• 22.02.2008

Portrait der Ritter Sport-Chefin

Quadratisch. Praktisch. Fair.

Marli Hoppe-Ritters Firma Ritter Sport stellt quadratische Schokolade her. Aus fair gehandeltem Kakao und unter fairen Arbeitsbedingungen. Porträt einer 68er-Kapitalistin.von Hannes Koch

  • 24.02.2008 13:54 Uhr

    von Stefan Baschel:

    Ich finde die Firmenphilosophie sehr gut von Ritter Sport, weil es ein prima Beispiel dafür ist, wir wir im reichen Europa durch unser Konsumverhalten auch anderen Menschen auf der Welt ein menschenwürdiges Leben ermöglichen können. In dem wir selbst auf Profit und die 10 oder 20 Cent verzichten und zur teureren Schokolade greifen. Ich war selber als 20 jähriger ein Jahr in Nicaragua und weiß wie dreckig es der Landbevölkerung gehen kann, allein durch den Einsatz von Chemikalien, die in Deutschland längst verboten sind, aber von Bayer dort noch verkauft werden. Und dann wird noch der Regenwald abgeholzt, 20 Jahre später ist der Boden fruchtlos, der einst prächtige Boden weggespült, wenig später bleibt der Regen aus. zum Glück kriegt man langsam die Kurve und sieht, dass ökologischer Landbau auch sinnvoll ist, und wenn dieser auch noch mit höheren Abnahmepreisen garantiert wird ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Meine Schwiegermutter kommt aus Waslala (da ich eine nicaraguanische Freundin habe) und die Schuldirektorin (selbst Nicaraguanerin) an der Schule wo ich dort gearbeitet habe, hat zeitweise für Ritter Sport in Waldenbuch gearbeitet. Dadurch soll auch auf den Öko-fincas einer anderen Bauernorganisation dieser Handel erreicht werden und die kombinierte LWS von Kakaobäumen und unberührten Feuchttropenwald funktioniert einwandfrei.
    Von daher, lasst uns zur Rittersport greifen und uns auch mal zur Email bewegen lassen direkt an ritter Sport, dass wir dies gutheißen und dadurch vll dieser vorbildliche und nachhaltige Anbau noch schneller entwickelt und auch hier das Bewusstsein für eine gerechtere Welt entsteht.

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