Oskar Lafontaine zieht sich krankheitsbedingt aus der Linke-Führung zurück. Was passiert nun ohne Lafo – hat die Linke im Westen noch eine Chance?

Er zieht sich aus der Spitze der Linkspartei zurück: Oskar Lafontaine. Bild: reuters
Es ist offiziell: Oskar Lafontaine hört auf. Der Linkspartei-Chef zieht sich wegen seiner Krebserkrankung aus der Bundespolitik zurück. Auch sein Bundestagsmandat legt er nieder, er wird nur noch die Fraktion im Saarland führen.
Viele fragen sich jetzt: Linkspartei ohne Oskar – geht das überhaupt? Ist der 66-Jährige nicht der einzige, der die aus WASG und PDS vor fünf Jahren fusionierte Partei zusammenhält? Der auch linke Gewerkschafter und Vertreter der sozialen Bewegungen im Westen an die Linkspartei bindet?
Oder ist es ganz im Gegenteil so, dass nun, wo Lafo geht, die Linkspartei auch im Westen reif ist für politische Bündnisse mit den Sozialdemokraten? Oder wird sie sich dort ohne überväterliche Identifikationsfigur aufreiben und in der politischen Bedeutungslosigkeit versinken?
Wer möchte, dass sein Beitrag zum sonntazstreit nicht nur hier, sondern auch in der kommenden sonntaz erscheint, schicke bitte gleichzeitig per Mail ein jpg-Foto (zur Veröffentlichung) und eine Telefonnummer für Rückfragen an streit@taz.de. Redaktionsschluss: Mittwoch, 27. Januar, 23 Uhr.
Näheres zum Verfahren siehe im "Stichwort" rechts.
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Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Leserkommentare
29.01.2010 05:17 | vic
Ich werde meinen kleinen Anteil beitragen, dass die Linke auch weiterhin die Chance bekommt die sie verdient. ...
28.01.2010 23:00 | Bernd Goldammer
Wir haben 6,7 Millionen Klienten des Arbeitsamtes, sind von unserer Politikerkaste einen verfassungswidrigen Krieg manövrie ...
28.01.2010 22:43 | tazitus
Parteisepnden mal anders. ...