• 05.11.2011

Social Networking

Was Facebook über dich weiß

Max Schrems hat seine Daten von Facebook erstritten. Mittlerweile ist er weltberühmt. Der taz hat er seine Online-Akte gegeben, um ein Aufklärungsvideo daraus zu machen.von Johannes Gernert

  • 21.11.2011 08:13 Uhr

    von abby :

    Ihren Kommentar hier eingebenwenn ich bei fbi etwas Posten möchte ich auch das es gelesen wird ist doch klar.dieses umgehende wegen DatenscSchutz usw ist doch albern.jeder muss für sein handeln selbst verantwortlich sein. ich zahle lieber mit meinen Daten als mit Bargeld .

  • 20.11.2011 22:53 Uhr

    von annonüüm:

    von Bürger:
    "Wir leben in einer Demokratie. Deswegen sind Eure Daten alle sicher. Schon mal drüber nachgedacht?"


    sagen wir mal so...
    HAHAHAHAHAHAHAHAHAAHAHAHHAHAHA, NOOB!!!!

  • 10.11.2011 18:23 Uhr

    von Samuel:

    @dieter

    Stimmt nicht, bei Facebook werden extrem viele Daten Dritter, Unbeteiligter und an Facebook Uninteressierter eingegeben, sei es auf Fotos, Videos oder Text, die nun auch noch von Google erfasst werden. Wenn diktatorische Datenkraken zusammenarbeiten, ist das für die Freiheit fatalst!!!

  • 10.11.2011 11:04 Uhr

    von ´dieter:

    Bei FACEBOOK habt Ihre Eure Daten irgendwann mal freiwillig eingegeben - schlimmer ist es bei GOOGLE:
    die speichern ohne Eure Beihilfe und ohne jegliche Kontrolle.

  • 09.11.2011 20:44 Uhr

    von Bürger:

    Wir leben in einer Demokratie. Deswegen sind Eure Daten alle sicher. Schon mal drüber nachgedacht?

  • 09.11.2011 12:56 Uhr

    von Sandelholz:

    Nicht den asozialen Zeitgeist vergessen und weiterdenken, denn es posten auch viele Infos von Unbeteiligten und Nichtnutzern, so etwa Fotos, nennen deren Namen, berichten Privates, das ist alles nicht mehr lustig!!!

  • 08.11.2011 17:33 Uhr

    von ferdinand:

    Aber jeder Mensch hat eben die Möglichkeit Nein zu sagen, dass kostet dich Verantwortungsbewusstsein und vielleicht 357 "Freunde"...

    Und wenn Menschen mit dem Bewusstsein leben können, dass die ganze Welt lesen kann was sie schreiben, sollten sie auch damit klar kommen dass das was sie schreiben eben gespeichert wird...
    Aber das Problem ist Menschen wollen keine Verantwortung übernehmen für das was sie posten, sie posten sinnlos, vermeiden das denken.
    Wenn das Bewusstsein wächst dass all diese preisgegebenen Informationen gespeichert werden würde der Mensch vielleicht mal beginnen darüber nachzudenken was er eigentlich postet und das wäre nicht gerade von großem Nachteil...

  • 08.11.2011 11:19 Uhr

    von Maximilian:

    @argen

    Wenns so einfach wäre, wärs toll, denn ich nutze diesen Facebook-Google-Müll nämlich nicht.

    Freiwilligkeit spielt bei den Unternehmensstragein jedoch gerade keine Rolle. De facto werden via Gesichtserkennung alle Menschen erfasst, die jemals auf Fotos mit Facebook in Berührung kamen, zudem trackt Facebook alle Menschen via installierter Skripte und schwachsinnigen likebuttons auf den pages täglich und durch das ganze globale Web.

    Dieses und ähnlich datenkrakende Unternehmen gehören umfassende kontrolliert und reguliert!

  • 08.11.2011 01:10 Uhr

    von argen:

    Zuerst teilen Menschen auf Facebook der Welt (hierbei handelt es sich um keine Hyperbel) mit, dass sie gerade aufgestanden sind, gerade Mittag gegessen haben (+Foto natürlich), gerade Abend gegessen haben(+Foto natürlich), gleich ins Bett gehen.
    Dann beschweren sie sich über die Tatsache dass Facebook sie in ihrer Privatsphäre einschränkt. Da sag ich welche Privatsphäre?
    Jeder Mensch kann die Grenzen seiner Privatsphäre mitbestimmen. Sie können selbstständig entscheiden wer an ihrem Leben teilhat und wer wie viel teilhaben darf.

  • 07.11.2011 14:11 Uhr

    von Rainer:

    Wie oft muss ich denn noch die Geschichte von dem armen User lesen, der offenbar jahrelang jeden Furz in facebook geposted hat und sich jetzt darüber wundert, dass ein paar tausend Seiten an Daten zusammengekommen sind. Und so jemand studiert Jura??? Also von dem möchte ich keine Rechtsberatung. Jeder hat es selber in der Hand, was er an Daten preisgibt. Und wenn jemand sein Mail-Adressbuch hochlädt, um Freunde zu finden, muss er damit rechnen, dass diese Mailadressen auch genutzt werden. Jeder möchte facebook mit all seinen Annehmlichkeiten kostenlos nutzen, aber dass ds auch irgendwie finanziert werden muss, ist doch logisch, oder? Die taz sollte sachlich darüber aufklären, wie man sein Profil schützt und wie man mit seinen Daten verantwortungsvoll umgeht, statt Panikmache zu betreiben und diesem verpeilten Max auch noch ein Forum zu geben.

  • 07.11.2011 11:01 Uhr

    von Gunnar:

    ghostery ist z.b. ein schönes App für Firefox um den ganzen trackermüll zu blockieren...

    ...nicht dass dann auch die taz geblockt wird höhö

  • 07.11.2011 09:59 Uhr

    von Christoph Salzig:

    Ich glaube, Facebook weiß auch nicht mehr als andere Webdienste, man nehme nur Google Latitude, Foursquare, Flickr, .... Stimmt nicht? Na dann empfehle ich die Lektüre des Selbsttests von Evan Ratliff, der versucht eine neue digitale Identität anzunehmen und sich finden zu lassen: http://bit.ly/vkduJO Es hat gerade mal zwei Wochen gedauert.

    Aber es ist natürlich richtig, sich darüber Gedanken zu machen, wie lange solche Daten zur Verfügung stehen sollten, gespeichert werden und wofür sie verwendet werden. Es sei aber gesagt: Mir ist es allemal lieber, ich bekomme Werbung im Web eingeblendet, die sich einigermaßen an meinen Interessen und Gewohnheiten orientiert und als Gegenleistung ein für mich wertvolles Angebot gegenfinanziert als regelmäßig meine physischen und virtuellen Postfächer zu entmüllen mit Werbung für Treppenlifte, Singlereisen oder sonstigem Käse, der an meiner Lebenrealität komplett vprbeigeht.

  • 06.11.2011 21:17 Uhr

    von Bit & Byte:

    Stalkig lustig ist auch die Trackingfunktion von Fakebook. Alle Nutzer des a-sozialen Netzwerkes werden durchs ganze Internet verfolgt. Denn heute hat fast jede Seite ein FB-plugin oder diesen dümmlichen likebutton. Dadurch weiß FB wann wer wie und wo online ist, also kann Gedanken sehr genau nachvollziehen. Mir wäre das zu unprivat, aber die Langweiligen der Gesellschaft finden so wenigstens einen, der sich konstant für sie interessiert und sei es ein stalkendes und ihre Persönlichkeitsprofile maximal verwertendes Unternehmen.

  • 06.11.2011 16:25 Uhr

    von FaceSpaceFriendlyMan:

    manoman leut bin schon befreundet mit 5 vom Kommentarthread hier det is sowat für richtisch supageil ey!
    hap gar schon 28 likes abgeschossen
    boah!!
    ^
    -

    Ü

  • 06.11.2011 15:27 Uhr

    von Sara:

    Naja, ganz so "ihr wisst ja selbst was ihr preisgebt" ist das ja nicht. Facebook ändert ja ständig irgendwelche Standardeinstellungen, ohne dass man es mitbekommt und die muss man selbst wieder ausschalten (wenn man sie findet). V.a. habt ihr euch die Werbung auf FB mal angeschaut? Bei mir kommen da Sachen, wo ich mich frag woher FB das weiß, weil ich da so gut wie nix schreibe. Außerdem können andere Daten über mich einstellen. Ich hab eigentlich die Markierungs-Funktion ausgestellt aber irgendwie wurde ich doch wieder auf neuen Fotos von Bekannten markiert. Wahrscheinlich haben sich die Einstellung mal wieder geändert...

  • 06.11.2011 11:35 Uhr

    von der reutlinger:

    Um es mal zusammenzufassen:

    1. Der Kerl meldet sich bei FB an und liest vermutlich nicht die AGBs. Möglicher Grund der Anmeldung ist Gruppenzwang
    2. Er nutzt FB ueber Jahre sehr extensiv ohne sich ueber Sicherheit Gedanken zu machen.
    3. Dann kommt eine Debatte ueber die Sicherheit und die Datenkrake FB und er macht das was ein Deutscher gerne macht.. er meckert ueber die Zustaende. Aber er und alle viele FB User haben FB zu dem gemacht was es jetzt ist.

    Der Nutzer reguliert den Markt. Niemand zwingt dich, dich bei FB anzumelden. Wenn es dir nicht passt, dann melde dich nie an oder lies die AGBs zuerst.

    Aber dafuer ist der User zu faul. Projezieren wir es mal auf eine andere Datenkrake. Wer von euch benutzt kein Google mehr obwohl sie eure Daten nutzen?



  • 06.11.2011 10:03 Uhr

    von grünspan:

    Was ich ja immer wieder toll finde, über facebook kritisch berichten, aber selber ein Teil davon zu sein.
    Selbst in der taz. Und dann wundert Ihr Euch noch. Wie wär´s mal mit Boykott?

  • 05.11.2011 21:03 Uhr

    von I AM YOU:

    Diese Sammelwut überrascht nicht wirklich, auch google speichert sämtliche mails, ohne Löschfunktion.

  • 05.11.2011 20:57 Uhr

    von Farida:

    Liebe taz-Leute,

    wenn ihr schon so kritisch eingestellt seid, dann setzt doch bitte ein Zeichen, indem ihr diesen "gefällt mir"-Blödsinn von euren Seiten verbannt.

  • 05.11.2011 20:45 Uhr

    von Holger Hase:

    Jeder weiß: Eine Spur im Internet ist niemals löschbar. Wer Konzernen wie Facebook sein Intimstes verrät, braucht sich nicht wundern, dass diese damit Geschäfte machen. So ist Kapitalismus nun mal, und der im Internet ist nicht besser oder schlechter als der außerhalb des Internets.

    Was hilft? Man muss nicht jede Mode mitmachen! Über mich weiß Facebook NICHTS, weil ich diese Internetseite nicht nutze. Im Übrigen ist Facebook kein "soziales Netzwerk", sondern ein Konzern. Man könnte die Internetseite allenfalls als "Plattform für soziale Netzwerke" bezeichnen.

    MfG

    Holger Hase, Berlin-Friedrichshain

  • 05.11.2011 18:45 Uhr

    von hering:

    Insgesamt etwas dünn. Vor allem das Video. Wer bei Facebook ist (ich glaube die taz ist es auch) sollte das wissen. Alles bereits hundertmal berichtet. Die Leute die das nicht wissen werden durch dieses Video sicher nicht geschockt. Die Reaktion wird sein "Na und?"

  • 05.11.2011 16:41 Uhr

    von NiKe:

    "Max Schrems" ist schon ein alter Hut, ich wundere mich, dass die taz jetzt auch schon damit kommt.

    An Ihrem Artikel stört mich leider so einiges. Nicht, dass ich nicht dafür wäre, facebook an die Kandare zu nehmen - ganz im Gegenteil.

    Aber: Ihre Argumente sind mir zu fadenscheinig. Ja, fb löscht nichts. Das ist natürlich ein Skandal. Hat aber eigentlich schonmal jemand bei Freemailprovidern wie gmx, hotmail und yahoo nachgefragt, welche Daten dort ausgelesen werden - oder gar gespeichert - aus dem privaten Mailverkehr und den Profilen, die dort angelegt werden? Ich wüsste noch nichtmal, dass es dort via Formular die Möglichkeit gibt, einen Auszug der eigenen Daten zu erhalten.

    Dann sagen Sie im Video, facebook speichere minutiös den Tagesablauf. Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen ist - mein Tagesablauf besteht aus weit mehr als mich-in-facebook-einloggen und dort Mails schreiben. Und ich vermute fast, dass es sogar bei Schrems nicht anders ist.

    Unter einem minutiösen Tagesablauf verstehe ich, dass jemand sogar weiß, wann ich auf Toilette gehe.

    Weiterhin: "es könnte auch einmal die Polizei interessieren, oder Hacker" - im Artikeltext schrecken Sie sogar nicht vor dem Begriff "Geheimdienste" zurück. Sorry, aber wenn sich ein Geheimdienst für mich interessiert, oder andere Hacker, dann haben die viele Möglichkeiten mich auszuspionieren und nicht nur facebook. Und die Polizei, die darf meinen ganzen Rechner durchsuchen, und das sogar ohne mein Wissen, Stichwort Bundestrojaner.

    Ich würde mir mal etwas mehr Butter bei die Fische wünschen bei dem, was an Unfug tatsächlich mit den privaten Daten zu treiben ist bzw. getrieben wird. Und zwar mit ganz konkreten Beispielen und nicht einer verbalen Drohkulisse wie "Geheimdienste".

    Außerdem möchte ich ein Gesamtbild sehen: was geschieht mit meinen Daten aus facebook, ec-Cash- und Kreditkarten-Zahlungen, Freemail-Anbietern, Payback-Karte, google-Suche, Voice-over-IP-Telefonaten, Handy, Navi, dem biometrischen Reisepass, der elektronischen Gesundheitskarte und dem ebenfalls el. Personalausweis?

    Wie sicher ist mein elektronisches Datenleben insgesamt vor Hackern, Geheimdiensten und polizeilichen Interessen?

  • 05.11.2011 15:52 Uhr

    von Hans Hase:

    Da soll sich noch jemand wundern?

    Das Internet war in den 90er Jahren eine coole Sache, heute ist es Kommerz pur. Da sind natürlich auch Userdaten eine Ware, mit der gehandelt wird.

    Das Netz hatte damals alle Voraussetzungen, das vielbeschworene "Global Village" zu werden. Seine dezentrale Struktur, d.h. seine Funktionsfähigkeit ohne "Zentrale", machte es besonders attraktiv. Auf dieser Schicht basierten dann verschiedene Dienste, z.B. IRC, NNTP, SMTP/POP3, FTP, WWW, usw., und weil die Protokolle jeweils frei verfügbar waren, gab es auch für jedes Betriebssystem entsprechende Clients. Eigentlich nicht allzu schwer zu benutzen, aber für die meisten COmputerbesitzer dann wohl doch ne Nummer zu heftig.

    Und daher ist der große Vorteil des eigentlich dezentralen Internets wieder dahin. Es gibt jetzt zwei, drei Platzhirsche, Facebook, Google, Apple, wo die Kommunikation zusammenläuft. Schändlich.

  • 05.11.2011 15:35 Uhr

    von Igitt:

    Warum steht ausgerechnet das facebook-Logo immer noch unter diesem Artikel?

  • 05.11.2011 15:24 Uhr

    von meykosoft:

    Der Standesbeamte Lutz Zacharias (Köln) sagte einem der ZDF-Sender zu einigen vorgelegten "Facebookdaten":

    “All das, was sie mir jetzt gezeigt haben, hat mit Internet zu tun.
    Internet ist ein rechtsfreier Raum.
    Das weiß auch jeder, der mit dem Internet zu tun hat.
    Und das bedeutet: Jeder betritt freiwillig diesen rechtsfreien Raum und ist letztendlich dann auch für sich selber verantwortlich.”

    Die Sendung hieß:“ZDFzoom – Hilfe, ich bin nackt”.

    Und ich bin völlig platt!

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1359994/ZDFzoom-Hilfe%252C-ich-bin-nackt%2521#/beitrag/video/1359994/ZDFzoom-Hilfe%2C-ich-bin-nackt!

  • 05.11.2011 14:58 Uhr

    von Neo:

    Literaturtipp: Roman "1984" geschrieben 1948 von George Orwell

    Neo

  • 05.11.2011 14:06 Uhr

    von Andreas Karsten:

    Hier der Link zum englischsprachigen Video:

    What Facebook knows about you

  • 05.11.2011 13:57 Uhr

    von Jasmin:

    Das kennt man alles schon aus dem Buch von Kurz und Reiger "Datenfresser", welches den Sinn und das Geschäftsmodell dieser Sozialen Netzwerke eingehend beschreibt.

  • 05.11.2011 13:36 Uhr

    von DatenkrakInnen:

    *Klick* Gefällt mir!

  • 05.11.2011 13:27 Uhr

    von Jules Mari:

    Und was bitte ist die neue Erkenntnis an der Geschichte???

  • 05.11.2011 13:16 Uhr

    von Herr günni:

    Das zentralisierte Netz ist die grösste Gefahr für das Internet...Wir scheinen so abhängig von Konzernen wie Facebook und Google wie im "realen" Leben vom Kapitalismus...aber es gibt Alternativen,im Netz sind sie leichter zu entwickeln als im richtigen Leben...nehmen wir uns das Netz zurück mit dezentralen Srtukturen und Servern auf denen wir unsere Daten kontrolieren können als Facebookalternative entwickelt sich Diaspora* gut probierts aus http://whatisdiaspora.com/

  • 05.11.2011 13:03 Uhr

    von atypixx:

    Na, dann am Besten doch mal gleich so einen Antrag auf Herausgabe der persönlichen Daten stellen, wie im video beschrieben worden ist.. wenn von den Rechten kein Gebrauch gemacht wird, laufen sie ja leer..

  • 05.11.2011 11:27 Uhr

    von Franz:

    ich kann nur den Kopf darüber schütteln, was manche User über sich im Netz ausplaudern. Zum Datensammeln gehören immer Zwei: wer vorbehaltlos im web lebt braucht sich nicht zu wundern.

    "social networks", die ihre Dienste gratis anbieten, müssen von irgendwas ihre Kosten bezahlen, und da liegt es nahe, ausser der Werbung zu schalten, auch die Daten der User zu sammeln und gegebenenfalls einen schwunghaften Handel damit zu betreiben, haben die Krankenkassen ja auch schon gemacht.

    Meine Einstellung: personenbezogene Daten und Bilder nur über Email (bei einem seriösen Provider) an Freunde schicken, welche die Bezeichnung Freund auch verdienen.

  • 05.11.2011 11:16 Uhr

    von Michail Gobler:

    Liebe TAZ,

    ich bin einigermaßen überrascht über die gespielte Unwissenheit im Artikel - mir erschließt sich nämlich der Neuigkeitswert der Nachricht nicht. Dass Informationen die Ware sind mit der man bei sozialen Netzwerken bezahlt, ist so trivial wie die Feststellung, dass man Luft zum Atmen braucht. Diese Dienste funktionieren nur durch die Verknüpfung von Daten - die Berichterstattung darüber ist Legion. Sich darüber zu wundern, dass Facebook tatsächlich alles speichert, ist wie sich darüber zu wundern, das das Auto tatsächlich stehen bleibt, wenn man den Tank leer gefahren hat - Mensch Leute, echt. Grüße, Michail Gobler.

  • 05.11.2011 11:05 Uhr

    von Stefan:

    Keine Ahnung was ich mit solchen Artikeln anfangen soll - wenn jemand mit einem iPhone mobil ein Foto auf Facebook stellt, wieso erwartet er dann, dass das geheim bleibt? Auch der Kameratyp und Uhrzeit ist Teil der Metadaten jedes jpg-Bildes, wenn man das ins Internet stellt, dann ist das natürlich publik, warum ist daran Facebook schuld?

    Und überhaupt, wie würde Facebook aussehen, wenn es nicht sowas wie die Zeiten der Fotos wüsste, und die Verbindungen unter den Informationen - es wäre chronologisch und überhaupt komplett durcheinander, was sollte man damit anfangen? Intelligenz kann auch ein Vorteil sein, und ist nicht notwendigerweise ein ein Verbrechen.

    Ich stimme natürlich zu, dass gelöschte Inhalte gelöscht sein müssen, und deshalb verwende ich für sensitive Informationen auch richtige Email und nicht Facebook, aber insgesamt bedenklich ist hier nicht Facebook, sondern dass die Leute ihren gesunden Menschenverstand damit aufzugeben scheinen.

    Stefan

  • 05.11.2011 10:29 Uhr

    von Nico:

    "[...] wie sich daraus minutiös Tagesabläufe rekonstruieren lassen [...]"

    Und? Ist doch nix besonderes. Wenn ich damit facebook helfe, zielgerichtet Werbung zu machen, ist das doch ok. An die Öffentlichkeit kommen dieses Daten eh nicht.

    Was wollen die "Aktivisten" alle eigentlich?
    Facebook in der vollen Funktionalität, nur ohne Datensammeln ergo ohne für fb gewinnbringende Werbung?
    Achja?
    Facebook zu betreiben kostet Geld, viel Geld. Für die, die jetzt meckern sollte es einen bezahl-Account geben, ohne Werbung. Aber dann gibt's sicher auch wieder einen Aufschrei weil ja alles kostenlos sein soll.
    Fällt was auf?

  • 05.11.2011 10:21 Uhr

    von Wolfgang Arnold:

    Was ist daran jetzt neu? Dass diese Daten gespeichert werden - und nun wirklich nicht nur von Facebook - ist doch längst klar. Aber wenn Facebook auf der Verpackung steht, lässt sich derzeit alles in großem Stil medial vermarkten! Geht mir so langsam auf den Zeiger. Ja, ich nutze Facebook - um den Kontakt mit Freunden zu halten, die sich über die ganze Welt verteilt haben. Und ich möchte nicht mehr darauf verzichten. Und: Facebook weiß nichts über mich, was ich ihm nicht selbst gesagt habe! Abschließend: Personenbezogene Werbung gibt es nicht erst seit Facebook - dieser Datenklau ist keine Erfindung der Social Networks...

  • 05.11.2011 10:12 Uhr

    von Facebook NEIN DANKE:

    Facebook hatte ALLE meine Kontakte von meine Hotmail.com Account (=Microsoft-Daten) .....ALLE !!!

    sonst noch fragen ?

    Ich fordere hier JEDEN AUF die Namen in Facebook komplett zu ändern und dann FÜR IMMER aus Facebook auszuloggen !!!

  • 05.11.2011 09:50 Uhr

    von Maks:

    Ist ja ehrenwert, was hier versucht wird, aber ernst zu nehmen ist das leider nicht. Ein zwei Minuten Clip im Sendung-mit-der-Maus-Stil bringt nicht sehr viel und das antiklimaktische Ende tut sein übriges. Der Datenschutzbeauftragte soll den Streit lösen, oho... Ein bisschen mehr Mühe hätte man sich meiner Meinung nach durchaus geben können.

  • 05.11.2011 09:13 Uhr

    von FacebookOptout:

    Ansich ist der Artikel ganz ok.

    Ich find eure Schizophrenie aber etwas seltsam. Einerseits berichtet Ihr kritisch darüber was Facebook so alles speichert. Anderseits habt ihr unter den Artikeln mehrere Anbieter, u.a. Facebook die mir Ihre Cookies aufdrängen obwohl ich in Ihrem System nichtmal registriert bin.

    Irgendwie ergibt das für mich keinen Sinn, einerseits davor warnen und aufklären versuchen und anderseits selbst aktiv diese Firmen unterstützen.

  • 05.11.2011 09:10 Uhr

    von Fabian:

    Bleibt nur noch eine Frage: Wer zwingt die Leute sich bei Facebook anzumelden? Wenn man das nicht tut hat Facebook keinerlei Daten (und wenn doch ist das ganze zumindest mal am Rand der Legalität).
    Und selbst wenn man sich anmeldet, kann Facebook auch nur Speichern, was man preisgibt. Und wenn manch ein Wesen meint sein komplettes Leben auf Facebook ausbreiten zu müssen. Tja, selber Schuld. Ist übrigens auch nicht so, dass Facebook als einzige Stelle im Netz alles speichert. Bekanntlich vergisst das Netz nichts. Dank Google kann man massig alte Websites immer noch problemlos finden. Samt diverser Inhalte.

    Ebenso ist es beim I-Phone. Die diversen Macken sind bekannt. Keiner muss sowas kaufen.

    Das in Fotos die Kamerainformationen gespeichert sein können ist ebenfalls nichts neues. Und die kann man durch einige wenige Schritte entfernen. Schon weiss Facebook, genau: Nichts!

    Ich bin bestimmt kein Fan von Facebook, aber denke, dass Menschen, die sich Verträge, die sie unterzeichnet haben müssen, nicht durchlesen, selbst Schuld sind. Da steht im Prinzip alles drin.

  • 05.11.2011 08:56 Uhr

    von Andreas Karsten:

    Ihr solltet von dem Video eine englische Version veröffentlichen!

  • 05.11.2011 03:18 Uhr

    von reni:

    Die "Datenschutzeinstellungen" (die sind nur zum Wohlfühlen) und auch die über 1200 Seiten pdf (die nur die Spitze des Eisbergs sind) kann man sich aufs Klo hängen. Schon allein daran, dass *Daten* als pdf herausgegeben wurden, wird klar, dass facebook nicht gewillt ist, zu kooperieren und die Informationen für eine weitere Analyse möglichst unbrauchbar herausgibt.

    Facebooks Geschäftsmodell *basiert* auf Nutzerdaten, sie werden selbstverständlich nichts löschen und sie werden auch nicht preisgeben, was sie alles sammeln. Der sog. mündige Bürger und selbst die meisten IT-Leute haben keinen Schimmer, was facebook alles mitprotokolliert. Man kann nur spekulieren. Da Nutzerdaten der Rohstoff sind, der facebooks Marktwert ausmacht, werden sie als globaler Konzern alle Register ziehen, die im Data Mining verfügbar sind: Reihenfolge der Browserkennungen, Biometrie, Geodaten, linguistische Analyse der Texte, Suchmuster, Zeitmuster, Muster bei sämtlichen Aktivitäten, Plausibilitätschecks zur Datenbereinigung, Abgleich gegen ähnliche Profile, das volle Programm. Da die Nutzerbasis auch in Deutschland sehr groß ist, weiß facebook ganz genau, was hier los ist. Und damit die US-Regierung und alle anderen Organisationen, die für die Daten Bares hinlegen.

    Das Gesagte gilt für Google, Amazon, Paypal, Visa und Apple analog. Man kann es nicht oft genug sagen: Die Stasi hätte von solchen Möglichkeiten nur träumen können. Noch lassen diese Konzerne die meisten Teilnehmer (ihr Nutzvieh) in Ruhe, aber wikileaks haben sie zusammen mit 2-3 Regierungen bereits ruiniert. Das Internet ist heute vermutlich weltweit die wichtigste Ressource, wir können es uns nicht erlauben zuzusehen, wie es privatisiert und monopolisiert wird.

  • 05.11.2011 01:43 Uhr

    von Andreas:

    Ganz komme ich nicht mit:
    Man kann die GPS-Koordinaten aus den Bildern ablesen. Das kann man auch bei flickr, picasa und co. Meistens kann man das sogar bei negativen, wenn man den Ort sieht, wo es aufgenommen wurde und die Kamera ein Datum einbelichtet.

    Aber was gibt es neues? Klar, weiss facebook alles, was man ihm sagt und was es daraus schliessen kann.

    Aber was weiss es, was man ihm nicht sagt? Darüber lässt mich diese Video im Unklaren.

  • 05.11.2011 01:00 Uhr

    von Mark:

    Es ist bekannt, dass ein ehemaliges CIA-Mitglied im Vorstand von Facebook sitzt. Dass Geheimdienste gerne mehr als weniger wissen, ist auch bekannt. Noch Fragen?

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