• 25.10.2008

Portrait Hermann Scheer

Ypsilantis Sonnengott

Stets hat er Regierungen beeinflußt, aber nie regiert. Jetzt muss er zeigen, was er selbst umsetzen kann, getreu seinem Motto: "Wenn eine Idee nicht zuerst absurd erscheint, taugt sie nichts."von Bernward Janzing

  • 26.10.2008 13:16 Uhr

    von Joachim Bovier:

    Eine absurde Idee, um Herrn Scheer mit gleicher Rabulistik zu antworten, taugt aber erst recht nicht zu praktischen Politik. Genauso bleibt ein Lobbyist eine Lobbyist, ob er nun für Kernkraftwerke oder Windenergieräder unterwegs ist, macht in der Sache keinen Unterschied.

    Also machen sie sich mal keine allzu großen Sorgen, einen Wirtschaftsminister Scheer wird es schon deshalb nicht geben, weil es nach menschlichem Ermessen in Hessen auch keine blutrot-rot-grüne Regierung Ypsilanti nicht geben wird.
    Frau Ypsilanti ist vom Makel des Wortbruchs gezeichnet. Sie wider den Wählerwillen zur Ministerpräsidentin zu wählen, wäre ein Skandal.

    Landtagsabgeordnete sind nach unserer Verfassung Abgeordnete des ganzen Volkes und nur ihrem Gewissen verpflichtet. Ich will deshalb nicht glauben, dass die gesamte hessische SPD Landtagsfraktion - ausser der aufrechten Darmstädter Landtagsabgeordneten Dagmar Metzger, die Ypsilanti konsequent die Stimme verweigert - dermassen ehrlos und pflichtvergessen zum Erfüllungsgehilfen der neo-kommunistischen Linkspartei/SED/PDS wird. Möge sich doch wenigstens ein/e Zweite/r finden, der uns Hessen dieses Unheil erspart.

    Dass die Grünen sich zum Mittäter der roten Irrläuferin machen, lieber sich von der blutroten Linkspartei tolerieren lassen, anstatt mit der CDU zu koalieren, sollte die Partei Roland Kochs veranlassen, endlich mit dem illusionistischen Schwachsinn aufzuhören, zu glauben, diese sog. Ökopartei wäre irgendwie ins bürgerliche Lager einzubinden, wie man bspw. in Frankfurt glaubt.

    Das Gute an dieser Kabinettsliste der Möchtegern-Ministerpräsidentin ist vor allem, dass deren Wahlchancen in dieser aberwitzigen Konstellation aus SPD, Grünen und Linkspartei - so sie überhaupt je bestanden - mit dem heutigen Tag weiter drastisch gesunken sein dürften. Die Trickserin hat eben nicht nur den Wähler, sondern auch die eigenen Genossen von rechten Flügel um Jürgen Walther dreist getäuscht. Dumm für sie, dass die diesen sehr persönlichen Wortbruch - wie ihn die Nominierung Scheers anstellen von Jürgen Walter zum Wirtschaftsminister darstellt - in der Wahlkabine sicher nicht vergessen werden.

    Die Hessen können fast sicher sein, dass ihnen eine Regierung Ypsilanti mit oder ohne den Windenergie-Lobbyisten Scheer erspart bleibt, die hessische Irrläuferin sich am Ende selbst ausgetrickst hat und wohl demnächst endlich von der Bildfläche verschwindet.

    Fazit: Schaut man sich Person und Mannschaft der Möchtegern-Ministerpräsidentin Ypsilanti an, will mir scheinen, nachdem Caligula sein Pferd Incitatus zum Konsul gemacht hatte, war damit nicht die schlechteste aller denkbaren Regierungen ins Amt gesetzt. Sollte die Chaostruppe aber tatsächlich doch noch an die Macht kommen,möchte ich wünschen, die Hessische Verfassung würde nicht Pferde von der politischen Laufbahn ausschliessen.

  • 25.10.2008 00:40 Uhr

    von vic:

    Viel Erfolg bei der knappen Wahl.
    Und vergiss mir bei all der Sonne die anderen Optionen nicht, wie Wind, Wasser, Erdwärme, Hermann Scheer.
    Ein Waiblinger

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