• 19.04.2010

Ticker Asche-Wolke

Flugzeuge starten wieder

In München und Frankfurt dürfen Lufthansa-Maschinen wieder abheben. Die Interkontinentalmaschinen müssen auf Sicht fliegen. Auch Air-Berlin fliegt wieder.

  • 19.04.2010 16:31 Uhr

    von freidenker:

    Na Gott sei dank dürfen die Stinkflieger wieder unsere Athmosphäre versauen.

    Endlich wieder durchatmen.

    Ach ja und der Lärm wurde vielerorts auch bestimmt vermisst.

  • 19.04.2010 14:41 Uhr

    von GonZoo:

    Lufthansa-Mayrhuber leugnet das, was alle sehen: ihm geht es um's Geld, der Rest scheint ihm egal zu sein. Für einen Airline-Manager ist das m.E. ein Rücktrittsgrund!

    Mayrhuber - Subventionsjäger, Politikbeeinflusser und Manipulateur der ersten Riege - meint er, er könne einem Vulkan, einer Staubwolke und Wissenschaftlern, die nur ihren Job richtig machen, mit Drohungen, Gepöbel und Parteispenden etwas anderes als eine technisch korrekte Antwort entlocken? Niemand wird die Verantwortung dafür übernehmen, ohne genauere Untersuchungen Flugzeuge starten zu lassen.

    Die Besatzung des British-Airlines-Fluges 9 hatte keinerlei Vorwarnung, es gab keine Hinweise auf eine Aschewolke. Dieses Mal sind die Hinweise absolut klar und eindeutig. Jeder, der heute fordert, die Sicherheitsmaßnahmen aufzuheben, sollte diesen Artikel aufmerksam lesen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/British-Airways-Flug_9

  • 19.04.2010 14:04 Uhr

    von DenkSchlächter:

    Es ist unverständlich, warum herumgeeiert wird, wenn es um Verantwortlichkeiten im Luftverkehr geht.
    NZZ Online stellt heute u.a. das Folgende dar:
    1982 beim Ausbruch des Galunggung in Indonesien. Im gleichen Jahr fielen bei einem Jumbo-Jet über dem Indischen Ozean alle vier Triebwerke aus. Grund war eine Aschewolke nach einem Vulkanausbruch in Indonesien.
    Konsequenzen aus diesen Vorfällen zog die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) in den neunziger Jahren. Seit 1993 baute die ICAO das «Volcanic Ash Advisory Centre» (VAAC) auf. Das Zentrum überwacht die Bewegungen von Vulkanasche-Wolken für die Luftfahrt. Seitdem werden diese Luftveränderungen systematisch erfasst und registriert, in der Zeit davor führte das Phänomen weltweit zu keinerlei weitergehenden Konsequenzen. Ende Zitat.
    Frage: warum hält die ICAO keine Eingreifkräfte bereit, die sachkundig und zeitnah in Kooperation mit den Luftfahrtbehörden tätig werden. Statt dessen wirft man verantwortungsvoll handelnden Institutionen überzogene Maßnahmen vor.
    Ich möchte nicht erleben was passiert, wenn die Gefahr unterschätzt wird.
    Schließlich: diese „Störung“ ist nicht – wie die „Finanzkrise“ oder 9/11 – von fragwürdigen Geschäften und/oder Verbrechern verursacht, sondern eine – wenn auch sehr unangenehme -Naturerscheinung.

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