Folkloristisch, ungebildet, bodenständig: Platt hat ein Imageproblem.
Jetzt kommt die Sprache zurück in die Schule und erobert musikalisch den Norden.von Ilka Kreutzträger
Eine gute Initiative, kulturelle Vielfalt ist zu begrüßen, auch in diesem Sinne.Ähnliche Schritte sind dem Kölsch oder dem Bergischen und dem Westfälischen Platt zu wünschen. Aber hoffentlich führt es nicht zu der Art von himmelschreiender Verbohrtheit, wie sie vielerorts in Schwaben oder Bayern anzutreffen ist. Wenn die einzige Möglichkeit, sich als Nicht-Schwabe oder -Bayer mit einem Menschen aus diesen Gegenden zu verständigen, darin liegt, Englisch oder Französisch zu sprechen, anstatt Hochdeutsch, kann man Schwaben und Bayern nur raten, aus der Bundesrepublik auszutrete - unter Rückzahlung aller geleisteten Subventionen selbstverständlich. Wer sich so wenig als Bundesdeutscher versteht, dass er noch nicht einmal bereit ist, als gemeinsame Sprache das Hochdeutsch zu pflegen und anzuwenden, der sollte sich - freiwillig - zurückziehen.Nicht wenige Bundesdeutsche würden das sogar begrüßen.....
21.04.2010 13:38 Uhr
von petronius:
als sprachlicher bajuware finde ich es etwas verwunderlich, wenn der dialekt/die volkssprache in der schule gelehrt werden muß. das heißt doch nur, daß er eben keine umgangssprache mehr ist, sondern als fremdsprache musealisiert wird
wir sprechen zu hause und im alltag ganz selbstverständlich unseren dialekt, und üben hochdeutsch "als fremdsprache" in der schule - wo der unterricht auf hochdeutsch gehalten wird. derart zweisprachig aufgewachsen, habe ich kein problem, mich in d auch nördlich des weißwurschtäquators verständlich zu machen
21.04.2010 11:33 Uhr
von Annika Hoffmann:
Podcasts auf Plattdeutsch, u. a. auch mit De Fofftig Penns: www.plattcast.de
21.04.2010 10:50 Uhr
von Christoph Grafe:
Dat is een komische saak: op de ene siet gifft dat een offizielle plattdüütsche kultur, een nedderdüütsch instituut. op de annere siet gifft dat kien een situatioon meer waar de lüüd in't alledaagse leven plattdüütsch höört of snackt. ook nich up dat wat fröger dat platte land weer - Oostfreesland as utsünnern. Wat wi brukt sünd lüüd de uns wiest dat plattdüütsch witzig un poetisch is, un dat wi ook de navers ( Holland, Deenmark, Sweden) beter begriepen köönt as wi weer meer platt praten doot. Musik is schöön, kinnerböker un -films is noch beter. Dat is ook echt een upgave för de öffentliche radio und tv. Man dan mutt wi ook een geschicht hebben waarrüm plattdüütsch als spraak överleven mutt - nich blots vanwege nostalgie ....
21.04.2010 05:56 Uhr
von vantast:
Die Sprache im Ruhrgebiet ist wunderschön und ich bedaure, daß sie allgemein nur wenig ausgeprägt zu hören ist, wahrscheinlich gibt's zu viele Zugewanderte.
Leserkommentare
21.04.2010 14:23 Uhr
von m.eskandani:
Eine gute Initiative, kulturelle Vielfalt ist zu begrüßen, auch in diesem Sinne.Ähnliche Schritte sind dem Kölsch oder dem Bergischen und dem Westfälischen Platt zu wünschen.
Aber hoffentlich führt es nicht zu der Art von himmelschreiender Verbohrtheit, wie sie vielerorts in Schwaben oder Bayern anzutreffen ist. Wenn die einzige Möglichkeit, sich als Nicht-Schwabe oder -Bayer mit einem Menschen aus diesen Gegenden zu verständigen, darin liegt, Englisch oder Französisch zu sprechen, anstatt Hochdeutsch, kann man Schwaben und Bayern nur raten, aus der Bundesrepublik auszutrete - unter Rückzahlung aller geleisteten Subventionen selbstverständlich. Wer sich so wenig als Bundesdeutscher versteht, dass er noch nicht einmal bereit ist, als gemeinsame Sprache das Hochdeutsch zu pflegen und anzuwenden, der sollte sich - freiwillig - zurückziehen.Nicht wenige Bundesdeutsche würden das sogar begrüßen.....
21.04.2010 13:38 Uhr
von petronius:
als sprachlicher bajuware finde ich es etwas verwunderlich, wenn der dialekt/die volkssprache in der schule gelehrt werden muß. das heißt doch nur, daß er eben keine umgangssprache mehr ist, sondern als fremdsprache musealisiert wird
wir sprechen zu hause und im alltag ganz selbstverständlich unseren dialekt, und üben hochdeutsch "als fremdsprache" in der schule - wo der unterricht auf hochdeutsch gehalten wird. derart zweisprachig aufgewachsen, habe ich kein problem, mich in d auch nördlich des weißwurschtäquators verständlich zu machen
21.04.2010 11:33 Uhr
von Annika Hoffmann:
Podcasts auf Plattdeutsch, u. a. auch mit De Fofftig Penns: www.plattcast.de
21.04.2010 10:50 Uhr
von Christoph Grafe:
Dat is een komische saak: op de ene siet gifft dat een offizielle plattdüütsche kultur, een nedderdüütsch instituut. op de annere siet gifft dat kien een situatioon meer waar de lüüd in't alledaagse leven plattdüütsch höört of snackt. ook nich up dat wat fröger dat platte land weer - Oostfreesland as utsünnern. Wat wi brukt sünd lüüd de uns wiest dat plattdüütsch witzig un poetisch is, un dat wi ook de navers ( Holland, Deenmark, Sweden) beter begriepen köönt as wi weer meer platt praten doot. Musik is schöön, kinnerböker un -films is noch beter. Dat is ook echt een upgave för de öffentliche radio und tv. Man dan mutt wi ook een geschicht hebben waarrüm plattdüütsch als spraak överleven mutt - nich blots vanwege nostalgie ....
21.04.2010 05:56 Uhr
von vantast:
Die Sprache im Ruhrgebiet ist wunderschön und ich bedaure, daß sie allgemein nur wenig ausgeprägt zu hören ist, wahrscheinlich gibt's zu viele Zugewanderte.