Der Artikel ist dringend ergänzungsbedürftig. 1. Die Besetzer_innen des Audimax haben am Mittwoch Morgen eine gemeinsame Erklärung in Form eines Offenen Briefes (http://tinyurl.com/OffenerBriefPDM) an die Hochschulleitung und am Donnerstag Mittag eine Pressemitteilung (http://tinyurl.com/PM231209) veröffentlicht. Darin wird auch begründet, warum wir das Ultimatum für problematisch halten. 2. Auf das Angebot einzugehen, in die Foyerräume umzuziehen, dazu hatten wir nicht bis zum neuen Jahr Zeit. Es musste vielmehr bereits -um nicht zu verfallen- am 22.12. angenommen und umgesetzt werden - für jeden erkennbar ein "Ultimatum". Ein Umzug in der kurzen Frist war schon allein logistisch nicht möglich. Es stimmt, dass das Angebot seit dem 16.12. bekannt war, mit einem Ultimatum wurde es aber erst am 21. versehen. 3. Wenn die Kanzlerin ganzjährig Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen zentrale Hausverwaltungsaufgaben ausführen lässt, macht sie sich unglaubwürdig, wenn sie plötzlich Solidarität als unehrliches Weihnachtsgeschenk mit Ihnen einfordert. Faire Beschäftigungsbedingungen an der Universität sind etwas, was wir schon seit Beginn der Besetzung einfordern.
Leserkommentare
25.12.2009 20:39 Uhr
von Besetzer_innen des Audimax der Uni Potsdam:
Der Artikel ist dringend ergänzungsbedürftig.
1. Die Besetzer_innen des Audimax haben am Mittwoch Morgen eine gemeinsame Erklärung in Form eines Offenen Briefes (http://tinyurl.com/OffenerBriefPDM) an die Hochschulleitung und am Donnerstag Mittag eine Pressemitteilung (http://tinyurl.com/PM231209) veröffentlicht. Darin wird auch begründet, warum wir das Ultimatum für problematisch halten.
2. Auf das Angebot einzugehen, in die Foyerräume umzuziehen, dazu hatten wir nicht bis zum neuen Jahr Zeit. Es musste vielmehr bereits -um nicht zu verfallen- am 22.12. angenommen und umgesetzt werden - für jeden erkennbar ein "Ultimatum". Ein Umzug in der kurzen Frist war schon allein logistisch nicht möglich. Es stimmt, dass das Angebot seit dem 16.12. bekannt war, mit einem Ultimatum wurde es aber erst am 21. versehen.
3. Wenn die Kanzlerin ganzjährig Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen zentrale Hausverwaltungsaufgaben ausführen lässt, macht sie sich unglaubwürdig, wenn sie plötzlich Solidarität als unehrliches Weihnachtsgeschenk mit Ihnen einfordert. Faire Beschäftigungsbedingungen an der Universität sind etwas, was wir schon seit Beginn der Besetzung einfordern.