• 13.08.2010

Schwule im Irak

Ein Pogrom auf Raten

Im Irak können Schwule nur überleben, wenn sie unsichtbar bleiben. Dem Abzug der US-Truppen, der nun beginnen soll, sehen die Homosexuellen mit Sorge entgegen.von Martin Reichert

  • 23.08.2010 11:12 Uhr

    von grafinger:

    Tja, "Gibuld", vielleicht solltest Du Deine Aussagen etwas genauer recherchieren.
    "Bei den Beschuldigten handelt es sich laut Polizei um zwei türkische Staatsbürger im Alter von 19 und 23 Jahren sowie zwei 21-jährige Deutsche mit türkischer und afghanischer Herkunft."
    (http://www.augsburger-allgemeine.de)
    Wie wäre es bei Dir mit etwas Selbstkritik?

  • 18.08.2010 20:26 Uhr

    von Gibuld:

    Prinzipiell habe ich mit Schwulen nicht sehr viel am Hut, trotzdem bin ich mit ihnen völlig solidarisch hinsichtlich der Verfolgungen . egal von nwelcher Seite. Es freut mich zu sehen, daß sich nun auch in dieser Szene ein Bewußtsein hinsichtlich der uns bedrohenden Islam-Gefahr breitmacht. Ich hoffe nur, dass ihre natürliche Nähe zu den links-grünen Islam-Pushern bei diesen vielleicht mal ein wenig Selbstkritik fördert. Die Verlogenheit in der stinknormalen Tagespresse hinsichtlich der Täterherkunft bei (Massen-)Vergewaltigungen und Gewaltkriminalität hat inzwischen fatale Folgen:
    Der Ablauf in Gersthofen läßt sich nur durch völlige Arglosigkeit der 18-jährigen erklären. Kein Wunder, die sechs Täter scheinen ja auch in diesem Fall lt. Presse gestandene Deutsche zu sein.

  • 17.08.2010 10:58 Uhr

    von Rainer David W. Früh:

    @ Jasmin
    Es geht hier nicht um "Übermut" und Arroganz gegenüber denen, die Schwule jeden Alters (und nicht nur diese) an Kranwagen aufhängen. Es geht um nichts anderes als um Menschenleben. Ich werde nie verstehen, wie eiskalt man sein kann, wie Sie, wenn es um Diskriminierung und physische Vernichtung von Menschen geht, die eben eine andere sexuelle Ausrichtung haben. Und Ihren wirklich dummen Hinweis, dass Homophobie in allen Ländern der "drei Religionen" ein Problem sei. Wissen Sie nicht, dass (und darauf zielte Ihr Hinweis) sich zum Beispiel die palästinensische Schwulenszene in der Hauptsache in Israel abspielt, unter anderem, weil dort Schwule eben nicht staatlicherseits mit dem Tode bedroht sind. Und auf wetliche Länder, die mittlerweile in höchsten Staatsämtern bekennende Schwule haben, hier mit dem Finger zu zeigen und damit die Taten der islamischen Despotien zu verharmlosen, will heißen zu relativieren, ist mehr als verwerflich.
    Ja, wir hatten auch in allen "westlichen" Ländern lange genug Diskriminierung von Schwulen, dieser 50er Jahre Muff wurde aber von den liberalen Gesellschaften im Westen in den vergangenen 50 Jahren erfolgreich bekämpft, worauf wir stolz sein dürfen und es auch sind! Dass diese Entwicklung in der Hauptsache von (islamischen) Einwanderern nun wieder zurückgedreht wird, mit Schwulenbashing (zum Beispiel schon in Schulen) und einige Erzkonservative hierdurch wieder Morgenluft wittern, stimmt auch mich nachdenklich und wütend zugleich. Dies ist schlimmer, als ein eventuell noch vorhandener Dumpfkopf, der im bayrischen Wald seine Vorurteile pflegt, aber ansonsten harmlos ist.

  • 17.08.2010 10:44 Uhr

    von bulgur:

    @Jasmin
    Zur Erinnerung: Die Menschenrechte sind universal - man darf sie weltweit ansprechen. Wer das aber aus Rücksicht auf andere Kulturen nicht machen möchte sollte sich nicht progressiv, links oder sonstwie emanzipatorisch nennen sondern einfach den Tatsachenins Auge sehen: diese Meinung ist "konservativ".

  • 17.08.2010 01:10 Uhr

    von Jasmin:

    Die Darstellung hier ist sehr krass. Von meinen Freunden in Bagdad habe ich liberalere Einstellungen geschildert bekommen.
    Und Homophobie ist ja wohl nicht nur in Irak ein Problem sondern in jedem Land wo ein starker Glaube herrscht egal welche der drei Religionen es ist.

    Ich bin einfach den Uebermut und die Arroganz satt mit der wir als Westeuropaer auf andere Laender schauen, denen wir am liebsten unsere Werte einpflanzen wuerden.

  • 16.08.2010 15:40 Uhr

    von Rainer David W. Früh:

    @stimmvieh:
    Zitat:"Und so unverständlich uns die Menschrechtslage in vielen Ländern der Welt auch erscheint, Toleranz und Respekt für Homosexuelle, Frauen und andere Gruppen lässt sich nicht erzwingen."
    Soso, Toleranz lässt sich (natürlich in islamischen Ländern) nicht erzwingen.
    Sollen wir diesen Stuss auch Kritikern der "national befreite Zonen" in den neuen Bundesländern erzählen?
    Klar, die Linke befindet sich bei solchen Themen im absoluten Zielkonflikt: Hier in Deutschland die Beschützerrolle für alle Minderheiten heucheln und gegenüber den Islamisten, die man in ihrem Hass auf Israel und im "Kampf gegen den Zionismus" unterstützen will, kann man so viel liberale Grundhaltung nicht aufnötigen. Aber, sie sind ja in guter Gesellschaft, unsere linken Helden: Der andere Held, unser Bundesaußenminister, will den islamischen Despoten auch nicht mehr den Anblick eines schwulen Paares zumuten und lässt seinen Lebensgefährten in Zukunft zu Hause, wenn er dienstlich solche Länder besucht.

  • 15.08.2010 10:00 Uhr

    von adenauer:

    Auch in etlichen der 50 US Bundesstaaten ist es für Homosexuelle enorm schwierig.
    Viel schlimmer ist es aber in Saudi Arabien, Emirate, Katar, Ägypten, ...
    Im übrigen würden sich die saudischen Frauen freuen, wenn sie ein Auto fahren dürften. Über das Frauenwahlrecht muß man dort ja nicht reden, da nicht gewählt wird.

  • 14.08.2010 18:53 Uhr

    von allonso:

    Es ist wirklich gut, das mal jemand die echten Probleme, die im Irak anstehen beim Namen nennt!

  • 14.08.2010 17:25 Uhr

    von Stimmvieh:

    In anderen Worten, die USA sollten für immer im Irak bleiben, um die Rechte von Schwulen zu schützen? Nach der Logik müssten sie auch gleich im Iran, in Saudi-Arabien und in Jamaika einmarschieren, und sicherlich auch in einer Reihe weiterer Länder.
    So schrecklich die Lage für Homosexuelle auch sein mag, Militär kann doch keine Lösung dafür sein.
    Und so unverständlich uns die Menschrechtslage in vielen Ländern der Welt auch erscheint, Toleranz und Respekt für Homosexuelle, Frauen und andere Gruppen lässt sich nicht erzwingen.

  • 14.08.2010 15:22 Uhr

    von les:

    Tolle Subline Jungs!

    Wenn das so ist, dann sollten die Truppen doch bitte, zum Schutz der Schwulen, im Irak bleiben und die illegale Besatzung weiterführen.

  • 14.08.2010 13:07 Uhr

    von schariafreund:

    Frau Roth hat recht sich zu diesem Thema nicht öffentlich zu äußern. Das wäre doch immerhin eine Bereicherung auch für unsere Kultur.

  • 14.08.2010 09:28 Uhr

    von Helmut:

    In keinem islamischen Land dieser Welt gibt es eine Tradition der Menschenrechte. Dafür gibt es einen logischen Grund. Da muß man nur mal die Kairoer Erklärung der Menschenrechte lesen.

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