Ein Kindle-Besitzer hat erlebt, was passiert, wenn man Bücher mit Kopierschutz kauft: Weil Amazon ihm den Account sperrte, verlor er den Zugriff auf seine ganze Bibliothek.von Ben Schwan
>"Welche "Buchhandlung in der Nähe" verkauft denn > elektronische Bücher?"
Die in unserer Hauptmensa zum Beispiel ;-) Zugegeben ist eine TU sicher ein spezielles Biotop für elektronische Bücher.
21.04.2009 07:28 Uhr
von Martin Reinhardt:
Es ist eben ein Unterschied, ob man ein Buch kauft oder das Recht kauft, ein Buch zu lesen. Es gibt durchaus eine Menge Bücher, bei denen das recht sie zu lesen reicht. Man liest Sie ohnehin nicht öfter. Alles andere steht derzeit noch immer am besten schwarz auf weiß im Regal. Das gleiche gilt auch für Musik-Downloads. Vermutlich werden wir lernen müssen, diese Unterscheidung von Kauf zu Kauf zu treffen.
20.04.2009 19:30 Uhr
von Reginald Runnon:
"Dieser befindet sich derzeit nach eigenen Angaben in verbraucherrechtlichen Streitigkeiten mit Amazon, weil er offenbar zu viele physikalische Produkte an den Händler zurückgegeben hatte und für diese sein Geld erstattet haben wollte."
Wuerde ich auch: Wer will denn schon "physikalische Produkte" von Amazon haben? Oder sollte die TAZ vielleicht mal besser ueberpreufen, wie man "physical products" passender uebersetzen koennte??
20.04.2009 17:27 Uhr
von ohno:
@Bernd Henneberg.
Welche "Buchhandlung in der Nähe" verkauft denn elektronische Bücher?
Im Übrigen kann man den Verfall des Buchhandels bedauern, aber der Zug ist doch längst abgefahren - genauso wie der der handgewebten Anzüge, selbstgenähten Schuhe und persönlich bekannten Backöfen fürs Frühstücksbrötchen.
20.04.2009 17:19 Uhr
von Karl Kraus:
Wer ist auch so dämlich und macht sich ohne Not von einem anonymen Konzern abhängig und schmeißt ihm bei dieser Gelegenheit auch gleich noch alle Daten über sein Leseverhalten in den Rachen? Oh Mann.
20.04.2009 16:38 Uhr
von Wahrheitsprüfer:
Dann kann die nächste Diktatur in Deutschland einfach die Bücher sperren, statt sie zu verbrennen.
20.04.2009 14:11 Uhr
von Bernd Henneberg:
Was kauft er auch seine Bücher bei Amazon? Hat er keine Buchhandlung in der Nähe? Selbst Schuld!
20.04.2009 14:10 Uhr
von M. Rudloff:
Bevor dem Unmut über das vermeintlich rüde Geschäftsgebaren von Amazon eine Plattform gegeben wird, sollte der Fall genauer überprüft werden. In bestimmten Online-Foren ist offen davon die Rede, daß einige Kunden regelmäßig Technik bestellen, in der Absicht, die nach kurzzeitiger Nutzung zurückzugeben. Eine dadurch provozierte restriktivere Handhabung des Rückgaberechtes würde dann allen Kunden schaden.
Leserkommentare
27.04.2009 16:59 Uhr
von Barbara Kirsch:
Papier ist geduldig...
21.04.2009 08:38 Uhr
von Dirk "festus" Festerling:
@ohno:
>"Welche "Buchhandlung in der Nähe" verkauft denn
> elektronische Bücher?"
Die in unserer Hauptmensa zum Beispiel ;-)
Zugegeben ist eine TU sicher ein spezielles Biotop
für elektronische Bücher.
21.04.2009 07:28 Uhr
von Martin Reinhardt:
Es ist eben ein Unterschied, ob man ein Buch kauft oder das Recht kauft, ein Buch zu lesen. Es gibt durchaus eine Menge Bücher, bei denen das recht sie zu lesen reicht. Man liest Sie ohnehin nicht öfter. Alles andere steht derzeit noch immer am besten schwarz auf weiß im Regal. Das gleiche gilt auch für Musik-Downloads. Vermutlich werden wir lernen müssen, diese Unterscheidung von Kauf zu Kauf zu treffen.
20.04.2009 19:30 Uhr
von Reginald Runnon:
"Dieser befindet sich derzeit nach eigenen Angaben in verbraucherrechtlichen Streitigkeiten mit Amazon, weil er offenbar zu viele physikalische Produkte an den Händler zurückgegeben hatte und für diese sein Geld erstattet haben wollte."
Wuerde ich auch: Wer will denn schon "physikalische Produkte" von Amazon haben? Oder sollte die TAZ vielleicht mal besser ueberpreufen, wie man "physical products" passender uebersetzen koennte??
20.04.2009 17:27 Uhr
von ohno:
@Bernd Henneberg.
Welche "Buchhandlung in der Nähe" verkauft denn elektronische Bücher?
Im Übrigen kann man den Verfall des Buchhandels bedauern, aber der Zug ist doch längst abgefahren - genauso wie der der handgewebten Anzüge, selbstgenähten Schuhe und persönlich bekannten Backöfen fürs Frühstücksbrötchen.
20.04.2009 17:19 Uhr
von Karl Kraus:
Wer ist auch so dämlich und macht sich ohne Not von einem anonymen Konzern abhängig und schmeißt ihm bei dieser Gelegenheit auch gleich noch alle Daten über sein Leseverhalten in den Rachen? Oh Mann.
20.04.2009 16:38 Uhr
von Wahrheitsprüfer:
Dann kann die nächste Diktatur in Deutschland einfach die Bücher sperren, statt sie zu verbrennen.
20.04.2009 14:11 Uhr
von Bernd Henneberg:
Was kauft er auch seine Bücher bei Amazon? Hat er keine Buchhandlung in der Nähe?
Selbst Schuld!
20.04.2009 14:10 Uhr
von M. Rudloff:
Bevor dem Unmut über das vermeintlich rüde Geschäftsgebaren von Amazon eine Plattform gegeben wird, sollte der Fall genauer überprüft werden. In bestimmten Online-Foren ist offen davon die Rede, daß einige Kunden regelmäßig Technik bestellen, in der Absicht, die nach kurzzeitiger Nutzung zurückzugeben. Eine dadurch provozierte restriktivere Handhabung des Rückgaberechtes würde dann allen Kunden schaden.