• 30.07.2010

Russlands Opposition

Die Zeichen stehen auf Gewalt

Demonstrieren für die Versammlungsfreiheit. Am Samstag möchte die russische Opposition wieder auf die Straßen gehen – auch ohne amtliche Genehmigung.von Bernhard Clasen

  • 01.08.2010 16:27 Uhr

    von Richard:

    Alles kein Problem in Russland, wenn man die Demo anmeldet. Aber so Leute wie Kasparow legen es ja auf Eskalation an, um im Westen ein schlechtes Bild über Russland zu erzeugen.

    http://www.youtube.com/watch?v=8qSHwjU2EGM

  • 31.07.2010 17:13 Uhr

    von Peter Bitterli:

    Der Adenauer-Staat, der De Gaulle-Staat und die USA zur Zeit von Bürgerrechtsbewegung und Anti-Vietnam-Protesten waren wesentlich intoleranter, repressiver und brutaler als das heutige Russland. Seinerzeit gab es Tote auf Strassen und Universitätsgeländen. Wo sind die Toten in Russland? Wo die verurteilten und inhaftierten Oppositionellen?

  • 31.07.2010 16:16 Uhr

    von Benz:

    Die Sache ist die, dass die Nationalbolschewistische Partei zahlreiche Verbrechen begangen hatte (Abfackeln von Aemtern, Sachbeschädigungen, Ueberfaelle) und ein extremistisches Gedankengut vertritt ("Russland den Russen", Aufrufe zur Vernichtung von Rentnern, Aufrufe zum Krieg gegen die Nato). Deshalb wurde sie verboten.

    Wenn nun eine verbotene Partei eine Demonstration anmelden möchte,ist es logisch, dass sie nicht genehmigt wird. Das ist in DE nicht anders.

    Dass wissen auch die Oppositionellen. Sie könnten sehr einfach ihre Demos abhalten, wenn sie die Nationalbolschewisten rauswerfen würden. Aber das Verbot kommt gelegen, weil sie sich diese Oppositionellen gerne als vom Staat unterdrückt darstellen. Und ausserdem so viel mehr Aufmerksamkeit in westlichen Medien ("RU hat schon wieder eine Demo verboten!") bekommen.

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