• 22.11.2009

Uni-Proteste

Gemächlicher Aufstand

Seit Mittwochabend haben sich Studenten der Universität Kiel den deutschlandweiten Protesten angeschlossen und ein Gebäude besetzt. Der neue Wohnraum ist gut organisiert, gestreikt wird in Maßen.von Kristiana Ludwig

  • 18.08.2010 00:41 Uhr

    von Minger E. :

    Ebenso politisch versiert und ungeeignet wie
    der Artikel "Arbeit nur bei Wohlverhalten"

    Schlecht, TAZ sollte mal wieder Schritte nach vorne gehen.

  • 24.11.2009 19:59 Uhr

    von Nils Steinmetz:

    Richtigstellung: Der AStA beteiligt sich zwar nicht direkt an der derzeitigen Aktionsform, begrüßt und unterstützt diese aber ausdrücklich. Er beteiligte sich des weiteren an der Demonstration vergangener Woche. "Linksradikales Erscheinungsbild" halte ich im Ausdruck für polemisch & im Inhalt für falsch. Jeder ist übrigens herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen, z. B. jeden Abend im Plenum ab 19.00 Uhr.

    An die Besetzer: Gut so, weiter so!

  • 24.11.2009 18:50 Uhr

    von Magnus:

    @ felix f.

    Du hast Recht. Der Protest in Kiel ist wirklich nicht mit dem an anderen Unis zu vergleichen.
    Auch die Behauptung, dass sich Studenten nicht aller politischen Richtungen beteiligen stimmt.
    Das mag aber verschiedene Gründe haben. Zumeist ist es wohl Desinteresse.
    Zu behaupten es liege daran, dass sie alle vom Plenum ausgeschlossen wurden ist aber falsch.
    Ausgeschlossen wurden tatsächlich nur Gruppen die der "rechts-faschistischen Szene" angehören. Damit waren weder die JU noch die JuLis etc. gemeint. Das wurde im Plenum auch genau so gesagt.
    Außerdem wurde sich vom Plenum eben so gegen politsiche Transparente jeglicher Art entschieden. Weil es nicht um politsche Meinungen geht. Es geht darum eine bessere Bildungssituation für Schüler_Innen, Azubis und Student_Innen zu schaffen.
    Des Weiteren stellst Du es so da als hätte der AStA was gegen die Besetzung. Das stimmt einfach nicht. Wie Du auf der Seite des AStA nachlesen kannst kooperieren sie mit den Besetzern.
    Auch die Behauptung es hätten sich erst am dritten Tag Menschen im AK Inhalt zusammengefunden ist falsch. Von Anfang an wurde vom AK Inhalt an Lösungsansätzen für die Bildungsmisere gearbeitet.
    Und ob wirklich so viele Kurse ausfielen wage ich auch zu bezweifeln. So wie ich es mitbekommen habe wurden die meisten in andere Räume verlegt.

  • 23.11.2009 12:32 Uhr

    von RUB Studentin:

    Seit Dienstag, dem 17.11.2009 halten die Proteste der Studierenden an. In einer von ca. 3.000 Bochumer Studierenden verabschiedeten Resolution werden die Forderungen und Diskussionswünsche der Studierenden bekannt gegeben.

    Im Anschluss an die Vollversammlung am Donnerstag blieben die Studenten im Audimax.
    Dort ist jeder willkommen, der sich aktiv an Gesprächen und der Organisation des weiteren Bildungsstreikes beteiligen möchte.

    Durch die Besetzung werden keine Lehrveranstaltungen gestört. Es finden Podiumsdiskussionen und Arbeitskreise statt, zu denen alle Interessierten eingeladen sind.

    Die Studierenden hoffen auf weitere breite Unterstützung sowohl auf Seiten anderer Studierender, als auch aus Politik und Wirtschaft.

    Themen sind neben Studienfinanzierung und Hochschulpolitik auch die Modifikation des Bachelor-Master-Systems und des allgemeinen Stellenwertes von Bildung in unserer Gesellschaft.

  • 23.11.2009 12:15 Uhr

    von felix f.:

    Ich bin selber Student an der Kieler Uni und möchte sagen, dass der Studentenprotest in Kiel nicht mit denen an anderen Unis zu vergleichen ist. Hier beteiligen sich mitnichten Studenten aller politischen Richtiungen. Am ersten Abend wurde beschlossen, dass ich das Plenum nicht nach rechts öffnet, was aber angesichts des linksradikalen Erscheinungsbildes sogar die Grüne HSG und auch den linken Flügel der SPD HSG ausschließt. Die Besetzung erfolgt hier ohne Zustimmung und Unterstützing des AStA. Der Protest wird nicht wirklich in der Studierendenschaft aktzeptiert. Hier ist ganz klar der Adressat verfehlt, denn das Kieler Uni-Präsidium ist sehr konstuktiv und arbeitet mit den Studentischen Vertretungen sehr gut zusammen (Im Gegensatz zu anderen Unis). Adressat sollte die Schleswig-Holsteinische Landesregierung sein. Die Protestierenden versuchen das Rad neu zu erfinden und glänzen durch Ingnoranz vorhandender Konzepte. Wie kann es sein, dass es Arbeitskreise zu "Gender" und Vorträge zu veganer Ernährung gibt sich aber bei der AG Inhalte erst am dritten Tag der Besetzung Leute einfinden? Party statt studieren scheint hier die Devise zu sein. Die bekanckte Kieler Lehrraumsituation wird nur noch mehr verschärft und so mussten schon etliche Veranstaltungen ausfallen.
    felix f.

  • 23.11.2009 10:23 Uhr

    von Jan:

    Es gibt kein richtiges studieren in falschem (Bachelor-)Studiengang:

    der protest geht weiter:

    http://video.google.com/videoplay?docid=5132924373219365319&ei=KDDNSob2Jp_E2wKHsb2XAQ&q=Studiengeb%C3%BChren+Frankfurt#


    FUER SOLIDARITAET UND FREIE BILDUNG

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder