, ein Haus der Langeweile? Nicht in der Ukraine! Hier werden Parlamentsdebatten noch mit Leidenschaft, Herzblut und handfesten Argumenten geführt!

Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.


Leserkommentare
29.08.2010 18:32 | Felix
Echt geiles Video! ...
29.08.2010 15:53 | Peacewood
Mal ernsthaft, es ist doch absolut lächerlich, dass bei allen Dingen, die Google so macht, ausgerechnet darüber eine hitzig ...
29.08.2010 13:45 | andrew
Mein Gott ist das dämlich. Interessant, was Nerds so für Humor haben...