Unerhört 2 – Constanze Kurz: "Ortungswanzen in der Tasche"
Wie kann man die neue Technik nutzen – ohne total ausforschbar zu werden? Constanze Kurz engagiert sich beim CCC, um darauf eine Antwort zu finden.
Bild: matthias b. krause
BERLIN taz | „Wir hinterlassen digitale Spuren überall – und die kann man auswerten." Constanze Kurz legt großen Wert auf ihre Privatsphäre und engagiert sich deshalb als Sprecherin beim Chaos Computer Club.
Die nächste Bundesregierung müsse die Frage beantworten, wie man "überhaupt noch eine digitale Intimsphäre für Menschen herstellen" könne. Mobiltelefone zum Beispiel sind „Ortungswanzen in der Tasche". Trotzdem wolle sie niemand mehr hergeben. Deshalb bräuchten Verfassungsgericht und Datenschützer mehr Ressourcen, um unsere Privatsphäre zu schützen.
Und: „Wir müssen die Zuschauerdemokratie abwählen!"
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