• 14.08.2008

Verbotene Werbeanrufe

Arbeitsagentur vermittelt illegale Jobs

Die Regierung will Werbeanrufe verbieten. Dabei suchen die Anbieter über die Bundesagentur nach Mitarbeitern.von Veit Medick

  • 15.08.2008 21:37 Uhr

    von Line:

    Nicht nur illegale Jobs werden vermittelt,..., es gibt auch illegale Ausschreibungen.

    Bin gerade auf Ausbildungssuche und bin zufällig auf eine Stellenausschreibung auf der Internetseite der Agentur für Arbeit gestoßen, welches eindeutig gegen das Gleichstellungsgesetz verstößt. Bei der Ausschreibung handelt es sich um eine Ausbildung im Einzelhandel und im Anforderungsbereich steht unter dem Punkt "Sonstiges": Geschlecht: männlich

    Es gibt in diesem Fall keinen Grund, warum es für den Arbeitgeber möglich sein könnte keine Frau einzustellen,...

    Die Agentur für Arbeit interessiert sich dafür nicht, zumindest wenn ein "kleines", unwichtiges "Mädchen" so Etwas anprangert.

    Wenn interesse besteht und es erlaubt ist setze ich auch gerne den Link zu dem Inserat hier ein.

    Gruß Line

  • 15.08.2008 12:39 Uhr

    von a1ns:

    Den Beitrag der taz sollte die Politik endlich einmal zum Anlass nehmen das System der Vermittlung von Arbeitsplatzsuchenden umfassend und gründlich zu reformieren und natürlich auch um die Online-Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit zu überarbeiten. Vor allem sollten die Volksvertreter endlich mal mit deren Scheinheiligkeit aufhören, weil sich ja auch keiner darüber beschwert wenn Firmen die keinen Mindestlohn zahlen auf der Online-Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ihre Stellen inserieren.

  • 14.08.2008 23:42 Uhr

    von Herbert Wolters:

    So ein alter Hut. Die Leser und Mitglieder von Antispam e.V. haben dies schon vor Tagen herausgefunden und mit der Arbeitsagentur diesbezüglich korrespondiert. Die verblüffenden echten Antworten der Agentur sind auch unter im Forum www.antispam.de zu lesen. Manchmal ist es besser, die (noch) unbekannteren und zu Unrecht unbeachteten Präsenzen zu lesen. Dort sind die ehrlicheren Einstellungen der Bundesagentur zu lesen. Hier gibt es nur politische und politisch korrekte Statements. So eine Scheinheiligkeit.

  • 14.08.2008 17:10 Uhr

    von x-berg:

    Das ist doch nicht neues! Das habe ich schon selbst erfahren dürfen. Nicht nur, das solche Stellen dort angeboten werden, nein ,Sie werden auch indirekt durch die Agentur für Arbeit gefördert, sollen doch Bewerber Fördergutscheine vom Arbeitsamt mitbringen. Damit Sie Geld kassieren können, müssen Bewerber mindestens 6 Monate dort arbeiten, danach heisst es das es eine Projektarbeit war und von vornherein befristet. Dann wird man gekündigt, fristgerecht. Wenn man sich den mikrigen Lohn ausrechnet + die Förderung vom Arbeitsamt, machen die Callcenter Gewinne, subventionierte Gewinne wohlgemerkt.
    Angenommener Arbeitslohn Brutto: 7 Euro/h
    Bezahlte Subventionierung Für 6 Monate 2.000 und mehr..
    Da lohnt sich kein Callcenter mehr in Indien! Die Arbeitsämter wissen längst über den Missbrach bescheit, aber "die Statistik" zählt eben auch. Also erst mal das Maul halten und hoffen keiner merkt´s. Eure Redakteuere könnten auch mal besser recherchieren.

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