Eigentlich sollte der bundesweite Bildungsstreik am Freitag enden. Er war so erfolgreich, dass manche Studenten nächste Woche weitermachen wollen.von F. Lee / P. Wrusch
zur Situation in Heidelberg siehe http://tinyurl.com/kuedo5
21.06.2009 16:07 Uhr
von Johanna:
Die Forderungen sind glasklar, sie standen schon vor der Streikwoche selbst lange deutlich im Internet. Somit kann sich jeder Bildungspolitiker und Wissenschaftler für die Umsetzung stark machen und sich niemand mehr herausreden, etwas sei uneinheitlich, ihm unklar oder er habe nichts gewusst. Die Fehler des Bildungssystem sind allen bewusst, jetzt heißt es Verantwortung und Geld in die Hand nehmen und Punkt für Punkt schnell abbauen. Bildung kann nicht warten, da sie für Menschen und Demokratie essentiell ist, 10 Jahre diktatorisches verschultes Bologna-Modell und dauerhafte Bildungsmissstände sind zu viel, wir wollen eine kluge Gesellschaft und Politik, daher sind konstant weitere friedliche und geeignete Aktionen notwendig.
21.06.2009 15:49 Uhr
von Bonn:
Hart bleiben.
20.06.2009 20:02 Uhr
von Axel:
Zahlen sprechen lassen und um der Verantwortung von CDU/SPD wissen:
»Die Hypo Real Estate hat 102 Milliarden Euro bekommen, während der gesamte Hochschuletat nur 18 Milliarden Euro beträgt«
Da klingen vielen Münteferings Worte zu den Bildungsstreiks auf dem Juso-Bundeskongreß, "man müsse die Forderungen der jungen Leute aufnehmen" und "Bildung ist Menschenrecht, ganz vornean" wie Hohn - und die Jusos klatschen brav Beifall.
20.06.2009 18:52 Uhr
von Bääääääärrrrk!!!:
Träumt weiter, von wegen ERFOLG, diese Politpappnasen insbesondere CDU SCHAVAN lassen ein bischen Zeit vergehen und das war's! In drei Wochen ist eh alles vergessen, für die Medien und die Öffentlichkeit und somit für die Parteibuchbonzen. WEITER STREIKEN!!! So lange bis die POLIT-LOBBYISTEN-KNECHTE kalte Füsse kriegen, sonst passiert da null und gar nichts.
20.06.2009 18:27 Uhr
von buckelwal:
Einige Forderungen könnte übrigens auch sein:
1. In jeder Schul-Kantine, Hochschul-Mensa etc. nur noch Produkte zuzulassen, die mindestens entweder ein Bio-Siegel haben, oder ein Fair-Trade Siegel
2. Schulen und Hochschulen sollen ihren Strom nur von echten 'sauberen' Öko-Strom-Anbietern beziehen
3. Schulen und Hochschulen sollen ihre Gebäude, ggf. auch mithilfe von SchülerInnen und Studis energetisch sanieren, z. B. Geothermie-Wärmesonden/pumpen, Wärmedämmung, Wintergartenvorbauten, gut isolierende Fenster und Solaranlagen.
4. Umwandlung von Parkplätzen in Schul- und Hochschulnähe in Grünflächen, oder zumindest eine begehbare Grünalage auf dem Dach von Parkhäusern etc. in Schul- und Hochschulnähe.
5. Schul- und Hochschul-Lehrende (Prof.s etc.), die mit schlechtem Beispiel in Sachen soziale oder ökologische Nachhaltigkeit vorangehen, z. B. durch spritfressende große & schwere Pkw, sind als solche öffentlich in Schul-/Hochschul-Versammlungen zur Rechenschaft zu ziehen, z. B. durch Strafzahlungen in eine Kasse, die der Schule/Hochschule zugute kommt und demokratisch von SchülerInnen/Studierenden mitverwaltet wird.
20.06.2009 14:42 Uhr
von Friedrich:
Freie Bildung.
Das ist die einzige Ressource, die Deutschland noch bleibt.
Hoffentlich erkennen das auch die Damen und Herren Politiker.
19.06.2009 23:40 Uhr
von Gabriel:
Die erste Streikwoche ist ein großer Erfolg, die Studenten waren ungeheuer kreativ und erhielten erste Aufmerksamkeit, so muss es weiter gehen, großes Kompliment.
Warum wurde noch keine Studentenpartei gegründet, die sehr erfolgreich sein dürfte. So etwas gab es schon einmal, mit sehr weitreichendem Parteiprogramm, auch wenn es aktuell zunächst um die miserable Bildungspolitik im Land geht: de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Studentenpartei
Eine Studenten- und Akademikerpartei wahrhaft intellektueller Politiker vorwiegend aus der Wissenschaft hätte durchaus großes Potential. Schon das Parteiprogramm von Beuys war sehr umfangreich und mit gesellschaftlich verantwortungsvoll vor allem denkenden aber auch handelnden Politikern dürfte man in jedem Fall ein Konkurrenzergebnis zu den bisher etablierten kleinen Parteien Grüne, Liberale, Linke erzielen. Denn Zielgruppe sind nicht nur Studenten, sondern auch bereits berufstätige unzufriedene Akademiker mit gesamtgesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein, insbesondere auch hinsichtlich Bildungssystem, und das sind nicht wenige. Hauptziel sollte eine Intellektualisierung der Politik im BT sein, so dass Probleme erst umfassend interdisziplinär öffentlichkeitswirksam diskutiert werden, bevor sie verabschiedet und wie heute dann die schlechten Resultate stets erst wieder aufwendig korrigiert werden müssen.
19.06.2009 21:41 Uhr
von JaK:
zur Situation in Heidelberg siehe http://tinyurl.com/kuedo5
Leserkommentare
11.02.2011 17:53 Uhr
von Bonn:
Hart bleiben.
11.02.2011 17:53 Uhr
von JaK:
zur Situation in Heidelberg siehe http://tinyurl.com/kuedo5
21.06.2009 16:07 Uhr
von Johanna:
Die Forderungen sind glasklar, sie standen schon vor der Streikwoche selbst lange deutlich im Internet. Somit kann sich jeder Bildungspolitiker und Wissenschaftler für die Umsetzung stark machen und sich niemand mehr herausreden, etwas sei uneinheitlich, ihm unklar oder er habe nichts gewusst. Die Fehler des Bildungssystem sind allen bewusst, jetzt heißt es Verantwortung und Geld in die Hand nehmen und Punkt für Punkt schnell abbauen. Bildung kann nicht warten, da sie für Menschen und Demokratie essentiell ist, 10 Jahre diktatorisches verschultes Bologna-Modell und dauerhafte Bildungsmissstände sind zu viel, wir wollen eine kluge Gesellschaft und Politik, daher sind konstant weitere friedliche und geeignete Aktionen notwendig.
21.06.2009 15:49 Uhr
von Bonn:
Hart bleiben.
20.06.2009 20:02 Uhr
von Axel:
Zahlen sprechen lassen und um der Verantwortung von CDU/SPD wissen:
»Die Hypo Real Estate hat 102 Milliarden Euro bekommen, während der gesamte Hochschuletat nur 18 Milliarden Euro beträgt«
Da klingen vielen Münteferings Worte zu den Bildungsstreiks auf dem Juso-Bundeskongreß, "man müsse die Forderungen der jungen Leute aufnehmen" und "Bildung ist Menschenrecht, ganz vornean" wie Hohn
- und die Jusos klatschen brav Beifall.
20.06.2009 18:52 Uhr
von Bääääääärrrrk!!!:
Träumt weiter, von wegen ERFOLG, diese Politpappnasen insbesondere CDU SCHAVAN lassen ein bischen Zeit vergehen und das war's!
In drei Wochen ist eh alles vergessen, für die Medien und die Öffentlichkeit und somit für die Parteibuchbonzen.
WEITER STREIKEN!!! So lange bis die POLIT-LOBBYISTEN-KNECHTE kalte Füsse kriegen, sonst passiert da null und gar nichts.
20.06.2009 18:27 Uhr
von buckelwal:
Einige Forderungen könnte übrigens auch sein:
1. In jeder Schul-Kantine, Hochschul-Mensa etc. nur noch Produkte zuzulassen, die mindestens entweder ein Bio-Siegel haben, oder ein Fair-Trade Siegel
2. Schulen und Hochschulen sollen ihren Strom nur von echten 'sauberen' Öko-Strom-Anbietern beziehen
3. Schulen und Hochschulen sollen ihre Gebäude, ggf. auch mithilfe von SchülerInnen und Studis energetisch sanieren, z. B. Geothermie-Wärmesonden/pumpen, Wärmedämmung, Wintergartenvorbauten, gut isolierende Fenster und Solaranlagen.
4. Umwandlung von Parkplätzen in Schul- und Hochschulnähe in Grünflächen, oder zumindest eine begehbare Grünalage auf dem Dach von Parkhäusern etc. in Schul- und Hochschulnähe.
5. Schul- und Hochschul-Lehrende (Prof.s etc.), die mit schlechtem Beispiel in Sachen soziale oder ökologische Nachhaltigkeit vorangehen, z. B. durch spritfressende große & schwere Pkw, sind als solche öffentlich in Schul-/Hochschul-Versammlungen zur Rechenschaft zu ziehen, z. B. durch Strafzahlungen in eine Kasse, die der Schule/Hochschule zugute kommt und demokratisch von SchülerInnen/Studierenden mitverwaltet wird.
20.06.2009 14:42 Uhr
von Friedrich:
Freie Bildung.
Das ist die einzige Ressource, die Deutschland noch bleibt.
Hoffentlich erkennen das auch die Damen und Herren Politiker.
19.06.2009 23:40 Uhr
von Gabriel:
Die erste Streikwoche ist ein großer Erfolg, die Studenten waren ungeheuer
kreativ und erhielten erste Aufmerksamkeit, so muss es weiter gehen, großes
Kompliment.
Warum wurde noch keine Studentenpartei gegründet, die sehr
erfolgreich sein dürfte. So etwas gab es schon einmal, mit sehr weitreichendem
Parteiprogramm, auch wenn es aktuell zunächst um die miserable Bildungspolitik
im Land geht: de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Studentenpartei
Eine Studenten-
und Akademikerpartei wahrhaft intellektueller Politiker vorwiegend aus der
Wissenschaft hätte durchaus großes Potential. Schon das Parteiprogramm von Beuys
war sehr umfangreich und mit gesellschaftlich verantwortungsvoll vor allem
denkenden aber auch handelnden Politikern dürfte man in jedem Fall ein
Konkurrenzergebnis zu den bisher etablierten kleinen Parteien Grüne, Liberale,
Linke erzielen. Denn Zielgruppe sind nicht nur Studenten, sondern auch bereits
berufstätige unzufriedene Akademiker mit gesamtgesellschaftlichem
Verantwortungsbewusstsein, insbesondere auch hinsichtlich Bildungssystem, und
das sind nicht wenige. Hauptziel sollte eine Intellektualisierung der Politik im
BT sein, so dass Probleme erst umfassend interdisziplinär öffentlichkeitswirksam
diskutiert werden, bevor sie verabschiedet und wie heute dann die schlechten
Resultate stets erst wieder aufwendig korrigiert werden müssen.
19.06.2009 21:41 Uhr
von JaK:
zur Situation in Heidelberg siehe http://tinyurl.com/kuedo5