• 10.03.2010

Ost-Jerusalem

Biden kritisiert Siedlungspläne

Rückschläge für Verhandlungen im Nahen Osten: 1600 neue Wohneinheiten in Ost-Jerusalem wurden genehmigt. Biden will Verhandlungen nach der "Roadmap" von 2003.von Susanne Knaul

  • 14.03.2010 12:56 Uhr

    von Abdull:

    und ist jetzt allen klar was Israel ist!?! Sie sind Diebe siehe Siedlungen und Wegelagerer siehe 650 Checkpoints
    Noch mehr Klärung?

  • 13.03.2010 10:43 Uhr

    von rugero:

    Es ist dasselbe Spiel seit Jahrzehnten: Zu Beginn einer Friedensinitiative startet die israelische Regierung eine Provokation, die die Verhandlungen bald in stocken läßt. Die USA erheben den Zeigefinger und rügen halbherzig, segnen aber gleichzeitig jede Völkerrechtsverletzung ab.

    Israel scheint an einer Erhaltung des Status quo mehr interessiert als am Frieden. Es ist leichter schwache zu unterdrücken, als mit gleichberechtigen zu verhandeln.

    Zudem braucht Israel ein ständiges Bedrohungspoptential, um die hohen Militärausgaben zu rechtfertigen und die Subventionen aus USA weiterhin zu erhalten.

    Solange die USA nicht den Geldhahn zudrehen wird sich gar nichts bewegen, ganz gleich wer gerade Israel regiert.

  • 13.03.2010 08:20 Uhr

    von TOM:

    Beobachter: Die Israelische Politik sitzt Obama auf der linken Pobacke aus. Wen interessiert dort der Kerl bitte? Israel hat die gleiche Politik schon verfolgt, da war Obama noch nicht einmal in der Politik und wenn lange nach Ihm keiner mehr den Namen Obama überhaupt in den Mund nimmt, wird Israel immer noch die gleichen Spielchen treiben. Es wird völlig überbewertet wer gerade denn in der USA an der Macht sei. Der nächste Präsident wird schon wieder noch freundlicher zu Israel sein (nicht das der jetztige groß unfreundlich wäre)

  • 12.03.2010 15:17 Uhr

    von Beobachter:

    WIE sehr Israel seine Schutzmacht gedemütigt hat, analysiert sehr trefflich dieser Kommentar:

    http://wire.antiwar.com/2010/03/11/analysis-us-hamstrung-on-israeli-settlements/

    Obama wurde völlig blamiert von dem "besten Freund der USA".

    Überflüssig zu erwähnen, wer für die neuen Siedlungen voraussichtlich sein Haus oder Land wird räumen müssen.

    Dieser Staat macht was er will und verhöhnt laut lachend selbst seine engsten Verbündeten!

  • 11.03.2010 18:44 Uhr

    von TOM:

    Siedlungsstop Siedlungsstop Siedlungsstop Siedlungsstop Siedlungsstop Siedlungsstop....

    Weckt mich wenn über was neues geredet werden soll. Da fragen tatsächlich noch einige warum die Palästinenser schon vor Jahren die Lust am Labern verloren haben? Wozu? Damit man permanent das Rad von vorne erfindet. Bin ich überrascht über diese neue Aktion Israels? Nein, habe es erwartet. Ist die USA überrascht und verärgert? Nein, ebenso erwartet

  • 11.03.2010 10:40 Uhr

    von Harrun:

    Ost-Jerusalemer Stadtteil Ramat Schlomo ... Nun ja, so heißt dieser Ort inoffiziel. Ich denke mal, dass dies aber nur die halbe Wahrheit ist. Dieser Ort ist doch nichts anderes als eine Siedlung und die richtet sich gegen die Palästinenser. Nach dem Recht ist dies eigentlich Jordanien.

    Obama wird in meinen Augen langsam unglaubwürdig und die internen Zwistigkeiten in Kabinett Israels ändern nichts an der grundsätzlichen Richtung dort: Diese Häuser werden gebaut und wieder wird der Frieden schwieriger. Aber nach der Obama Rede in Kairo stellt sich doch die Frage, wie ernsthaft die USA in Jersusalem sich selbst treu bleiben - oder ist das alles nur Anküdingung?

  • 10.03.2010 18:15 Uhr

    von rose:

    Der US-Vizepräsident protestiert...mehr kann er auch gar nicht!Er hat gar keine Möglichkeiten,irgendetwas an den Entscheidungen der israel.Führung zu ändern,auch wenn er wollte.Das wurde ihm auch sehr deutlich gemacht.Oder glaubt da noch jemand,das der Baubeschluss rein zufällig zum gleichen Zeitpunkt wie das Treffen Biden-Netanjahu öffentlich gemacht wurde?
    Sicher,Israel möchte Frieden,aber zu seinen Bedingungen:
    Bedingungslose Kapitulation aller Arabischen Staaten,kein Palästin.Staat,Israel als rein jüdischer Staat vom Mittelmeer bis zum Jordan,"Transfer"aller im israel.Machtbereich lebenden Nicht-Juden in andere Länder...machen wir uns nichts vor,einen Palästinenser-Staat wird es nicht geben!Wenn sowohl die USA als auch Westeuropa ein echtes Interesse an der Zwei-Staaten-Lösung hätten,wäre sie schon längst Realität.

  • 10.03.2010 17:16 Uhr

    von mehrdad:

    wenn westbank, gaza und ostjerusalem wieder judenrein gemacht werden dürfen, warum sollten dann 1.200.000 muslime in israel und gar 8000 in WESTjerusalem leben dürfen?

    nur judenhasser befürworten eine zwei-staaten regelung nach dem prinzip 1 rassistisch gereinigter araberstaat und 1 jüdisch-arabischer staat.

    ewnn dann geht nur 2 länder für 2 völker. israel als einziger heimat für die juden und palästina (westbank, gaza, teile ostjerusalems) als 23ste arabische staat der welt.

  • 10.03.2010 13:45 Uhr

    von stauffenberg:

    Für mich sind diese illegalen Bauvorhaben das steinerne Eingeständnis der Unfähigkeit Israels, gleichberechtigt mit anderen Völkern zusammenzuleben.
    Einerseits werden Palästinenser per windigem Gerichtsbeschluss enteignet und ihr Besitz auf den Müll gefahren, andererseits nimmt sich Israel Baufreiheiten heraus, die selbst den Amis bitter auf den Magen schlagen. Israel hätte ja die Palästinenser fragen können, ob sie in Ost Jerusalem bauen dürfen - aber das ist wohl zuviel verlangt für Siedler, die sich für Auserwählt halten.

  • 10.03.2010 10:51 Uhr

    von rugero:

    Es ist das alte Spiel seit Jahrzehnten: Zu beginn einer Friedensinitiative startet die Israelische Regierung eine Provokation, die die Verhandlungen bald in stocken läßt. Die USA erheben den Zeigefinger und rügen halbherzig, segnen aber gleichzeitig jede Völkerrechtsverletzung ab.

    Israel scheint an einer Erhaltung des Status quo mehr interessiert als am Frieden. Es ist leichter schwache zu unterdrücken, als mit gleichberechtigen zu verhandeln.

  • 10.03.2010 09:29 Uhr

    von DenkSchlächter:

    Israel braucht Frieden ebenso die Palästinenser. Wie aber soll es zum Frieden kommen, wenn Israel seinen Landraub gegen Völkerrecht, die Palästinenser und gegen alle UN- Resolutionen permanent fortsetzt. Es ist an der Zeit, deutliche Sanktionen gegen Israel zu ergreifen und den US – Streichelkurs gegenüber Israel zumindest auszusetzen. Friede muß her!

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