• 24.04.2009

Prozess gegen Cap Anamur-Chefs

Flüchtlingshelfer sollen in Haft

Die Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft für die früheren Chefs der Cap Anamur, weil sie bei der Rettung Schiffbrüchiger angeblich finanzielle Interessen gehabt hätten.von Michael Braun

  • 08.05.2009 13:51 Uhr

    von Thomas Walter Maria:

    Die Vorwürfe gegen Kapitän Schmidt und Herrn Bierndl
    sind absolut skandalös. Kapitän Schmidt unterichtet in Lübeck wie man Leben rettet, dies hat er mit der Kap Anamur auch vorbildlich demonstriert.
    Und jetzt soll er dafür bestraft werden?
    unglaublich

  • 29.04.2009 12:07 Uhr

    von Unzeit-gemäß:

    Was derzeit in Italien vor sich geht bzw. im Parlament gerade verhandelt wird, ist unglaublich: geduldete Progrome gegen Roma-Camps, Fingerabdrücke-nehmen von Roma-Kindern, Medienhetze bezüglich "Zigeunern die Kinder klauen", Minister, die Schwarze als "bingo-bongos" bezeichnen, Bildung von "Bürgerwehren", dazu Soldaten, deren Präsens in den Städten den angeblichen "Einwanderungs-Notstand" illustrieren soll ect. ect. Und jetzt eben Haftstrafen für die Rettung schiffsbrüchiger Afrikaner.

    Die treibende Kraft bei dieser rechtspopulistischen Welle ist interessanter Weise weniger der opportunistische Berlusconi oder die (in der Tat weichgespülte)Ex-Alleanza-Nazionale, sondern die LEGA NORD, die sich im reichen Norditalien als lagerübergreifende, "post-ideologische Regionalpartei" darstellt und in deren Reihen sich sogar ehemalige Kommunisten und Grüne finden!

    Die Opposition dort ist im Augenblick marginal und in der breiteren europäischen Öffentlichkeit wird Italien nur als pittoreskes Urlaubsland mit einem etwas exzentrischen Regierungschef wahrgenommen. Die europäische radikale Rechte hingegen hat Italien als Modell für sich entdeckt (siehe jüngster Kongress in Mailand).

  • 27.04.2009 21:14 Uhr

    von Hans im Glück:

    Also wirklich Herr Rauch, also wenn sie denken so einfach sei das Problem zu lösen treten sie doch damit mal vor den Bundestag. Fände es großartig! So wie sie hier skandieren klingts ja gleich so als ob es an einzelnen Staatsbürgern liegen würde, ein solch komplexes Problem zu lösen...

    Ich lass mich mal auf das Niveau herab:

    Vielleicht könnten sie sich so einen niedlischen schwarzafrikaner günstig erstehen, damit er ihnen die Hausarbeit abnimmt! Dann wäre doch allen geholfen?

    Ganz großes Kino

  • 24.04.2009 01:27 Uhr

    von Werner Rauch:

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    Hallo Herr Gott,

    statt zu polemisieren, könnten Sie mal einen sinnvollen Vorschlag zur Lösung des Problems der Zuwanderung liefern? Haben Sie vielleicht in Ihrer Wohnung ein Zimmer frei und in Ihrer Firma einen Job für die Einwanderer?
    Zahlen sie genüg Steuern, um die Sozialhilfe aufzubringen?

    MfG Werner

  • 23.04.2009 15:59 Uhr

    von Gott:

    Könnte unser tolles Merkel nicht mal mit den Italienern reden? Aber die Union würd es ja sicherlich gern genauso machen.

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