Die Adenauer-Stiftung hat einen umstrittenen Extremismus-Experten zur Diskussion ums NPD-Verbot geladen. Aus Versehen? Aus Lust am Dialog? Die taz fragte nach.von Felix Zimmermann
In der vor Kurzem erschienenen "Straßen aus Zucker" Nummer 3 gibt es einen interessanten Text zum Thema: "Ziemlich extrem - Der verschärfte „Kampf gegen den Linksextremismus“" > http://strassenauszucker.blogsport.de/2010/05/12/ziemlich-extrem/
20.02.2010 18:00 Uhr
von Kalorie:
Es ist schon schade, wie ehrbaren Menschen wie Dr. Altenhof und Prof. Jesse durch solch eine Berichterstattung die Grundlage für ihre demokratisch wichtige Bilungsarbeit entzogen wird. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, indem so eine Berichterstattung den falschen Leuten schadet.
15.02.2010 20:56 Uhr
von Schnupftabak:
Ich verstehe die ganze Aufregung der TAZ überhaupt nicht, denn ich war auf dieser Veranstaltung und habe Ralf Altenhof als sehr ausgewogenen Moderator erlebt. Wenn die TAZ versucht, ihn in den Dreck zu ziehen, hat sie wohl selber ein Problem. Tja, es ist ja auch schwierig, jeden Tag eine Zeitung voll zu kriegen.
14.02.2010 23:24 Uhr
von Truba:
Was soll dieser Artikel dem Leser sagen?
Beim Betrachten dieses Interviews schießt einem sofort die Frage durch den Kopf: Warum autorisiert Herr Altenhof das Interview nicht? Schließlich hat er sich ja bereit erklärt der taz ein Interview zu geben und hat es augenscheinlich auch getan. Wenig plausibel erscheint mir, dass jemand einfach so ein Interview gibt, sich zu einem Thema äußert und dann einen Rückzieher macht. Nun ist es ja nicht unbekannt, dass Interviews z.T. bearbeitet und gekürzt werden. Wenn beide Seiten - Interviewpartner und Interviewer - damit einverstanden sind: Kein Problem. Doch wenn die eine Seite mit der "bearbeiteten" Version nicht zufrieden ist, dann gibt es ein Problem. Nun scheint die taz ja gewollt gewesen zu sein das Interview zu drucken. Der Interviewte nicht. Warum? Wurde vielleicht zu viel "bearbeitet", "gekürzt", "aus dem Zusammenhang gerissen"? Auf dem ersten Blick erscheinen die KAS und Herr Altenhof die Buhmänner zu sein. Die, die politisch zu weit rechts stehen, weil sie neben anderen einen umstrittenden, aber doch anerkannten Extremismus-Experten zu einer Diskussion laden. Aber auf dem zweiten Blick erscheint mir die Veröffentlichung dieses Interviews als reine Stimmungsmache. Warum sonst druckt man das Interview unter diesen Umständen und auf diese Art der Aufmachung ab? Doch vielleicht darum, um nicht nur Prof. Jesse, sondern auch Herrn Altenhof und die KAS an den rechten politischen Rand zu positionieren. Über die Ansichten von Prof. Jesse darf gestritten werden, keine Frage, doch auf diese Art und Weise die Person Altenhof bzw. die von ihm repräsentierte KAS in eine bestimmte Ecke drängen zu wollen, erscheint mir doch weit hergeholt (es sei denn, die mir unbekannten Antworten ließen darauf schließen).
Um meine Eingangsfrage zu beantworten: Unter den gegebenen Umständen sagt mir diese Art der Veröffentlichung, dass die taz manche Dinge ein wenig objektiver angehen sollte.
Ich verstehe nicht, warum gerade die taz so etwas mitmacht und die (vermutlich) aufgezeichneten Antworten eine Interviewpartners auf dessen Wunsch wieder streicht. Wo ist da der Journalismus abgeblieben?
11.02.2010 15:01 Uhr
von F1R354L0R.0M3G4:
sind die Zensierten Bereichen mit den x-en absicht der Authoren oder Zensur?
11.02.2010 15:01 Uhr
von Martin:
Und wenn einer der Buchstaben, die er wirklich gesagt hat, in echt auch ein "X" ist?
Dann hagelts aber klagen!
keks
11.02.2010 14:10 Uhr
von Ludwig:
Stimmt das mit den X und x? Xxxxxx xxx xxx xxx X xxx x? Entsprechen die den Groß- und Kleinbuchstaben? ;)
11.02.2010 10:38 Uhr
von R.A. :
Tja.... wäre doch ziemlich hart, wenn das volle Interview bei Wikileaks auftauchen würde....
11.02.2010 10:04 Uhr
von Solveig.Wright@gmx.net:
Könnt ihr wenigstens mal erklären, was hier los ist? Danke.
11.02.2010 09:39 Uhr
von padeluun:
ja, ist ok. Wir werden die taz wieder abonnieren. //p.
10.02.2010 22:49 Uhr
von Blubba:
Wieso ist die TAZ zu feige, ein gegebenes Interview abzudrucken?
Wer glaubt, Interviews müssten "autorisiert" werden hat Symptome von Duckmäusertum und Obrigkeitsdenken.
10.02.2010 22:26 Uhr
von sianasta:
Warum habt Ihr das nicht einfach trotzdem veröffentlicht? Die Vorlage von Interviews ist doch nichts weiter als eine Gefälligkeit der Presse gegenüber dem Interviewpartner?
10.02.2010 21:23 Uhr
von Sixtus:
Ihr hättet die Antworten besser ROT13-"Verschlüsseln sollen, das wäre...interessant geworden ;)
10.02.2010 20:04 Uhr
von Dankbar:
Vielen Dank für dieses großartige Interview! Das ist viel aussagekräftiger, als die unzensierten Antworten es gewesen wären.
10.02.2010 18:44 Uhr
von YYY:
Vermutlich sind Antworten dank eurer Bearbeitung geistreicher geworden.
10.02.2010 17:51 Uhr
von Ein Sachse:
Es freut mich, auch mal wieder was kritisches über Jesse zu hören. Hier in Sachsen wird er ja als eine Art Gott in Sachen "Extremismusforschung" angesehen. Er ist hier auch ganz offiziell Berater der CDU-Landtagsfraktion und des Innenministeriums zum Thema. Und die Gleichsetzung von Links und Rechts wird hier - dank Jesse - schon seit 20 Jahren betrieben. Ein Schelm, wer glaubt, dieses Politikverständnis hätte vielleicht auch irgendwas mit dem Gekreische in Bezug auf Dresden etwas zu tun ;-)
10.02.2010 17:11 Uhr
von Theo:
Eckhard Jesse = umstritten = "Verhamloser des Rechtsextremismus" = "rechtsextrem"?
Ein kleiner Verdacht meinerseits: Wahrscheinlich stört es Felix Zimmermann sehr, dass Jesse den Linksextremismus ausdrücklich thematisiert.
Keine Sorge, liebe Taz, Eckhard Jesse bringt die richtige Gesinnung mit, nicht die falsche. Er gehört zu den guten Bürgern, nicht zu den bösen. Er würde jeden Demokratie-Gesinnungs-Test bestehen.
Ich habe noch eine kleine Denkaufgabe: Verharmlost derjenige, der die NPD-Leute als Nazis bezeichnet, nicht eigentlich die NSDAP?
10.02.2010 17:10 Uhr
von Fritz:
soll das irgendwie witzig sein?
10.02.2010 16:31 Uhr
von sauber:
Astreine Reaktion, liebe taz! Das sind dann doch die Lichtblicke für die es sich lohnt euch zu lesen, auch wenn es in letzter Zeit insgesamt journalistisch doch öfter mal was zu bemängeln gab (Rechtschreibung, Boulevard-Artikel en masse, wenig kritische Auseinandersetzung an vielen Stellen).
10.02.2010 16:10 Uhr
von IhrName Name:
Ich dachte immer die taz würde zumindest Politikern nicht gestatten Interviews hinterher zu autorisieren, vulgo gegenzulesen.
Was ist mit gemeinen Herren? Die können, wenn kein öffentliches Interesse besteht, ihr Einverständis wohl wieder zurück nehmen?
10.02.2010 16:00 Uhr
von sharewin:
Was ist mit den Interview geschehen??
10.02.2010 15:41 Uhr
von Anneliese:
Was bitte soll denn der Unsinn??
10.02.2010 14:56 Uhr
von P.Haller:
Sehr aufschlussreich, das Interview !! Aber das ist man ja eigentlich gewohnt, wenn man diese Sorte von Hempels befragt. Die wollen einen immer ein X für'n U vormachen (oder umgekehrt ??). Eigentlich hättet ihr ja auch anstelle eines "X" auch ein "?" verwenden können. Das hätte die Antworten evtl. etwas schlüssiger dargestellt.
10.02.2010 14:54 Uhr
von Wolf:
Hervorragendes journalistisches Beispiel, dem hoffentlich auch andere deutsche Zeitungen folgen, um diese peinliche, nur in deutschen Redaktionen anzutreffende Autorisierungs-Unterwürfigkeit endlich mal zu Grabe zu tragen.
Darüber lachen sich die Kollegen des gesamten westlichen Auslands kaputt. Bei denen gilt nämlich das gesprochene Wort. Und wer nicht bereit ist zu seinen Äusserungen zu stehen und so mutwillig die Chance verpasst, seine Sicht darzustellen, fliegt raus. Dann erscheint der Bericht eben pur.
In diesem speziellen Fall sagt das geixte Interview mehr, als 100 analytische Seiten. Gratuliere! :)
10.02.2010 14:32 Uhr
von Peter:
Wieso schreibt seid ihr nicht mal vernünftige Journalisten und schreibt die Antworten die gegeben wurden hin? In Deutschland herrscht keine Pflicht sich das Interview vom Interviewpartner im Nachhinein nochmal bestätigen zu lassen bevor man es abdruckt. So wie es hier steht finde ich diese Seite (und damit das Verhalten der taz) lächerlich. Entweder habt ihr Mumm und schreibt die Antworten hin oder ihr habt keinen und schreibt stattdessen einen normalen Artikel, aber doch bitte nicht ein Interview ohne Antworten :-(
10.02.2010 14:25 Uhr
von Nicht_Der_FeFe:
Aha, und was soll das sein? Journalismus?
10.02.2010 14:20 Uhr
von Andreas:
Ich vermisse eine Erklärung für die XXX auf dieser Seite.
10.02.2010 14:17 Uhr
von Lars:
Was ist Herr Altenhof denn für eine Lachnummer?
10.02.2010 14:09 Uhr
von Nigredo:
Sehr informativ, besonders der Mittelteil!
Muss man auf einer Journalistenschule gewesen sein, um den tieferen Sinn der Veröffentlichung eines nicht geführten Interviews zu verstehen?
10.02.2010 13:53 Uhr
von Christian Alexander Tietgen:
Zensur bei der taz?
10.02.2010 13:42 Uhr
von Bass Erstaunt:
Einerseits wird die taz mit diesem ausgeixten Text unter einer Multi-X-Überschrift sicher in die Ewigkeit eingehen - als wieder einmal originelle Kritikerin der Interview-Absegnung und als Zeitung, die Zensur von Außen sichtbar macht. Dazu meinen Glückwunsch! Ich habe sowas noch nie gesehen und bin begeistert.
Andererseits ist es schade, dass man nur ansatzweise kapiert, worum es eigentlich geht. Ein begleitender, aufklärender Artikel hätte sicher ebenso das Zeug zum "meistgelesenen Artikel" zu werden wie das Xige da oben.
Soll das lustig sein?! Wenn man nur mitteilen will dass Eckhard Jesse an die Diskussion herangetragen wird hätte ne Meldung das auch getan...
10.02.2010 11:48 Uhr
von B. .:
Danke, Herr Zimmermann. Ich hoffe, dass auch andere Leser nicht nur einen Scherz, sondern auch die (anderswo selten gewordene) Ernsthaftigkeit in Ihrem Artikel sehen.
10.02.2010 11:34 Uhr
von Pyro:
Die Veröffentlichung des - wirklich extrem knappen - Interviews verfolgt nun WELCHEN Sinn genau? Aus den Fragen kann man die Antworten nicht ablesen, die Antworten sind gelöscht werden, aber der Artikel an sich bleibt. Vergisst das Internet bei der taz etwa auch nie?
10.02.2010 11:30 Uhr
von malte:
kann her altenhoff nur x sagen?
10.02.2010 11:20 Uhr
von Jonny:
Ich sehe nur XXX XXXX XXXX, anstatt der Antworten Interviewten.
10.02.2010 07:30 Uhr
von netrus:
Soweit ich mich erinnere, ist die Autorisierung von Interviews eine Frage der Höflichkeit, aber rechtlich keineswegs notwendig, oder?
Leserkommentare
02.06.2010 10:58 Uhr
von Sarah Westpfahl:
In der vor Kurzem erschienenen "Straßen aus Zucker" Nummer 3 gibt es einen interessanten Text zum Thema: "Ziemlich extrem - Der verschärfte „Kampf gegen den Linksextremismus“" > http://strassenauszucker.blogsport.de/2010/05/12/ziemlich-extrem/
20.02.2010 18:00 Uhr
von Kalorie:
Es ist schon schade, wie ehrbaren Menschen wie Dr. Altenhof und Prof. Jesse durch solch eine Berichterstattung die Grundlage für ihre demokratisch wichtige Bilungsarbeit entzogen wird. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, indem so eine Berichterstattung den falschen Leuten schadet.
15.02.2010 20:56 Uhr
von Schnupftabak:
Ich verstehe die ganze Aufregung der TAZ überhaupt nicht, denn ich war auf dieser Veranstaltung und habe Ralf Altenhof als sehr ausgewogenen Moderator erlebt. Wenn die TAZ versucht, ihn in den Dreck zu ziehen, hat sie wohl selber ein Problem. Tja, es ist ja auch schwierig, jeden Tag eine Zeitung voll zu kriegen.
14.02.2010 23:24 Uhr
von Truba:
Was soll dieser Artikel dem Leser sagen?
Beim Betrachten dieses Interviews schießt einem sofort die Frage durch den Kopf: Warum autorisiert Herr Altenhof das Interview nicht? Schließlich hat er sich ja bereit erklärt der taz ein Interview zu geben und hat es augenscheinlich auch getan.
Wenig plausibel erscheint mir, dass jemand einfach so ein Interview gibt, sich zu einem Thema äußert und dann einen Rückzieher macht. Nun ist es ja nicht unbekannt, dass Interviews z.T. bearbeitet und gekürzt werden. Wenn beide Seiten - Interviewpartner und Interviewer - damit einverstanden sind: Kein Problem. Doch wenn die eine Seite mit der "bearbeiteten" Version nicht zufrieden ist, dann gibt es ein Problem. Nun scheint die taz ja gewollt gewesen zu sein das Interview zu drucken. Der Interviewte nicht. Warum? Wurde vielleicht zu viel "bearbeitet", "gekürzt", "aus dem Zusammenhang gerissen"?
Auf dem ersten Blick erscheinen die KAS und Herr Altenhof die Buhmänner zu sein. Die, die politisch zu weit rechts stehen, weil sie neben anderen einen umstrittenden, aber doch anerkannten Extremismus-Experten zu einer Diskussion laden. Aber auf dem zweiten Blick erscheint mir die Veröffentlichung dieses Interviews als reine Stimmungsmache. Warum sonst druckt man das Interview unter diesen Umständen und auf diese Art der Aufmachung ab? Doch vielleicht darum, um nicht nur Prof. Jesse, sondern auch Herrn Altenhof und die KAS an den rechten politischen Rand zu positionieren. Über die Ansichten von Prof. Jesse darf gestritten werden, keine Frage, doch auf diese Art und Weise die Person Altenhof bzw. die von ihm repräsentierte KAS in eine bestimmte Ecke drängen zu wollen, erscheint mir doch weit hergeholt (es sei denn, die mir unbekannten Antworten ließen darauf schließen).
Um meine Eingangsfrage zu beantworten: Unter den gegebenen Umständen sagt mir diese Art der Veröffentlichung, dass die taz manche Dinge ein wenig objektiver angehen sollte.
13.02.2010 14:30 Uhr
von Grigori Pantijelew:
Aus der Sicht eines Teilnehmers
13.02.2010 10:56 Uhr
von Andi:
Ich verstehe nicht, warum gerade die taz so etwas mitmacht und die (vermutlich) aufgezeichneten Antworten eine Interviewpartners auf dessen Wunsch wieder streicht. Wo ist da der Journalismus abgeblieben?
11.02.2010 15:01 Uhr
von F1R354L0R.0M3G4:
sind die Zensierten Bereichen mit den x-en absicht der Authoren oder Zensur?
11.02.2010 15:01 Uhr
von Martin:
Und wenn einer der Buchstaben, die er wirklich gesagt hat, in echt auch ein "X" ist?
Dann hagelts aber klagen!
keks
11.02.2010 14:10 Uhr
von Ludwig:
Stimmt das mit den X und x?
Xxxxxx xxx xxx xxx X xxx x?
Entsprechen die den Groß- und Kleinbuchstaben?
;)
11.02.2010 10:38 Uhr
von R.A. :
Tja.... wäre doch ziemlich hart, wenn das volle Interview bei Wikileaks auftauchen würde....
11.02.2010 10:04 Uhr
von Solveig.Wright@gmx.net:
Könnt ihr wenigstens mal erklären, was hier los ist? Danke.
11.02.2010 09:39 Uhr
von padeluun:
ja, ist ok. Wir werden die taz wieder abonnieren. //p.
10.02.2010 22:49 Uhr
von Blubba:
Wieso ist die TAZ zu feige, ein gegebenes Interview abzudrucken?
Wer glaubt, Interviews müssten "autorisiert" werden hat Symptome von Duckmäusertum und Obrigkeitsdenken.
10.02.2010 22:26 Uhr
von sianasta:
Warum habt Ihr das nicht einfach trotzdem veröffentlicht? Die Vorlage von Interviews ist doch nichts weiter als eine Gefälligkeit der Presse gegenüber dem Interviewpartner?
10.02.2010 21:23 Uhr
von Sixtus:
Ihr hättet die Antworten besser ROT13-"Verschlüsseln sollen, das wäre...interessant geworden ;)
10.02.2010 20:04 Uhr
von Dankbar:
Vielen Dank für dieses großartige Interview! Das ist viel aussagekräftiger, als die unzensierten Antworten es gewesen wären.
10.02.2010 18:44 Uhr
von YYY:
Vermutlich sind Antworten dank eurer Bearbeitung geistreicher geworden.
10.02.2010 17:51 Uhr
von Ein Sachse:
Es freut mich, auch mal wieder was kritisches über Jesse zu hören. Hier in Sachsen wird er ja als eine Art Gott in Sachen "Extremismusforschung" angesehen. Er ist hier auch ganz offiziell Berater der CDU-Landtagsfraktion und des Innenministeriums zum Thema. Und die Gleichsetzung von Links und Rechts wird hier - dank Jesse - schon seit 20 Jahren betrieben.
Ein Schelm, wer glaubt, dieses Politikverständnis hätte vielleicht auch irgendwas mit dem Gekreische in Bezug auf Dresden etwas zu tun ;-)
10.02.2010 17:11 Uhr
von Theo:
Eckhard Jesse = umstritten = "Verhamloser des Rechtsextremismus" = "rechtsextrem"?
Ein kleiner Verdacht meinerseits: Wahrscheinlich stört es Felix Zimmermann sehr, dass Jesse den Linksextremismus ausdrücklich thematisiert.
Keine Sorge, liebe Taz, Eckhard Jesse bringt die richtige Gesinnung mit, nicht die falsche. Er gehört zu den guten Bürgern, nicht zu den bösen. Er würde jeden Demokratie-Gesinnungs-Test bestehen.
Ich habe noch eine kleine Denkaufgabe: Verharmlost derjenige, der die NPD-Leute als Nazis bezeichnet, nicht eigentlich die NSDAP?
10.02.2010 17:10 Uhr
von Fritz:
soll das irgendwie witzig sein?
10.02.2010 16:31 Uhr
von sauber:
Astreine Reaktion, liebe taz! Das sind dann doch die Lichtblicke für die es sich lohnt euch zu lesen, auch wenn es in letzter Zeit insgesamt journalistisch doch öfter mal was zu bemängeln gab (Rechtschreibung, Boulevard-Artikel en masse, wenig kritische Auseinandersetzung an vielen Stellen).
10.02.2010 16:10 Uhr
von IhrName Name:
Ich dachte immer die taz würde zumindest Politikern nicht gestatten Interviews hinterher zu autorisieren, vulgo gegenzulesen.
Was ist mit gemeinen Herren? Die können, wenn kein öffentliches Interesse besteht, ihr Einverständis wohl wieder zurück nehmen?
10.02.2010 16:00 Uhr
von sharewin:
Was ist mit den Interview geschehen??
10.02.2010 15:41 Uhr
von Anneliese:
Was bitte soll denn der Unsinn??
10.02.2010 14:56 Uhr
von P.Haller:
Sehr aufschlussreich, das Interview !!
Aber das ist man ja eigentlich gewohnt, wenn man diese Sorte von Hempels befragt.
Die wollen einen immer ein X für'n U vormachen (oder umgekehrt ??).
Eigentlich hättet ihr ja auch anstelle eines "X" auch ein "?" verwenden können.
Das hätte die Antworten evtl. etwas schlüssiger dargestellt.
10.02.2010 14:54 Uhr
von Wolf:
Hervorragendes journalistisches Beispiel, dem hoffentlich auch andere deutsche Zeitungen folgen, um diese peinliche, nur in deutschen Redaktionen anzutreffende Autorisierungs-Unterwürfigkeit endlich mal zu Grabe zu tragen.
Darüber lachen sich die Kollegen des gesamten westlichen Auslands kaputt. Bei denen gilt nämlich das gesprochene Wort. Und wer nicht bereit ist zu seinen Äusserungen zu stehen und so mutwillig die Chance verpasst, seine Sicht darzustellen, fliegt raus. Dann erscheint der Bericht eben pur.
In diesem speziellen Fall sagt das geixte Interview mehr, als 100 analytische Seiten. Gratuliere! :)
10.02.2010 14:32 Uhr
von Peter:
Wieso schreibt seid ihr nicht mal vernünftige Journalisten und schreibt die Antworten die gegeben wurden hin? In Deutschland herrscht keine Pflicht sich das Interview vom Interviewpartner im Nachhinein nochmal bestätigen zu lassen bevor man es abdruckt. So wie es hier steht finde ich diese Seite (und damit das Verhalten der taz) lächerlich. Entweder habt ihr Mumm und schreibt die Antworten hin oder ihr habt keinen und schreibt stattdessen einen normalen Artikel, aber doch bitte nicht ein Interview ohne Antworten :-(
10.02.2010 14:25 Uhr
von Nicht_Der_FeFe:
Aha, und was soll das sein? Journalismus?
10.02.2010 14:20 Uhr
von Andreas:
Ich vermisse eine Erklärung für die XXX auf dieser Seite.
10.02.2010 14:17 Uhr
von Lars:
Was ist Herr Altenhof denn für eine Lachnummer?
10.02.2010 14:09 Uhr
von Nigredo:
Sehr informativ, besonders der Mittelteil!
Muss man auf einer Journalistenschule gewesen sein, um den tieferen Sinn der Veröffentlichung eines nicht geführten Interviews zu verstehen?
10.02.2010 13:53 Uhr
von Christian Alexander Tietgen:
Zensur bei der taz?
10.02.2010 13:42 Uhr
von Bass Erstaunt:
Einerseits wird die taz mit diesem ausgeixten Text unter einer Multi-X-Überschrift sicher in die Ewigkeit eingehen - als wieder einmal originelle Kritikerin der Interview-Absegnung und als Zeitung, die Zensur von Außen sichtbar macht. Dazu meinen Glückwunsch! Ich habe sowas noch nie gesehen und bin begeistert.
Andererseits ist es schade, dass man nur ansatzweise kapiert, worum es eigentlich geht. Ein begleitender, aufklärender Artikel hätte sicher ebenso das Zeug zum "meistgelesenen Artikel" zu werden wie das Xige da oben.
10.02.2010 13:41 Uhr
von Xxxxx Xxxxxxx:
Xxxxx xxxxxxxx xxx Xxxx Xxxxxx xx Xxxxx!
Xxx xxxx xxxx xxxx Xxxx, xxx Xxxxxx xxx xxxx Xxxxxxxxx Xxxx, xxx xxxxxx Xxxxxxxxx!
Xxx xxxxxxxxxxxx Xxxxxx,
Xxxxxx Xxxxxxxx
10.02.2010 13:18 Uhr
von mikli:
Sehr schön, ein kleines Kunstwerk!
10.02.2010 12:46 Uhr
von Mia:
Vielen Dank fürs Trotzdem-Veröffentlichen!
10.02.2010 12:41 Uhr
von LaHaine:
Dieser XXXXX ist ein XXXXX XXXX. XXXXXX noch mal.
10.02.2010 12:00 Uhr
von Vldck:
Soll das lustig sein?! Wenn man nur mitteilen will dass Eckhard Jesse an die Diskussion herangetragen wird hätte ne Meldung das auch getan...
10.02.2010 11:48 Uhr
von B. .:
Danke, Herr Zimmermann. Ich hoffe, dass auch andere Leser nicht nur einen Scherz, sondern auch die (anderswo selten gewordene) Ernsthaftigkeit in Ihrem Artikel sehen.
10.02.2010 11:34 Uhr
von Pyro:
Die Veröffentlichung des - wirklich extrem knappen - Interviews verfolgt nun WELCHEN Sinn genau? Aus den Fragen kann man die Antworten nicht ablesen, die Antworten sind gelöscht werden, aber der Artikel an sich bleibt. Vergisst das Internet bei der taz etwa auch nie?
10.02.2010 11:30 Uhr
von malte:
kann her altenhoff nur x sagen?
10.02.2010 11:20 Uhr
von Jonny:
Ich sehe nur XXX XXXX XXXX, anstatt der Antworten Interviewten.
10.02.2010 07:30 Uhr
von netrus:
Soweit ich mich erinnere, ist die Autorisierung von Interviews eine Frage der Höflichkeit, aber rechtlich keineswegs notwendig, oder?
10.02.2010 06:45 Uhr
von MeinName:
Daumen hoch