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Schwerpunkt Anti-Akw

  • Altmaier besucht Atommülllager

    Ganz dicke in Asse

    Erst zu den Aktivisten, dann mit SPD-Chef Gabriel an den Bohrknopf: Bei seinem Besuch in der Asse kündigt Umweltminister Altmaier eine Beschleunigung des Verfahrens an. von Malte Kreutzfeldt

  • Alle zehn Jahre ein Super-GAU

    Die Wahrheit schlichter Mathematik

    Die Wahrscheinlichkeit eines Atomunfalls ist 200-mal höher als bislang angenommen. Weltweit am meisten gefährdet ist der Südwesten Deutschlands. von Kai Schöneberg

  • Atomgegner stoppen Urantransport

    Vertäutes Gefahrengut

    Aktivisten haben am Montag bei Münster einen Atomtransport aufgehalten. Der Zug kam aus der Urananreicherungsanlage in Gronau und war Richtung Frankreich unterwegs.

  • Energieforscher über japanische Atomlobby

    "Das ist ein politischer Krieg"

    Für ein paar Tage muss Japan ohne Atomstrom auskommen. Geht doch, sagt der Energieforscher Tetsunari Iida. Und warnt: „Die Atomlobby ist zäh“.

  • Atomkraft in Japan

    Der unbeabsichtigte Ausstieg

    Gut ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima hat Japan das letzte von über 50 Kraftwerken abgeschaltet. Doch die Atomlobby setzt auf einen Neuanfang. von Martin Fritz

  • Proteste in Gorleben

    Wut über geheime Verhandlungen

    Demonstranten wollen, dass Gorleben als Endlagerstandort ausgeschlossen wird. Hinter verschlossenen Türen soll die Politik aber längst über den Atomendmüll geeint sein. von Reimar Paul

  • Energieförderung von gestern

    Atomkraft aus Elysium

    Mehrere EU-Staaten fordern, die Atomenergie wie erneuerbare Energien zu fördern. Ein Offenbarungseid, der zeigt, dass sich die Kernkraft nicht mehr rechnet. von Ingo Arzt

  • AKW-Zwischenfall in Frankreich

    Atomaufsicht spricht von „Störung“

    Der Unfall im nordfranzösischen Atomkraftwerk Penly wird von der Atomaufsichtsbehörde auf der zweitniedrigsten Stufe 1 eingeordnet. An einem Reaktor tritt radioaktives Wasser aus.

  • Nuklearsicherheitsgipfel in Südkorea

    Grünes Wachstum im koreanischen Stil

    Auf dem Nuklearsicherheitsgipfel geht es der südkoreanischen Regierung vor allem um die Förderung der eigenen Atomwirtschaft. Ihre Reaktoren sollen zum Exporthit werden. von Malte Kollenberg

  • Rost im Atommülllager Neckarwestheim

    EnBW findet angerostetes Fass

    Zuerst wurde im Zwischenlager Brünsbüttel ein verrostetes Fass mit Atommüll entdeckt. Nun sind Kontrolleure von EnBW auch in Neckarwestheim fündig geworden.

  • Mangelnde Castorbehälter

    AKW-Rückbau verzögert sich

    Der Atomindustrie fehlen Behälter, um die Brennstäbe aus den vom Netz genommenen AKWs abtransportieren zu können. Das verlängert nun das Risiko. von Bernward Janzing

  • Ein Jahr nach dem Fukushima-Gau

    Die deutsche Atomangst

    Berechtigte Sorge oder kollektive Hysterie? Den Deutschen ist das Risiko der Atomkraft zu hoch. Gesellschaftlicher Konsens gelingt oft erst nach Katastrophen. von S. Döring & F. Feger

  • Norbert Röttgens Ausstiegsstrategie

    Der Trickser

    Schnell und wendig hat Norbert Röttgen den Atomausstieg zu seinem Thema gemacht. Die Strategie: als Sieger auftreten, auch wenn etwas schiefgegangen ist. von M.Kreutzfeldt / U. Schulte

  • Französisches AKW Cattenom

    Mehrere Länder fordern Stilllegung

    Der „Stresstest“ der Anrainer-Länder zeigt gravierende Mängel beim Atomkraftwerk Cattenom auf. Darunter Defizite bei der Notstromversorgung, der Kühlung und der Erdbebensicherheit.

  • Folgen des deutschen Atomausstiegs

    Französischer AKW-Strom importiert

    Keiner in Europa produziert mehr Atomstrom als Frankreich. Seit dem Abschalten der deutschen AKWs nach Fukushima wird einfach mehr "sauberer" Strom aus dem Nachbarland importiert.

  • Sicherheitsprüfung atomare Zwischenlager

    Der "unstressige" Stresstest

    Die Bundesregierung hat vor Monaten versprochen, die Sicherheit aller atomaren Zwischenlager zu prüfen. Laut einer Anfrage der Grünen ist sie nicht weit gekommen. von Ingo Arzt

  • Suchverfahren Atommüllendlager

    Streitpunkte vertagt

    Zentrale Fragen zum Gesetzentwurf bleiben beim Bund-Länder-Treffen offen. Die SPD-Bundestagsfraktion übt scharfe Kritik am "Gorleben-Findungsgesetz". von Malte Kreutzfeldt

  • Kritik an Baden-Würtembergs Klimazielen

    Greenpeace widerspricht Grün-Rot

    Der Atomausstieg ist nicht schuld an Baden-Württembergs wenig ambitionierten Vorgaben zur CO2-Reduktion. Der Ausstoß ist durch europaweiten Emissionshandel gedeckelt. von Nadine Michel

  • Klage gegen den Atomausstieg

    Vattenfall will Entschädigung

    Vattenfall verklagt Deutschland vor der Weltbank wegen Vernichtung von Vermögen. Der Konzern will sich die Stilllegung seiner AKW versilbern lassen. von Sven-Michael Veit

  • Umweltminister Birkner über Gorleben

    "Erkundungsarbeiten unterbrechen"

    Gorleben sollte bei der Suche nach einem Atommüllendlager nicht von vornherein ausgeschlossen werden, meint Niedersachsens FDP-Umweltminister Birkner.

  • Suche nach einem Atommüllendlager

    Gorleben-Aus ist möglich

    Umweltverbände drängen vor dem Bund-Länder-Gipfel darauf, Gorleben auszuschließen. Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner (FDP) lehnt dies jedoch ab. von Malte Kreutzfeldt

  • Linke bezichtigt Merkel der Gorleben-Lüge

    Warnung ignoriert

    Dokumente des Untersuchungsausschusses belegen, dass eine Studie zur Endlagerung in Salzstöcken in der Öffentlichkeit falsch dargestellt wurde. von Malte Kreutzfeldt

  • Energiewende im Praxistest

    Atomkraft an die Wand geblasen

    Engpass im Rekordwinter? Von wegen. Deutschland exportiert Strom, während er im Atomland Frankreich wegen der vielen Elektroheizungen knapp wird. von Bernward Janzing

  • Atomkraftgegner in Gronau

    Vor Ort gegen die Atomkraft

    Deutschlands Urananreicherungsanlage steht in Gronau. Dort wollen Atomkraftgegner auf einer internationalen Urankonferenz neue Aktionen planen. von Andreas Wyputta

  • Kosten der Atomkraft in Frankreich

    Im Kern falsch gerechnet

    Von wegen billig: Der oberste Rechnungshof Frankreichs legt dar, dass die angeblich so günstige Atomenergie wesentlich teurer ist als bisher angenommen. von Rudolf Balmer

  • Endlager Gorleben

    Streit bei und mit den Grünen

    Der Gorlebener Salzstock bleibt der Knackpunkt bei der Endlagersuche. Die Grünen sind uneins darüber, wie weiter verfahren werden kann. von Malte Kreutzfeldt

  • Endlagersuche in Gorleben

    "Wir sind gebrannte Kinder"

    Faule Kompromisse versus gefährliche Strategien? Ein Streitgespräch zwischen Sylvia Kotting-Uhl (Grüne) und Wolfgang Ehmke (BI Lüchow-Dannenberg).

  • Atomaufsicht in Japan

    Ganz sicher überprüft

    Die Internationale Atomenergiebehörde stellt der Regierung in Tokio ein gutes Zeugnis aus: Die Auswertung der Stresstests für Japans AKW entspreche internationalen Standards.

  • Streit bei den Grünen

    Minister verteidigen Gorleben-Pläne

    Nach massiver Kritik aus Niedersachsen bleiben die Süd-Grünen hart: Gorleben soll Teil des neuen Endlager-Verfahrens bleiben. Man wolle aber die "Befindlichkeiten ernst nehmen". von Malte Kreutzfeldt

  • Streit zu Gorleben

    Geologische Mängel spalten Grüne

    Die Rolle von Gorleben sorgt für Ärger bei den Grünen. Niedersachsen kritisiert die Haltung der grün regierten Bundesländer als "unseriös". von Malte Kreutzfeldt

Die taz wird ermöglicht durch 11.862 GenossInnen
01062012

Stichwort: Schwerpunkt Anti-Akw

Der Live-Ticker zum Castortransport 2011 zum Nachlesen auf taz.de.

 

Zur Bilderstrecke "Castortransport 2011".

 

Am 30. Mai 2011 hat die schwarz-gelbe Koalition ihren Atomkurs radikal verändert. Bis dahin galt der Ausstieg aus dem rot-grünen Atomausstieg, die deutschen AKW sollten bis nach 2030 laufen - also im Schnitt zwölf Jahre länger als mit dem rot-grünen Atomkonsens.

 

Nun heißt es: Die acht ältesten deutschen AKW bleiben abgeschaltet, die restlichen laufen zum großen Teil bis 2021 oder 2022 weiter. Nach der Atomkatastrophe in Fukushima kippte die Stimmung auch unter den Unionswählern gegen die Atomkraft, die wichtige Wahl in Baden-Württemberg ging für Merkel verloren.

 

Deshalb nun die Umkehr. Im Eiltempo werden nun Atomgesetz und andere Energiegesetze umgeschrieben. Auch das Genehmigungsrecht für Stromleitungen soll vereinfacht werden. Das Eiltempo soll alle überrumpeln: die Energiekonzerne und ihre Abgeordnetenfreunde ebenso wie die Anti-Atom-Bewegung und die Regierungen der Bundesländer.

 

Wie die Anti-Atom-Bewegung reagiert; wie das Energiesparen bei Elektrogeräten, der Industrie und den Gebäuden berücksichtigt wird, was auf Mieter und Hausbesitzer zukommt; wie der Verbraucher sich für die Energiewende motiviert - die taz berichtet in diesem Schwerpunkt darüber.

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