• 28.06.2010

Rot-Rot-Grüner Think-Tank

Wenig Geld und große Ansprüche

Das Institut Solidarische Moderne, ein parteiübergreifender linker Think-Tank, nimmt seine Arbeit auf. Nicht weniger als ein "Hegemoniewechsel" soll her. Doch die Mittel sind bescheiden.von Martin Kaul

  • 28.06.2010 19:08 Uhr

    von Gegen die Gefahr von Links:

    Ein linker Think-Tank...so so, schaut her.

    Das ist viel mehr eine Vereinigung von radikelen Linken, Kommunisten, Rotfaschisten und anderen Gruppieren des linksextremen Spektrums. Deren einziger Zweck ist die bessere Koordination der Verbreitung linker Propaganda. Was das mit einem Think Tank zu tun hat, bleibt wohl offen.

    SPD/Grüne/Linke führen sich auf wie die Axt im Walde, wenn in Baden-Württemberg ein Mitglied des Studienzentrums Weikersheim für einen Minister arbeitet oder wenn CDU-Politik der Jungen Freiheit ein Interview geben. Selbst aber eine derartige Sache aufziehen.

    Naja typisch Linksaußen eben. Gegen die Demokratie und die Freiheit. Für Intoleranz und Unterdrückung. 40 Jahre wurde ja bereits geübt.

  • 28.06.2010 14:21 Uhr

    von wilko0070:

    Was hat Ypsilanti mit "Think" zu tun?

  • 28.06.2010 09:15 Uhr

    von Günther Gruchala:

    Klasse Idee, sollten wir weiter ausbauen
    G.Gruchala
    http://www.mein-herz-schlaegt-links.de

  • 28.06.2010 08:17 Uhr

    von sitz grad im Starbucks:

    Das ISM ist überflüssig.
    Es ein ein Think-Tank von Politikern. Wissenschaft ist kaum vertreten und ebenso werden die Debatten geführt werden.
    Ich verstehe nicht, wozu es da ein "Institut" braucht... Pizza-Connection, Anden-Pakt und Co kamen auch ohne Vereinsgründung aus.

    Davon abgesehen... welche Lagergrenzen sollen überwunden werden? Nichtmals rote Seeheimer oder grüne Realos sind dabei soweit ich sehe... wahrscheinlich weil diese das ISM nur als Vorbereiter für Rot-Rot-Grün sehen... also klassisches Lagerdenken

  • 27.06.2010 16:46 Uhr

    von Stimmvieh:

    "Im Gegensatz zu mächtigen Lobbyorganisationen wie etwa der neoliberalen, von der Wirtschaft finanzierten "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft", die jährlich über rund 8,3 Millionen Euro verfügt, steht dem ISM, das sich bislang nur über Mitgliedsbeiträge finanziert, ein Jahresbudget von gerade einmal 86.000 Euro zur Verfügung. Selbst der Geschäftsführer arbeitet ehrenamtlich."

    Das ist ein echtes Problem, finde ich. Die INSM ist ja nicht einmal so sehr ein Think Tank wie eine Propagandamaschine, die ihr Budget eingesetzt hat, um die öffentliche Meinung massiv zu beeinflussen. Solange von linker Seite kein entsprechendes finanzielles und mediales Gegengewicht aufgebaut wird, wird es kaum möglich sein, die Meinungshegemonie der Neoliberalen zurück zu drängen. Selbst dann vielleicht nicht.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder