Ein U-Boot für die Online-Enzyklopädie will er nicht sein: Marcus Cyron ist der erste Wikipedianer in Deutschland, der in einem wissenschaftlichen Institut angestellt ist. von Torsten Kleinz

Röhrchen lecken und Schweinchen knutschen: Küssen über das Internet ist nicht mehr reine Illusion. Aber ein bisschen romantischer dürfte es schon sein. von Jasmin Kalarickal

Das Archiv der „New York Times“ ist ein Hort von Geheimnissen und schönen alten Bildern. Natürlich analog. Digital ist anders, kann aber mindestens genauso begeistern. von Frauke Böger

Eine Inderin will sich scheiden lassen, weil ihr Ehemann seinen Online-Beziehungsstatus nicht geändert hat. Es gibt immer mehr Scheidungen, bei denen Facebook eine Rolle spielt. von Frank Heinz Diebel

Jugendliche machen erste sexuelle Erfahrungen im Netz, weil sie alles unter Kontrolle wähnen. Eine Studie widerlegt das und sieht vielmehr einen dramatischen Steuerungsverlust. von Christian Füller

Hausfrauen- und Hipsterblogger, Vorträge und Bastelstunden: Am Wochenende fand die erste europäische Bloggerkonferenz The Hive im Betahaus in Berlin statt. von Nicola Schwarzmaier

Mit einer Verwertungsgesellschaft wollen Aktivisten der Offenen-Musik-Szene der Gema Konkurrenz machen. Auf der Konferenz Sigint stellten sie ihr Projekt vor. von Torsten Kleinz

Was tun, wenn in Nigeria die Gaspipeline brennt? Oder wenn das Wasser nach Öl schmeckt? Richtig: Handy gezückt! Denn es gibt eine App dafür. von Daniel Erk

Immer mehr LehrerInnen kommunizieren in sozialen Netzwerken mit ihren Schülern. Diese „Freundschaften“ haben Vorteile. Und sie können gefährlich werden. von Christian Gehrke

Justin Knapp aus Indianapolis ist erst 30 Jahre alt und schon Millionär. Nicht Dollar-Millionär, aber Wikipedia-Edit-Millionär. Wie schafft man 350 Einträge täglich?

Unbekannte haben private Daten der Unterzeichner von der „Wir sind Urheber“-Erklärung veröffentlicht. Die halten die Aktion für einen „Selbstwiderspruch“. von Julian Weber

Im neuen Computerspiel „Diablo 3“ können Spieler mit echtem Geld virtuelle Gegenstände kaufen. Das fördert fragwürdige neue Arbeitsplätze und bedroht nebenbei den Spielspaß. von Robert Iwanetz

Statt mit Aufklärung endet der Tatort mit Risotto – die Zuschauer können im Netz zu Ende ermitteln. Das Experiment war unerwartet erfolgreich: Die ARD-Server brachen zusammen. von Frédéric Valin

Erst die Entschuldigung, dann der Abgang: Scott Thompson hatte eine Falschangabe zu seinem akademischen Titel gemacht und muss nun den Posten als CEO bei Yahoo räumen.

Was tun gegen Tretminen im Park? Das Internet liefert mit „Poo WiFi“ einen Anreiz für faule Hundehalter, den „dog shit“ weg zu räumen und wieder zu verwerten - ein Pilotprojekt. von Jan Scheper

Ganz ohne Flashmob hat CSU-Chef Horst Seehofer als erster deutscher Politiker eine Facebook-Party gefeiert. Großen Andrang erfuhr das Münchner P1 deswegen nicht.

Wer als Einsteiger Linux installieren wollte, nutzte lange Zeit die Variante „Ubuntu“. Nun wurde sie verdrängt: „Mint“ ist freundlicher zu Einsteigern. von Ben Schwan

Immer mehr Lehrerinnen und Lehrer kommunizieren in sozialen Netzwerken mit ihren Schülern. Diese „Freundschaften“ haben Vorteile – und sind gefährlich. von Christian Gehrke

Auf der re:publica wurde auch über das Urheberrecht diskutiert. Nicht ohne Provokation und recht unkonkret, aber immerhin fand ein Dialog statt. von Meike Laaff

Peter Harry Carstensen, Landesvater, Tierfreund, bäriger Typ. Zum 65. gratuliert die CDU mit einem Video, das an Super 8 erinnert und ganz und gar nicht eintönig ist. von Rieke Havertz

Aktivismus kann zum Burnout führen: Der Piratenpolitiker Stephan Urbach wollte letzes Jahr Selbstmord begehen. Und er ist kein Einzelfall. von Meike Laaff

Nutzer von Creative-Commons-Lizenzen erlauben häufig nur eine nichtkommerzielle Nutzung. Die Einschränkung hat häufig unbeabsichtigte Folgen. von Torsten Kleinz

Die Aktivisten von „Global Voices“ beobachten und dokumentieren internationale Blogs. Der Leiter Ivan Sigal sprach auf der Bloggerkonferenz re:publica über Internetzensur.

Vor einem Monat begann der Hype um die App „Draw Something“. Nun sinken die Nutzerzahlen. Eine Abo-Falle könnte dafür mitverantwortlich sein. von Du Pham

Die Digitale Gesellschaft sucht für jeden Abgeodneten des Bundestags einen Paten. Es geht um die Vermittlung von digitaler Medienkompetenz und um kreatives Fundraising. von Paul Wrusch

Auf der „Re:publica“ diskutieren Onliner mit Offlinern, manche finden neue Hacker doof, andere widersprechen. Wer hier nach Klischees sucht, wird sie nicht finden. von Meike Laaff

Grabsteine mit Internetzugang: Timothy Vincent sieht darin eine Chance, die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit und dem Tod zu verbessern.

Der digitale Wandel macht gedruckte Lehrbücher überflüssig. Doch das Urheberrecht verbietet die Alternative: frei zugängliche Lernmaterialien. von J. Muuß-Merholz / F. Schaumburg

Facebook ist für viele Pädagogen ein gefürchtetes Minenfeld. Ein Modellprojekt will das ändern und soziale Netzwerke in Schulen nutzbar machen. von Marie Rövekamp

Clouds sind nicht besonders neu – wie in Urzeiten des Computers führen sie zur Zentralisierung im Netz und machen abhängig von Konzernen. Aber sie sind so praktisch. von Falk Lüke

Kita-Ausbau, Betreuungsgeld, Flexi-Quote - nix klappt bei der Familienministerin. Keine Schnute ziehen, Frau Schröder. taz.de hat Vorschläge für andere Aktivitäten.

Echte Stars, begeisterte Fans, prima Shopping-Tipps - wir freuen uns auf die Fußball-Europameisterschaft.

Starre Rituale, öde Debatten, ein Haus der Langeweile? Nicht in der Ukraine! Hier werden Parlamentsdebatten noch mit Leidenschaft, Herzblut und handfesten Argumenten geführt!

Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.


Kommentar von Ruth Reichstein
Die Klage der EU-Kommission heißt nicht, dass sich die deutsche Regierung artig einreihen sollte in die Reihe der Jasager. Die Chance für neue Verhandlungen ist gegeben.