Nach ICE-Unfall
Bahn kontrolliert nur unter Zwang
Die Deutsche Bahn die ICE-3-Züge nach dem Unfall in Köln nicht freiwillig aus dem Verkehr gezogen. Ein Schreiben des Eisenbahnbundesamtes belegt: Die Bahn reagierte erst auf Anweisung.von Annette Jensen
Leserkommentare
16.07.2008 18:22 Uhr
von L.A.WOMAN:
Wieso verschwindet dieser Artikel so schnell??
Hier geht es um Leib und Leben, und was kann frau in anderen Blättern leider viel präziser als in der taz lesen?
Als die Bahn an die Börse gehen sollte noch unter Schröder, wurden sofort die Überprüfungen runtergefahren von vordem alle 2- 3000 km auf alle
300000 km!!!
um das Wartungsgeld zu sparen und die Bahn für die Börse anhand der Ergebnisse interesanter zu manipulieren.
Dies Beispiel zeigt aufs Neue:
Ob AKW, Bahn oder Autoverkehr mit Tempolimit,
Profit geht vor Menschenleben
Das ist die Maxime unserer Regierung!
16.07.2008 11:08 Uhr
von Kniffo:
Überrascht das jemanden? Die Geschichte mit der Notbremse zeigt ja auch nur auf, was Alltag für Bahnfahrer ist: Man wird von vorn bis hinten betrogen. Verspätungen werden nur stückweise bekanntgegeben, und in Berlin wird der EC nach Habmurg regelmäßig als verspätet "wegen verspäteter Übergabe aus dem Ausland" angesagt, obwohl Fahrgäste im Zug genauso regelmäßig berichten, daß er bei Grenzübertritt aus Tschechien noch auf Fahrplanzeit + Puffer fuhr...