• 08.09.2010

Protest gegen Castor-Transport

AKW-Gegner wollen Schienen schottern

Ein Bündnis aus 40 linken Gruppen will das Gleisbett für den Castor-Transport unbenutzbar machen. Mit diesem bewussten Rechtsbruch wollen sie "der Atomlobby den Boden entziehen".von Martin Kaul

  • 15.09.2010 13:44 Uhr

    von Thorben:

    @Öko-Fritz
    (ggf. auch @Bernd, wenn es denn lohnt.)

    Leute wie Bernd gehören in meinen Augen zum dummen Mob. Mit Standard-Ausrufen in einfachster Form, damit sie auch vom kleinsten Mitschwimmer wieder erinnert werden können, versuchen diese Menschen ihrem demokratischen Recht auf freie Meinungsäußerung genüge zu tun.
    Hierbei ist es solchen Menschen wie Bernd nicht klar, wer eigentlich wo und dann noch wie viel Steuergelder verbrennt. Er selbst unterstützt diese Verbrennung der Gelder ja noch mit seiner dumpfen und richtungs-neutralen Einstellung.
    Ich zahle sehr viel Steuern - mich ärgern nicht die paar HarzIV-ler. Mich ärgert der dumme und stetig weiter verdummende Mob - die brave Mitte wie ein Bernd.
    Andererseits: man sollte diese Menschen einfach ignorieren, denn die stehen immer hinter den Anführern - egal welcher Couleur, mit langen Haaren, Aktenkoffer oder Oberlippenbart. Hauptsache Kopf auslassen...

  • 13.09.2010 01:44 Uhr

    von Öko Fritz:

    an Bernd:

    Das Risiko, dass ein Castor beim Flugtransport beschädigt werden ist nicht auszuschließen.

    D.h. DANN wäre um den Absturzort ca 2.000 km Radius, eine radiakive Verseuchung in der der Größenordnung von Tschernobyl möglich!


    Jede Bank muß Ihre Werttransporte selbst bezahlen! Weshalb sollen Atomstrombetreiber nicht alle Kosten tragen (Entsorgung, Sicherer Transport, etc.)

    Der diskreditierende Spruch über mittellose Täter ist weit unter Gürtelline: Hat also nur derjenige aus Bernd´s Sicht ein Recht auf Freitheit und Verteidigung seiner Rechte, wenn er "Geld" hat? - So ein unqualifizierter Beitrag tut echt weh!

  • 09.09.2010 18:14 Uhr

    von Hannes Roth:

    Auch als Steuerzahler: Find ich es wunderbar, dass es ein paar? (hoffentlich zehntausende) gibt, die sich nicht in aller Seelenruhe anschaun, was mit eben jenen Geldern gemacht wird (damit meine ich: Soziale Kürzungen bei gleichzeitiger tolerierter ständiger Körperverletzung = Atommüllendlagerung, auch auf Kosten des Steuerzahlers... oder das Thema Sparpaket, oder Abwrackprämie etc. etc.) Wer immer nur mit dem Finanzargument kommt, wird (will?) wohl eher wenig dazu beitragen gesellschaftliche Mißstände zu thematisieren, dagegen zu mobilisieren und den öffentlich nötigen Druck auch auf der Straße (in diesem Fall Schiene) umzusetzen. In diesem Sinne: Danke an die Schottern-Kampagnen-Menschen für die (im übrigen nicht bezahlte) wochen- und monatelange Arbeit und euch viel Glück und Kraft für die kommende Zeit!

  • 09.09.2010 12:45 Uhr

    von Rocco:

    Netter Artikel, kleine Ergänzung:
    Neben den benannten Gruppen wie IL, attac o.Ä. organisieren und unterstützen auch zahlreiche autonome Gruppen die Aktion. Von ihnen kam auch im wesentlichen die Aktionsidee...

  • 09.09.2010 11:13 Uhr

    von Ben:

    Klar verballern die Aktivisten "unsere" Steuergelder. Daher frage ich mich, warum die Atommüllproduzenten das nicht bezahlen? Sollen die doch für den Transport und die damit einhergehende Transportsicherung aufkommen. Hach, würde der Atomstrom dann schön unrentabel werden.

  • 09.09.2010 10:47 Uhr

    von fluxtron:

    Was sind denn ein paar leergeräumte Gleise im Vergleich zu Atommüll der Tausende Jahre nach uns noch vor sich hinstrahlen wird?
    Dabei kommt kein Mensch zu Schaden, aber durch die Kraftwerke schon, und das nur damit einige wenige sich noch ein paar Jahre weiter bereichern können.
    Die Politik ist doch selbst schuld, wenn sie gegen den Willen der Bevölkerung unbedingt die Linie der Atomindustrie fahren will.
    Widerstand gegen diesen Wahnsinn ist nicht nur legitim sondern dringend notwendig.
    Was fuer eine Erde wollen wir unseren Kindern hinterlassen?
    Diese Frage sollten sich auch all die PolizistInnen stellen, die den Castor wiedermal durchprügeln sollen.

  • 09.09.2010 09:35 Uhr

    von Leser:

    Als Steuerzahler sage ich schon mal danke an alle Spinner, die mit ihren Gesetzesbrüchen nichts ändern, aber die steuerfinanzierten Kosten dieser Transporte in die Höhe treiben.

  • 09.09.2010 08:50 Uhr

    von link:

    der Link 'rund 40 linke Gruppen' http://www.castor2010.org/ funktioniert nicht, kann es sein, daß das eher http://www.castor2010.de/ heißen sollte?
    gruß

  • 08.09.2010 23:33 Uhr

    von Ode Odens:

    Ihr Artikel "AKW-Gegner wollen Schienen schottern" ist unverantwortlich, ein offener Aufruf zum Rechtsbruch! Was das von Ihnen veherrlichte "Bündnis aus 40 Gruppen" vorhat, ist nicht einmal am Rande durch das Demonstrationsrecht gedeckt. Geplant sind hochkriminelle Aktionen. Wie gehabt werden "besonders aktive" Teilnehmer vermummt zu Werke gehen, sich somit selbst als erbärmliche Feiglinge entlarven. Wären sie wirkliche Demonstranten, würden sie ihr Gesicht zeigen. Darum geht es dem "Bündnis" aber nicht. Geplant sind handfeste (wohl auch handgreifliche) Straftaten.
    Die taz sollte zur Mäßigung aufrufen statt das geplante Feuer schon im Vorfeld erst richtig anzufachen.
    Ode Odens

  • 08.09.2010 21:02 Uhr

    von hippiepunk:

    Hoffen die wirklich, daß Staatsorgane, die in der Vergangenheit auch nicht davor zurück geschreckt sind, zivile Provokateure einzuschleusen, diese Gelegenheit zum diskreditierenden Steinewurf ungenutzt lassen?

  • 08.09.2010 18:36 Uhr

    von unisono:

    Hannes Wader ist dabei - davon habe ich geträumt

    [.... schon so lang'...]

  • 08.09.2010 17:35 Uhr

    von Bernd:

    Kann man nicht einfach die Castoren per Hubschrauber wegbringen? Wäre das einfachste. Ich frag mich warum die Bürger nicht gegen die Linksextremisten auf die Straße gehen. Der Polizeieinsatz, die Erneuerung von Eigentum, die ganzen Verzögerungen. Das sind alles unsere Steuergelder! Aber die meisten Täter stört das eh nicht, die verdienen doch eh kein Geld...

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