• 28.07.2010

Verbotene Ausfuhr

Automüll für Afrika

Aus Deutschland werden jährlich rund 400.000 Schrottwagen exportiert, die meisten davon in den Süden. Das ist zwar verboten – doch Kontrollen sind selten und lasch.von Hermannus Pfeiffer

  • 31.07.2010 14:54 Uhr

    von Klaus Meiser:

    Hallo,
    es scheint auch einfacher gegangen zu sein.

    Abwrackprämie: Ermittlungen gegen Autohändler

    http://www1.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/abwrack118.html

    mfg

    Klaus-- Meiser

  • 29.07.2010 13:30 Uhr

    von Volker Seitz:

    Leider können Sie nach Afrika alles exportieren, so lange Sie kräftig bezahlen. Umweltbewußtsein- wie in Ruanda, wo es z.B. Plastiktüten verboten sind- sucht mann/frau vergebens.Zwar hat fast jeder Staat ein Umweltministerium, weil das Eindruck auf die Geberstaaten macht. Dennoch werden weiterhin hochgiftige Stoffe direkt in die Natur entsorgt. Bodenproben in Kenia, Nigeria und Ghana zeigten alamierende Ergebnisse. Fast die Hälfte von ihnen weisen Schwermetallkonzentrationen auf,die um das Zehnfache über den zulässigen Grenzen liegen. Das Schwermetall Kadmium schädigt in hoher Konzentration Organe und kann zu Nierenversagen führen. Brochitis und Asthma sind häufige Krankheiten. Die Machteliten, die natürlich weitab von den den Müllhalden residieren und die kräftig von den Umweltsündern kassieren kümmert das Leid der armen Bevölkerung nicht.
    Was den TÜV in Afrika betrifft so weiß ich aus eigener Anschauung, dass die Überprüfung von Pkws und Lkws eine Farce ist. Oft fehlt den Prüfern eine solide Ausbildung. Der richtige Geldschein genügt allerdings für den Stempel.
    Volker Seitz, Autor des Buches "Afrika wird armregiert" April 2010

  • 29.07.2010 08:36 Uhr

    von Car Exporter:

    Hallo, ich exportiere selber immer wieder mal Autos nach Afrika und möchte zu dem Artikel gerne folgendes anmerken:

    1. Viele Afrikanische Staaten haben mittlerweile auf die "Müllflut" aus Europa reagiert und ein Höchstalter für Importautos eingeführt. Es gibt auch immer mehr Länder mit einem lokalen "TÜV", wobei entsprehende Strukturen meist noch im Anfangsstadium sind.

    2. Wenn z.B. nur noch Fahrzeuge mit gültigem TÜV exportiert werden dürften wären auch viele Problemfälle in der Schrottpresse gelandet und nicht auf einem Schiff. Allerdings sind gerade viele der Autohändler hier sehr versiert darin einen sog. Blind-TÜV zu machen, wobei der Prüfer einmal ums Auto geht und dann die Papiere stempelt "mit geringen Mängeln". Meist hängen bei diesen Fahrzeugen dann schon unten die Bremsschläuche raus, sind die Lichtanlagen defekt und die Reifen haben Formel 1 Niveau.

    3. Es ist für viele Menschen in Afrika aber auch einfach nicht möglich einen Neuwagen oder einen höherwertigen Gebrauchtwagen zu kaufen, so dass gezwungenermassen auf sehr alte Gebrauchtwagen zurückgegriffen wird. Diese werden mit teils mehr teils weniger (teils gar keinem) Sachverstand und mit noch weniger funktionsfähigen Ersatzteilen wieder Fahrbereit gemacht.
    Schwere Unfälle durch versagende Bremsen, durch Fahren ohne Licht oder Brände im Motorraum sind leider in Teilen Afrikas genauso häufig wie durch fehlende Fahrkenntnisse oder überhöhte Geschwindigkeit.

    Aber es tut sich was! Ich bin seit 1993 in Afrika und es gibt in vielen Länder deutliche Anzeichen einer Besserung, wobei in anderen Ländern (DR Congo, Nigeria, Guinea etc.) immer noch mehr Schrott als Automobile unterwegs sind.

  • 28.07.2010 18:16 Uhr

    von paulus:

    Und wer sind die macher hinter diesem dreckexport????
    Traut ihr Euch nicht das auszusprechen welche mafia das ganze geschäft beherrscht??? Und nebenbei noch Sozialleistungen kassiert un S-Klasse fährt???
    Schade, feige weggucken aber um euer gewissen zu beruhigen
    berichtet ihr drüber...
    Trostlos!
    Armselig...

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