• 08.12.2008

Pro-Asyl-Referent über Dessau-Freispruch

"Ein makabres Stück Polizeialltag"

Nach dem Freispruch der beiden angeklagten Polizisten wirft Pro Asyl den deutschen Ordnungshütern institutionellen Rassismus vor.von Ulrich Schulte

  • 04.04.2011 19:01 Uhr

    von Tine:

    "Ein Schwarzer wurde ganz selbstverständlich auf der Straße angehalten, kontrolliert und einkassiert."
    Gemäß Wiki: Laut Polizeiangaben wurde Oury Zippo, der alkoholisiert war sowie unter dem Einfluss von Kokain stand, bei einer Personenkontrolle in Gewahrsam genommen, nachdem er mehrere Frauen belästigt hatte.

    "Außerdem wäre ein zivilgesellschaftlicher Einblick in Polizeigewahrsame nötig, etwa durch Experten von Nichtregierungsorganisationen."
    "Sie müsste in der Tat auf verschiedenen Ebenen installiert werden"
    Ja Jobs, Jobs, Jobs für ansonsten arbeitslose engagierte Politik-, Feminismus- u. sonstige "Sozialwissenschaftler", die man sonst nicht anders unterbringen kann.

    "Dieses Unter-sich-Sein der Polizei in Kellergeschossen ist gefährlich."
    Da klingen die finsteren Nazi-Folterkeller an.

    "Korpsgeist bekämpfen"
    ...ist schließlich eine alte Forderung der progressiven gesellschaftlichen Kräfte.

    Nebenbei findet man noch bei Wiki:
    Oury Zippo war ein in Deutschland geduldeter Sierra Leoner, dessen Asylantrag abgelehnt worden war. Er lebte seit vier Jahren in Deutschland und hatte mit einer Deutschen ein gemeinsames Kind, das die Mutter zur Adoption freigab (nicht mal die Geschichte mit dem seinerzeitigen Bürgerkriegsland Sierra Leone wird stimmen, denn Zippos Mutter, die auf BRD-Kosten zum Prozeß nach Deutschland gekarrt wurde, kam aus Guinea).

    Fazit: Typisches und widerliches Beispiel eines Eigentors für die Multikulturellen Gesellschaft.

  • 04.04.2011 19:01 Uhr

    von sunflower:

    Ja, unbedingt notwendig ist eine unabhängige Kommission, um dem vorgenannten Corpsgeist etwas die Kraft zu nehmen. Warum haben wir das nicht längst?

    Die Beamten, mit hoher Wahscheinlichkeit selbst mit antiquiertem rassistischem Gedankengut behaftet, werden dann mit Sicherheit vorsichtiger. Der ganze Fall ist jedoch schon allein wegen seiner endlos langen Bearbeitungszeit ein Skandal. Und die genannte Häufigkeit der Anzeigen (über 700) wegen Mißhandlungen von Seiten der Polizei hat mich schockiert. Selbst wenn nur 20% davon berechtigt gewesen wären... hat es anscheinend keine Folgen für die Beamten. Sie können sicher sein, dass ihnen nichts passiert. Wenn aber z.B. in einem Hotel eine Angestellte silberne Löffel klaut - die ist garantiert ihren Job los. (Komischer Vergleich? Ja!) Doch was ist das für eine Bagatelle gegen solche Geschehen?

  • 04.04.2011 19:01 Uhr

    von Lars:

    Zur Zeit griechischer Straßenschlachten aufgrund von Morden durch Polizeibeamte sicherlich ein heikles Urteil. Ein paar griechische Verhältnisse täten dem deutschen Polizeiapparat sicherlich mal ganz gut, damit er endlich mal lernt, die Konsequenzen für seine ausgelebten Gewaltphantasien zu tragen.

  • 04.04.2011 19:01 Uhr

    von looony:

    Laut einem Artikel der taz hat die Polizei Jalloh nicht "ganz selbstverständlich auf der Straße angehalten, kontrolliert und einkassiert", sondern wurde aufgrund eines Anrufs von Frauen der Stadtreinigung tätig.

    Bezüglich der Strafanzeigen wäre es besser gewesen, z.B. auf die Prozessbeobachtungen von AI hinzuweisen. Nur aus dem zahlenmäßigem Verhältnis von Anzeigen und Verurteilungen Schlüsse zu ziehen, erscheint unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten äußerst fragwürdig(Stichwort Unschuldsvermutung).

  • 04.04.2011 19:01 Uhr

    von arki:

    danke das hier manchmal auch die richtigen leute zu wort kommen

  • 11.02.2011 17:48 Uhr

    von Tine:

    "Ein Schwarzer wurde ganz selbstverständlich auf der Straße angehalten, kontrolliert und einkassiert."
    Gemäß Wiki: Laut Polizeiangaben wurde Oury Zippo, der alkoholisiert war sowie unter dem Einfluss von Kokain stand, bei einer Personenkontrolle in Gewahrsam genommen, nachdem er mehrere Frauen belästigt hatte.

    "Außerdem wäre ein zivilgesellschaftlicher Einblick in Polizeigewahrsame nötig, etwa durch Experten von Nichtregierungsorganisationen."
    "Sie müsste in der Tat auf verschiedenen Ebenen installiert werden"
    Ja Jobs, Jobs, Jobs für ansonsten arbeitslose engagierte Politik-, Feminismus- u. sonstige "Sozialwissenschaftler", die man sonst nicht anders unterbringen kann.

    "Dieses Unter-sich-Sein der Polizei in Kellergeschossen ist gefährlich."
    Da klingen die finsteren Nazi-Folterkeller an.

    "Korpsgeist bekämpfen"
    ...ist schließlich eine alte Forderung der progressiven gesellschaftlichen Kräfte.

    Nebenbei findet man noch bei Wiki:
    Oury Zippo war ein in Deutschland geduldeter Sierra Leoner, dessen Asylantrag abgelehnt worden war. Er lebte seit vier Jahren in Deutschland und hatte mit einer Deutschen ein gemeinsames Kind, das die Mutter zur Adoption freigab (nicht mal die Geschichte mit dem seinerzeitigen Bürgerkriegsland Sierra Leone wird stimmen, denn Zippos Mutter, die auf BRD-Kosten zum Prozeß nach Deutschland gekarrt wurde, kam aus Guinea).

    Fazit: Typisches und widerliches Beispiel eines Eigentors für die Multikulturellen Gesellschaft.

  • 11.02.2011 17:48 Uhr

    von türkische Nazis:

    Es gibt auch türkische Nazis. Mehr als NPD Leute mittlerweile !

  • 11.02.2011 17:48 Uhr

    von arki:

    danke das hier manchmal auch die richtigen leute zu wort kommen

  • 13.12.2008 12:00 Uhr

    von Tine:

    "Ein Schwarzer wurde ganz selbstverständlich auf der Straße angehalten, kontrolliert und einkassiert."
    Gemäß Wiki: Laut Polizeiangaben wurde Oury Zippo, der alkoholisiert war sowie unter dem Einfluss von Kokain stand, bei einer Personenkontrolle in Gewahrsam genommen, nachdem er mehrere Frauen belästigt hatte.

    "Außerdem wäre ein zivilgesellschaftlicher Einblick in Polizeigewahrsame nötig, etwa durch Experten von Nichtregierungsorganisationen."
    "Sie müsste in der Tat auf verschiedenen Ebenen installiert werden"
    Ja Jobs, Jobs, Jobs für ansonsten arbeitslose engagierte Politik-, Feminismus- u. sonstige "Sozialwissenschaftler", die man sonst nicht anders unterbringen kann.

    "Dieses Unter-sich-Sein der Polizei in Kellergeschossen ist gefährlich."
    Da klingen die finsteren Nazi-Folterkeller an.

    "Korpsgeist bekämpfen"
    ...ist schließlich eine alte Forderung der progressiven gesellschaftlichen Kräfte.

    Nebenbei findet man noch bei Wiki:
    Oury Zippo war ein in Deutschland geduldeter Sierra Leoner, dessen Asylantrag abgelehnt worden war. Er lebte seit vier Jahren in Deutschland und hatte mit einer Deutschen ein gemeinsames Kind, das die Mutter zur Adoption freigab (nicht mal die Geschichte mit dem seinerzeitigen Bürgerkriegsland Sierra Leone wird stimmen, denn Zippos Mutter, die auf BRD-Kosten zum Prozeß nach Deutschland gekarrt wurde, kam aus Guinea).

    Fazit: Typisches und widerliches Beispiel eines Eigentors für die Multikulturellen Gesellschaft.

  • 09.12.2008 10:45 Uhr

    von sunflower:

    Ja, unbedingt notwendig ist eine unabhängige Kommission, um dem vorgenannten Corpsgeist etwas die Kraft zu nehmen. Warum haben wir das nicht längst?

    Die Beamten, mit hoher Wahscheinlichkeit selbst mit antiquiertem rassistischem Gedankengut behaftet, werden dann mit Sicherheit vorsichtiger. Der ganze Fall ist jedoch schon allein wegen seiner endlos langen Bearbeitungszeit ein Skandal. Und die genannte Häufigkeit der Anzeigen (über 700) wegen Mißhandlungen von Seiten der Polizei hat mich schockiert. Selbst wenn nur 20% davon berechtigt gewesen wären... hat es anscheinend keine Folgen für die Beamten. Sie können sicher sein, dass ihnen nichts passiert. Wenn aber z.B. in einem Hotel eine Angestellte silberne Löffel klaut - die ist garantiert ihren Job los. (Komischer Vergleich? Ja!) Doch was ist das für eine Bagatelle gegen solche Geschehen?

  • 09.12.2008 09:45 Uhr

    von Lars:

    Zur Zeit griechischer Straßenschlachten aufgrund von Morden durch Polizeibeamte sicherlich ein heikles Urteil. Ein paar griechische Verhältnisse täten dem deutschen Polizeiapparat sicherlich mal ganz gut, damit er endlich mal lernt, die Konsequenzen für seine ausgelebten Gewaltphantasien zu tragen.

  • 08.12.2008 22:23 Uhr

    von looony:

    Laut einem Artikel der taz hat die Polizei Jalloh nicht "ganz selbstverständlich auf der Straße angehalten, kontrolliert und einkassiert", sondern wurde aufgrund eines Anrufs von Frauen der Stadtreinigung tätig.

    Bezüglich der Strafanzeigen wäre es besser gewesen, z.B. auf die Prozessbeobachtungen von AI hinzuweisen. Nur aus dem zahlenmäßigem Verhältnis von Anzeigen und Verurteilungen Schlüsse zu ziehen, erscheint unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten äußerst fragwürdig(Stichwort Unschuldsvermutung).

  • 08.12.2008 21:33 Uhr

    von Neidhardt:

    „Auch die Geschichte Jallohs begann mit alltäglichem Rassismus: Ein Schwarzer wurde ganz selbstverständlich auf der Straße angehalten, kontrolliert und einkassiert.“ So Bernd Mesovic, 54, Referent bei Pro Asyl und seit 25 Jahren im Flüchtlingsschutz tätig. In Wirklichkeit hatte der stark alkoholisierte und zudem unter dem Einfluss von Kokain stehende Jalloh mehrere Frauen belästigt und diese hatten die Polizei gerufen (Wikipedia, Spiegel, Zeit, SZ). Den von Mesovic in dem Interview bar jeglicher Sachkenntnis weiter fabulierten Unsinn im Detail zu widerlegen, würde hier zuviel Raum beanspruchen. Es sei nur mit der dringenden Bitte um Lektüre auf den präzise recherchierten Text von Hans Holzhaider in der Süddeutschen Zeitung vom 08.12.2008 verwiesen (http://www.sueddeutsche.de/panorama/935/450654/text/6/).
    -
    Wer den zahlreichen Initiativen von „Pro Asyl“ und ähnlichen Organisationen kritisch gegenübersteht, wird durch diesen präzise recherchierten Bericht wieder einmal aufs Allerschönste bestätigt. Überaus szenetypisch ist im Übrigen die affirmative Form der Fragestellung in diesem Interview. Wäre es da nicht einfacher, man ließe die Interviewten nicht nur die Antworten, sondern auch die Fragen selbst stellen?

  • 08.12.2008 21:28 Uhr

    von türkische Nazis:

    Es gibt auch türkische Nazis. Mehr als NPD Leute mittlerweile !

  • 08.12.2008 21:24 Uhr

    von arki:

    danke das hier manchmal auch die richtigen leute zu wort kommen

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder