• 06.10.2011

Occupy Wall Street Proteste

"Der Zenit ist überschritten"

Tausende zeigten ihre Solidarität mit den Besetzern der "Liberty Plaza" in New York. Besucher wie Naomi Klein sehen die Zeit für radikale Veränderungen gekommen.von Dorothea Hahn

  • 08.10.2011 05:50 Uhr

    von @stefan:

    Bist grad in NY? Ich schon.

    Wenn man keine Ahnung hat...einfach mal die Klappe halten.

  • 07.10.2011 18:17 Uhr

    von hto:

    hey taz, das ist entweder eine extrem unanständige Kampagne, oder saudumm weil extrem unfähig.

  • 07.10.2011 11:44 Uhr

    von Stefan:

    Übersehen wird dabei gerne, dass zu den "Besetzern" die üblichen Trommel-Selbstdarsteller gehören und selbstverständlich auch Plakate wie "9/11 inside job" und "U.S.A. = Israel's bitch".
    Es ist eine Show für die Presse, die bereitwillig alles in die Proteste reininterpretieren kann.

  • 06.10.2011 19:50 Uhr

    von egal:

    Aktien kaufen ? Wie blöd ist das denn ? Vielleicht war es ein fake!!

  • 06.10.2011 19:29 Uhr

    von Webmarxist:

    Es richtig das die Besatzter bleiben. Viele von ihnen sind arm. und die Finanzkrise hat die Sie als erstes getroffen. Die Finanzbranche hat diese Kirse erst verursacht mit ihren maßlosen Kapitalismus.

    "Denn der Merkantilismus kennt nur den Wert des Geldes" -Karl Marx

  • 06.10.2011 14:23 Uhr

    von Hasso:

    Endlich, endlich-, wehrt sich das Volk mal- gegen diese Finanz-Ungeheuer, die sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. Haben die denn geglaubt es ginge ewig so weiter? Lumpen kriegen das, was sie verdienen.Bislang verfolgt man ja nur die Hühner-Diebe.Diese Erzgauner schämen sich nicht selbst Staaten in den Ruin zu spekulieren um selbst ihren Reichtum noch zu vermehren.Blutsauger sind das, die nicht auf diesen Planeten gehören. Wer sich gegen das Volk stellt, muss enteignet werden.Palin hat schon gemerkt was kommt; dieses Huhn fürchtet sich schon davor, weiterhin seine faulen "Eier zu legen". Jetzt ist ihr das Hetzen vergangen und schon gibt sie klein bei.

  • 06.10.2011 13:51 Uhr

    von Michael Bänsch:

    Kommentar zu: Aufbruch besser im Sitzen

    Es wird höchste Zeit, daß eine ernst zu nehmende Bewegung zur rechten Tea-Party entsteht. Und nicht nur das,es wird höchste Zeit, daß dem alles zerstörenden Kapitalismus der Kampf angesagt wird.Ich hoffe,die Bewegung bekommt Zulauf in solchen Dimensionen, daß niemand mehr die Augen davor verschließen kann. Daß nun die Republikaner dagegenhalten, zeigt nur ihre Angst vor tiefgreifenden Veränderungen, die eine gerechtere Welt zum Ziel haben.
    Und doch, es reicht nicht, wenn die Menschen in den USA ihr Recht suchen, weltweit ist es wichtig, gegen die kriminellen und korrupten Machenschaften einiger Weniger, die jedoch noch viel zu viel Einfluß haben, mit allen Mitteln außer der der Gewalt vorzugehen.
    Allerhöchste Zeit,daß die Völker dieser Welt sich für ihre Rechte einsetzen.Die,die sich gegen tiefgreifende Veränderungen wehren,nämlich Reiche und Mächtige,die ihren Einfluß für kleingeistige Egoismen nutzen, haben in einer gerechten Gesellschaft keinen Platz. Schicken wir sie in den Dschungel! Michael Bänsch,Witten

  • 06.10.2011 12:38 Uhr

    von zenit überschritten:

    Besucher wie Naomi Klein sehen die Zeit für radikale Veränderungen gekommen.
    Timoschenkos Anhänger sehen die Zeit für radikale Veränderungen gekommen.
    Die DDR-Bevölkerung sieht nach dem Mauerfall sehen die Zeit für radikale Veränderungen gekommen.
    Die Deutschland-Bürger sehen nach Trittin-Schröder rot-grün die Zeit für radikale Veränderungen gekommen.
    Die Lybier sehen nach dem Fall Gaddaffis die Zeit für radikale Veränderungen gekommen.
    Künast sieht nach der Berlin-Wahl die Zeit für radikale Veränderungen gekommen.
    Die Schill-Partei sieht nach ihrer Regierungs-Teilnahme in Hamburg die Zeit für radikale Veränderungen gekommen.
    Karsai sieht nach der Demokratisierung die Zeit für radikale Veränderungen gekommen.
    Das Volk von Irak sieht nach dem Fall Husseins die Zeit für radikale Veränderungen gekommen.
    Das Volk der USA sieht nach der Abwahl der Republikaner die Zeit für radikale Veränderungen gekommen.

    Langsam wirds noch lächerlicher als "Wir freuen uns über das Ergebnis" bei Wahlen wo sich nur 2 Parteien freuen und der Rest normalerweise verloren oder nicht genug hat. Mit 3 Mann mehr in der Opposition zu freuen ist einfach nur noch lächerlich.
    Überall finden Revolutionen statt. Und keine bringt wirklich was. Alle scheitern ständig.
    Rot-Grün hat uns nicht gerettet. DDR-Bürger und Berliner haben noch schlechtere Aussichten als früher. Usw.

    Geschichte wiederholt sich. Weil keiner draus lernt. Eine gute Presse würde das verdeutlichen.
    Man hätte ja andeuten können, das Wowi vielleicht die Grünen auflaufen lässt und heimlich Schwarz-Rot plant.

    Und wer Phönix schaut, weiss, das alle 30(?) Jahre eine Generation in den Börsenblasenbubble läuft und gigantisch viele viel verlieren. Das gibts seit dem Tulpencrash in Holland vor hunderten von Jahren, 1930, 1987(?), SchröderTrittin-NeuerMarkt usw. Und auch davon wurde die Presse völlig überrascht wie die Eisenbahn jedes Jahr von Schnee.

  • 06.10.2011 12:37 Uhr

    von Judge Dredd:

    Ach taz.. weglassen von Info ist auch ne Lüge!
    Wo bleibt der Verweis auf Ron Paul?? Der einzige Kandidat weit und breit, der die meisten der New Yorker Forderungen in seinem Wahlprogramm hat..
    stattdessen wieder mal das Romney-Obama-Mantra..
    Und wo bleibt eigentlich die kerneuropäische Jugend? ..OCCUPY MAINHATTAN !

  • 06.10.2011 12:00 Uhr

    von Suomynona:

    Herman Cain, sagt: "Wer keinen Job hat, soll sich selbst verantwortlich machen. Aber nicht die Wall Street oder die Regierung."

    Das ist lächerlich... Hält man die Leute tatsächlich für so dumm?

  • 06.10.2011 11:17 Uhr

    von Ron:

    Auch Michael Moore ist Unterstützer http://www.youtube.com/watch?v=UN82NjWpFy0 , eine grossartige Rede!

  • 06.10.2011 10:57 Uhr

    von Bobo:

    Was unter Carter begann erreicht unter Obama jetzt den Höhepunkt: Der christliche Sozialdarwinismus des Rechten Lagers und das Ranwerfen der Demokraten an die grosse Parteienfinanzierer-Lobby die beide nicht mehr unterscheidbar und das Ende des sogannten amerikanischen Traums verursacht hat.

    Reps geben Bekenntnisse ab keiner Steuererhöhung zuzustimmen, greifen aber der Mittel-und Unterschicht in die Taschen um die Vermögen ihrer Lobby zu retten.
    Zwar möchten deren Cheflobbyisten keine Steuern zahlen, nehmen aber gerne die Vorteile wahr die ihnen der Staat bietet bei der Rettung bietet.

    Eine perspektivlose Jugend wird "Gods own country" auf die Verfassung verweisen - das Niederknüppeln wird nichts helfen.


  • 06.10.2011 10:46 Uhr

    von Adamo Riesowitsch:

    Tausende Demonstranten sind leider zu wenig für ein Gegengewicht zum Wallstreetkapitalismus. Wenn's wenigstens Millionen wären, aber so. Die mit den guten Job's sind doch nicht auf der Straße, so sieht's doch aus. Nein, die Macher der 2/3-Gesellschaft haben den Staat so gemacht, daß die Mehrheit zufrieden ist. Und so wird's auch bleiben, wenn, ja wenn nicht auch noch mehr Berufstätige ihre Arbeit niederlegen, z.B. die ganzen Soldaten: die sind itzo überflüssig geworden, die Freiheit der westlichen Demokratien ist kein Exportschlager mehr, wenn die Leute in Boston gegen ihren eigenen Staat demonstrieren, das hat mittlerweile schon jeder Kleinbauer am Hindukush gemerkt. Was würde wohl Einstein zu den Thema sagen ? Vielleicht, daß die Erdkrümmung eine Zweidimensionale ist, jedenfalls für den, der darauf lebt. Längen- und Breitengrade als Netz für die Standortbestimmung sollte nicht länger über Krieg und Frieden entscheiden. Aber selbst Einstein geriet in's Fadenkreuz des amerikanischen Geheimdienstes. Denn eines sind sich alle Amerikaner bewußt: Zum Amerikaner an sich sagt der Baptistenprediger: "Jesus loves you" und zum ganzen Rest "Jesus likes you"

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